Leben woanders – alles anders oder was?

Narbenkönigin

8 Februar, 2010 · 2 Kommentare

Vorausgesetzt ich habe richtig gezählt, bin ich Besitzerin von 20 Narben, wovon 11 genäht sind. Ich glaube Schuhe besitze ich weniger.  Die größte Narbe ist am Arm. Zwei der blödesten und wirklich überflüssigsten Narben habe ich mir durch Verbrennungen zugezogen. Nun würde ich ja gerne behaupten  im täglichen Kampf als  Hausmadam – aber das wäre dicke gelogen.

Jemand mehr gewaltfreie Narben zu bieten?

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Sommer Sonne St. Kilda

8 Februar, 2010 · 3 Kommentare

on a lazy Sunday afternoon …

→ 3 KommentareKategorien: Mein Melbourne

Traitor turns hero

5 Februar, 2010 · 5 Kommentare

turns … oops … don’t wanna spoil it …

Okay girls, wir haben heute Avatar geguckt. Eintritt für zwei Erwachsene nur 38 $ plus je 1 $ für die schicken 3D Brillen. Und weil nach dem Absetzen der Brillen alles so matschig in meinem Kopf war, dachte ich mir: Dann fahr ich eben damit nach Hause. Woody Allen lässt grüßen.

Ich bin ja immer für tolle special effects zu haben, da darf die Story auch mal flacher und vorhersehbar sein. What really cracked me up – wisch mir immer noch die Lachtränen weg – war der alberne Rückspiegel in diesem Roboter-Kampf-Ding. Die ganze futuristische Technologie die in dem Film aufgefahren wurde und dann montieren die einen Autorückspiegel an die Scheibe? WTF?

Oberpeinlich fand ich die Stelle, als der “Held” endlich dat Vogelding fliegen konnte, die Menschen zum ersten Angriff geblasen haben, er und Avatarwoman durch den Wald flüchten und er ihr zuruft: follow me, weil sie urplötzlich nicht mehr “wusste” wie man durch den Wald, in dem sie aufgewachsen ist, flüchtet (?). Da muss erst ein Mann kommen und ausgerechnet der, der The People verraten hat. An dieser Skriptstelle war garantiert keine Frau beteiligt.

Ja, ja ich weiß … ich kann aber nichts dafür … solche Stellen springen mich förmlich an, die kann ich nicht überhören oder übersehen … erinnert hat das Thema mich an all die hässlichen Charakterzüge, mit denen die Menschheit gesegnet ist und an alle Ureinwohner diverser Kontinente dieses Planeten, die man getötet, gedemütigt und vertrieben hat. Was sicher nicht verwunderlich ist, lebe ich doch in einem Land, das man den Ureinwohner gestohlen hat.

Dennoch möchte ich nicht missverstanden werden. Ich habe keine Botschaft aus dem Film mit nach Hause genommen, genauso wenig wie ich Botschaften auf CDs höre, wenn ich sie rückwärts abspiele. Mensch kann eben nur Themen umsetzen, die Mensch kennt.

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Nicht gesucht und doch gefunden

4 Februar, 2010 · 5 Kommentare

Wenn man Kinder hat ist man ja im Laufe der Jahre vor nichts mehr so richtig fies – Ausnahmen gibt es natürlich immer – bei mir sind es Wunden. Blutige Wunden. Meine eigenen eingeschlossen, wobei mir meine frisch verheilte Wunde gedanklich keine Probleme bereitet, nur die Tatsache, dass dort, wo gar nicht geschnitten worden ist, die Haut grünlichgelb und sehr empfindlich war. Was mir als Amateuroperationsopfer zu denken gegeben hat und ich so dumm war meine Verwunderung darüber zum Ausdruck zu bringen.

Mein Besuch klärt mich auf: “Das kommt von den Klammern, mit denen die Wunde auseinandergehalten wird.” Ich stecke mir beide Zeigefinger in die Ohren und singe lalalalalala und kneife die Augen fest zusammen. Dann öffne ich sie wieder und sehe, dass sich der Mund meines Besuchs immer noch bewegt. “Hör sofort auf zu reden! Ich will das nicht hören! Igitt.” “Ja was glaubst du denn, wie die sonst operieren können?” “Keine Ahnung. Hab ich noch nie drüber nachgedacht. Es gibt Dinge, die ich gar nicht wissen will.”

Selbstverständlich sehe ich mich im Geiste im Engelshemdchen mit eigener Unterwäsche drunter und ohne Duschhaube auf der Birne mit klaffender Armwunde im OP liegen und höre den Arzt und die OP-Pfleger über Cricket reden. Ich flüchte von der Veranda ins Haus, lenke mich krampfhaft ab und schimpfe mit dem Hund. Und John. Wenn man sucht, findet man immer was zu meckern. John wird sich gedacht haben: Hormone, schlecht sitzende Frisur oder einfach nur Weiber. Der Hund versteckt sich und ich greife mir das Buch aus der Bücherei und fange an die ersten Seiten zu lesen.  Spannend zunächst, dann doch eher aggressiv männlich geschrieben.

Ich blättere eine Seite um und sehe die  Hinterlassenschaft eines Vorausleihers rechts unten auf der Seite. Und jetzt ist mir richtig fies.

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Yes I would

2 Februar, 2010 · 2 Kommentare

If I lay here
If I just lay here
Would you lie with me and just forget the world? …

Hach was für ein schöner Song.

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Bescheidenheit ist eine Zier

31 Januar, 2010 · Kommentare deaktiviert

weiter kommt man ohne ihr.

“You know what I would like for my birthday?” “Birthday? Your birthday is in September.” “So?” “What (suffering voice) do you want?” “I’ve been thinking helicopter scenic flight!” “Gee! You’re gettin cheaper by the year.”

Heute allerdings habe ich einen wunderschönen Ring gesehen … got me thinking …

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Augen am anderen Ende der Welt

30 Januar, 2010 · 4 Kommentare

die Sonne aufs Meer glitzern sehen und FrauD guckt auf Schnee durch ungeputzte Fenster  … tsetsetse … komische Welt in der wir leben.

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Fäden raus, Narbe hässlich

29 Januar, 2010 · 8 Kommentare

Funktion in den Fingern wesentlich besser, aber noch lange nicht perfekt. Noch weitere vier Wochen aufs Fitnessstudio verzichten – achjanu – aufm Soffa ist’s auch ganz gemütlich.

Gestern Abend im Kino Sherlock Holmes gesehen und im letzten Drittel beinahe eingeschlafen. Bin mir nicht wirklich sicher, ob es an den 1.5 Gläsern Rotwein vorab lag oder am Film. Vom Hocker gerissen hat er mich nicht, düsteres, schmuddeliges London gepaart mit zwei guten Schauspielern und einer für meinen Geschmack drögen Story. Tja, war noch nie wirklich ein Holmes Fan und warum ich mir den Film ansehen wollte … keinen Schimmer. Avatar interessiert mich – wenngleich ich 3D Filme ganz toll finde – eher nicht. Zu viel schlumpfiges Blau, wenn ich der Vorschau vertrauen kann. Vielleicht mal als DVD ausleihen.

Die Eintrittspreise hier sind ohnehin obszön – 17 $ finde ich unverschämt. 3.49 $ für eine mickrige Avocado allerdings auch. Können sie behalten, ich bin es wirklich Leid diese Horrorpreise im Supermarkt zu zahlen für einheimisches Obst und Gemüse. Preiserhöhungen bis zu 16 % hat es bei den Lebensmitteln gegeben und die Rede ist schon wieder davon, dass der Leitzins zum vierten Mal hintereinander erhöht werden soll. Der australischen Wirtschaft geht es super und weil das so schön ist, dürfen wir unser Portemonnaie immer weiter öffnen … WTF?

PS Ich habe die Tage eine Bananenpflanze gepflanzt und bin gespannt, ob und wann man mal ein Banänchen ernten kann.

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