Leben woanders – alles anders oder was?

Geheimpixel

8 November, 2009 · 5 Kommentare

Dieser Beitrag ist in Geheimpixel geschrieben. Den können alle Leute lesen, nur nicht Mutter.

Du guckst ja nie richtig, da kann man ja nichts finden, sagt sie gerne, wenn wir zusammen in die Stadt gehen. Ich meine denkend, wenn ich ne schwarze Jacke suche, brauche ich nicht alle Ständer durchwühlen, auf denen überhaupt keine schwarzen Jacken hängen. Hast du auch richtig geguckt? Nein, ich hab nur so getan, um dich zu ärgern. So ist das schon seit Jahren, so wird es auch immer bleiben. Tief ein- und langsam wieder ausatmen hilft – allerdings nicht beim Kleidung finden.

Die nächste Frage lautet zuverlässig wie ein Uhrwerk Hast du auch richtig da hinten geguckt? Da hatten die auch noch ganz viele Sachen hängen. Ja, Mama, da war auch nichts dabei. Du kannst gar nicht alles gesehen haben so schnell wie du aus dem Laden wieder draußen warst. Genau Mama, ich hab das nur so gesagt, um dich zu ärgern. Dann schweigen wir erstmal beide und hängen unseren liebevollen Gedanken füreinander nach.

Jetzt probiert Mutter eine schwarze Hose an. Sie zupft den Stoff etwas in die Länge, guckt angestrengt und halb gebeugt am Hosenbein hinunter. Ist das Schwarz? Meine Schwester und ich antworten gleichzeitig Ja, das ist Schwarz. Mutter hält ihre Position mühelos. Könnte auch Blau sein. Ja, wenn’s nicht Schwarz wäre, sage ich und meine Schwester und ich kichern blöd. Mein Neffe flüstert meiner Schwester ins Ohr Die Hose sieht genauso aus wie Omas eigene Hose, die sie heute trägt. Die beiden kichern. Ich will wissen was gesagt wurde. Mutter auch. Ich lache am lautesten – wie immer sehr auffällig. Grade eben fällt mir ein, dass ich bevor sie den Laden betreten hatte, ich ihr noch zurief, weil ich nach nebenan ins Geschäft gehen wollte und in Erfahrung bringen wollte, ob sich auch ein Besuch für mich in dem Laden lohnen würde Ist das son Omaklamottenladen? Sie verneint ausdrücklich, weil in Omaklamottenläden kauft Mutter nicht ein. Ich frage mich jetzt, ob die Verkäuferinnen das gehört haben. Säuerlich gucken tut eigentlich keine von ihnen und das die Hose schwarz ist, wissen sie auch. Die Bestätigung hab ich ja nicht mehr gebraucht, aber ich glaub Mutter fühlt sich jetzt sicherer in ihrer Entscheidung.

Da hat man sich doch glatt ne Currywurst verdient, auch wenn man davon Sodbrennen bekommt und erstmal ne Rennie aus der Handtasche kramen muss.

Gehste inne Stadt, was macht dich da satt?

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Doofmach Sendungen am Nachmittag

8 November, 2009 · 5 Kommentare

gibt es zur Genüge, wie ich feststellen konnte. Knipse ich mich durch die vielen Kanäle – rauf und runter, runter und rauf – und auf mindestens fuffzig bekomme ich blöde Problemfamilien zu sehen *gähn

Ihr blöden Problemfamilien, habt ihr nix besseres zu tun, als eure superblöden Probleme in die Nation zu strahlen?

Neulich hab ich eisern fünfzehn Minuten ausgeharrt. Ganz viele hässliche Menschen hatten die da. So einen Milchbubi-Goth mit seiner dicklichen Goth-Freundin. Und im Publikum saß die ganz dicke Goth-Mutti des Milchgesichts und sah einfach nur abgewrackt aus. Die war ja jahrelang Hausfrau in so einem Vier-Seelen-Dorf und dann ist sie einfach nach Berlin mit ihrer Mischpoke gezogen. Hat halt jahrelang unter der Spießigkeit gelitten. Kann ich ja noch nachvollziehen. Aber muss man sich da gleich freiwillig hässlich machen? Jetzt sind se alle Goth und haben bestimmt tolle Jobs, wenn sie nicht gerade im Fernsehen auftreten.

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Zu Hause werden es maximal 32 Grad

8 November, 2009 · 2 Kommentare

was tue ich zu dieser dunklen nassen Jahreszeit hier? Ich ärgere mich ein wenig. Marco schickt mir ein Foto vom Whirlpool. Ist für drei oder vier Personen, nicht wie ich ursprünglich dachte für mehr. Sonst hätten wir auch direkt vom Fenster aus reinhüpfen müssen. Ist weder angeschlossen, noch gefüllt. Füllt aber viel zu viel unserer Veranda aus. Wo issn jetzt mein mexikanischer Ofen? Und meine Bank? Und hat der Hund noch Platz für seinen Korb?

 

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Irgendwie doof

4 November, 2009 · 1 Kommentar

Komme gerade selbst erst aus dem Winter und hocke schon wieder im Herbst. Um mich herum ein husten, niesen und schniefen und ja, nicht so schwer zu erraten, ich glaube bei mir fängt es auch an. Vielleicht kann ich es noch mit Zigarette und ein Schluck Bier ausbrennen. Ich will auf keinen Fall bettlägrig werden und das nicht nur, weil ich noch ein paar nette Termine anstehen habe.

Heute wieder zurück ins Nicht-Internetland, aber das macht nichts. Komme ich vielleicht auch mal wieder zum Schreiben, anstatt Internet zu gucken. Grade gestern noch eine Story überarbeitet, wozu ich überhaupt keine Lust hatte, aber dann doch musste.

Kein Kaffee mehr im Haus. Empörend! Nasse Haare und kann nicht kurz in den Supermarkt sprinten. Die hiesige Friseurszunft auch letzte Woche unterstützt, aber so doll zufrieden bin ich nicht. Der Tag, an dem ich richtig zufrieden vom Friseur komme, wird in Zukunft als Gedenktag in meinem Leben Einzug halten.

Gesine Schulz – Autorin und Mitglied bei den Mörderischen Schwestern hat seinerzeit den Tag der Putzfrau ins Leben gerufen. Ihre Figur Karo Rutkowsky, arbeitslose Lehrerin, schlägt sich als Putzfrau durch und löst nebenher Kriminalfälle. Oder so ähnlich. Der Beuys von Borbeck steht deshalb auf meiner Noch-zu-kaufen-lesen-Liste.

Schon gekauft ist Susanne Mischkes Tod an der Leine, zwei andere Bücher, die ich noch haben möchte, erscheinen erst im Dezember. Ich kaufe gnadenlos Deutsch – englische Literatur bekomme ich schneller und billiger zu Hause, was soll ich da die Übersetzungen kaufen?

Morgen gehts zur Lesung mit Currywurst von Volker Kutscher und wenn meine Freundin Gaby, die grade aus Bayern angereist ist (ach das passt dieses Mal super mit dem Treffen), ihre Currywurst nicht mag, bin ich mir sicher, sie findet eine dankbare Abnehmerin.

Bis die Tage

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Von wichtigen Tagen und Zinserhöhungen

3 November, 2009 · Kommentar schreiben

Gestern war Melbourne Cup Day. Pferderennen. Und natürlich die monatliche Sitzung der Bundesbank. Die tun nix anderes, als zu bekakeln – Zinsen in Ruhe zu lassen, zu senken oder zu erhöhen. Was für ein Job. Gestern gingen Pferde mit Namen wie: Shocking, Alcopop, Crime Scene, Kibbutz, Harris Tweed und wat nicht noch an den Start. Ich hätte logischerweise auf Crime Scene gewettet, aber das Pferd ist auf den 2. Platz gekommen. Shocking hat gewonnen. Bin mal gespannt, ob Marco gewettet hat. Hör und seh nix, vor lauter Examensvorbereitungen kommt das Kind nicht zum Schreiben.

Als einziges Land hatte Australien im letzten Monat den Leitzins erhöht. Alle Welt hatte den Atem angehalten – nach Finanzkrise und so konnten sie ihren Augen nicht trauen. Wie gut muss es unserer Wirtschaft gehen, dass man sich eine Zinserhöhung erlaubt? Wir haben sie überlebt, die Erhöhung und prompt wurde gestern schon wieder erhöht. Gemein. Ich habe mich so gefreut wenig Geld an die Bank zahlen zu müssen. So richtig kapieren tu ich’s ja ohnehin nicht. Wieso sorgt die Bundesbank dafür, dass wir weniger Geld in der Tasche haben? Was man sich alles kaufen könnte … ich brauche  ja noch neue Sommerkleidung. Ist ja recht warm zu Hause geworden.

Ist sowieso komisch mit dem Kunstprodukt Geld. Die Preise kommen mir in Deutschland so niedrig vor und trotzdem ist meine Kohle schnell weg. Irgendwas stimmt doch da nicht. Ich weiß auch zufällig, wie es überhaupt zu Landbesitz in uralt Zeiten gekommen war. Einer hatte behauptet, das gehört mir und die anderen haben’s geglaubt. Und deshalb haben manche Menschen ganz viele und große Grunstücke und manche leben unter Brücken und wärmen sich im Winter ihre Hände über ein Feuer in einer Blechtonne.

Seltsames Leben auf diesem Planeten, wo eigentlich keinem was gehört und sich jeder ramscht, was er kriegen kann und dann noch für viel Geld  Ressourcen an seine Mitplanetenbewohner verscherbelt.  Will ja niemand mehr mit der Fietse fahren oder zur Wärmeerzeugung Blechtonnen herumstehen haben. Der oft bemühte Satz Migranten gegenüber: Dann hau doch ab, wenn es dir hier nicht passt, geht doch gar nicht. Man kann noch nicht einmal woanders hin, wenn es einem nicht mehr gefällt. Überall die gleichen gierigen und skrupellosen Evolutionsergebnisse mit Dollarzeichen in den Augen.

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Knips knips

3 November, 2009 · 2 Kommentare

Big Auge Google schickt ab November wieder Autos in Australien los, um bereits abgegrastes neu zu erfassen. Wird auch Zeit. Ich ärgere mich schon seit einem Jahr über unser altes Wohnzimmerfenster, das kurz vorm Einsetzen des neuen Fensters von den Street View Cars geknipst und verewigt worden ist. Und Bill und Helga von next door freuen sich bestimmt auch, dass ihr giftgrünes neues Dach demnächst online zu bewundern ist.

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Das einsame Bein

3 November, 2009 · 1 Kommentar

das vor einigen Wochen bei Phillip Island an den Strand gespült worden ist, konnte jetzt einem Mörder zugeordnet werden. Gut so. Muss ja furchtbar für die Angehörigen gewesen sein. Ein fetter glatzköpfiger 55 Jahre alter Mann hatte die Frau während eines Streits erwürgt und anschließend in der Badewanne zerstückelt. Drei Mitwisser sind ebenfalls angeklagt worden. Gut so. Albträume sollen sie kriegen und zwar für den Rest ihres Lebens. Schweinebande!

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Deutschland, deine Farbe ist Lila

1 November, 2009 · 5 Kommentare

Es gibt ja Lila und Lila oder auch Lila. Bei diesen Farbnuancen scheint für jeden was dabei zu sein, nur nicht für mich. Mancher Farbton erinnert mich an meinen Pelikan Tuschkasten aus der Grundschule. Mind you, ich bin knapp über Vierzig. Sieht so aus, als würde man oder auch nur ich ab Vierzig öfter mal in der Vergangenheit krösen. Ich will das gar nicht. Es kommt automatisch. Dann fühle ich mich alt, obwohl ich erst 28 Jahre alt bin.

Lila hin oder her, alles ist heute grau. Nebeligtrübgrau. Die Wildgänse ziehen übers Haus – sind bestimmt auch grau. Bei diesem Wetter kann man anziehen was man will, noch so farbenfroh, es wirkt dennoch grau. Hab sowieso nix farblich Schönes mitgebracht, da ich keine Winterkleidung besitze, die dem deutschen HerbstWinter genügen würde – Schuhe und ein Rock ausgenommen.

Ich befinde mich in einem erzkatholischem Dorf in dem ich gestern mit dem neuen Kleinwagen meiner Schwester herumgedüst bin. Normalerweise brauche ich Wochen, bis ich mich traue wieder hier Auto zu fahren. Diese fürchterlichen engen Straßen, kaum parkt ein Auto am Straßenrand, stockt der gesamte Verkehr, Millionen Fahrradfahrer mit eingebauter Vorfahrt, dieses ständige über die Schulter gucken beim abbiegen, Rechts vor Links in Dorfecken, in denen ich mir gar nicht sicher bin, ob ich mich jetzt auf einer Straße befinde oder auf einem Schleichweg, der ins Nirgendwo führt, tsetsetse. Bei uns sind die Fußgänger und Fahrradfahrer ja besser erzogen. Die warten geduldig bis das Auto vorbeigefahren ist. Wenn ich mal großzügig anhalte und dem Fußgänger zuwedel, er möchte sich in Bewegung setzen, werde ich nicht selten verständnislos angeglotzt. Ich habe mir sagen lassen, dass in Südafrika das Leben eines Fußgängers nix wert ist. In Ägypten auch nicht. Da sind wir in Ozland ja geradezu human.

Jetzt im November rennt sich die Dorfbevölkerung Blutblasen zum Friedhof, Grabpflege wird mit einer Hingabe betrieben. Drängt sich mir die Frage auf, ob die Dorfbewohner zu Lebzeiten der Angehörigen auch so penibel und pflichtbewusst miteinander umgegangen sind. Wenn ich mir die enormen Grabsteine, die Bepflanzungen, die Grabplatten, die Grabgestecke – pünktlich zum Totenkultnovember – ansehe, dann schätze ich könnte man mit der Gesamtsumme dreißig Dörfer in Afrika ein Jahr lang ernähren und es würd noch was übrig bleiben für meine Schönheits-OP. Ich hätt  ja direkt Lust einen grinsenden Kürbis aufs Grab zu stellen, statt diese grässlichen roten Lichter. Leuchtet heute Abend bestimmt wie im Rotlichtmillieu aufm Friedhof. Unheimlich bekloppt finde ich diese Sitte. Aber gut, was gehe ich auf einen katholischen Friedhof auf den überhaupt keine Angehörigen von mir begraben liegen.

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Madam plant akribisch

31 Oktober, 2009 · 6 Kommentare

ihre Reisen nach D.-Land, nur wenn im Kopf nicht viel geht, kann auch ihr mal ein gehöriger Schnitzer passieren. Zum ersten Mal nachts losgeflogen und noch nie den Flughafen Melbourne so leer gesehen. Auf meine Frage beim einchecken, ob der Flieger voll sei, kicherte das Bodenpersonal und meinte, er wäre nur zu einem Drittel voll. Innerlich und äußerlich jubelierend hatte ich gleich Lust doch loszufliegen, wo ich zwei Stunden vorher noch verzweifelt meine Ticket Konditionen im Internet gesucht habe, weil ich den Flug canceln wollte. Ich habe zwar nie wirkliche Vorahnungen, aber ich habe mich gar nicht gut gefühlt und dann fuhr ja auch später auf der Autobahn noch ein Auto mit dem Kennzeichen TOT neben uns. Nicht gelogen – ich schwöre. Sofort U-Turn hab ich in Johns Ohr gebrüllt, aber der hat nur gelacht.

Jaime und ich hatten die gesamte Vierer-Sitzreihe für uns, hinter uns war auch alles frei und so habe ich die 7 Stunden von Melbourne nach Singapur die meiste Zeit liegend und dösend verbracht. Auf Vorrat ausgestreckt sozusagen, da man ja nie wissen kann, ob in Singapur nicht doch noch Leute dazu steigen. Und wie ich so halb dösig auf den Bildschirm vor mir gucke auf den ich die Flugroute eingestellt hatte, zeigt mir das Flugzeug an, dass wir schon sehr nahe an Singapur sind. Es hätte doch schon längst eine Durchsage kommen müssen – Tischken hochklappen, Lehnen grade stellen, anschnallen und dieser Kiki. Naja, denke ich mir, so akurat wird die Routenanzeige dann doch wohl nicht sein und als ich das nächste Mal gucke waren wir an Singapur vorbei geflogen. What the fuck?

In meiner Panik wollte ich zunächst eine Flugbegleiterin suchen und verlangen – ach was sage ich – fordern, notfalls unter Gewaltandrohung: sofort anhalten, umdrehen. Singapur. Landen. Jetzt! Die Panik hatte dann doch relativ schnell nachgelassen, als mir klar geworden war, dass ich einen non-stop Flug von Melbourne nach Dubai gebucht hatte und machtlos war. Ärger über mich fraß an mir – aber das Glas war schnell wieder halb voll wegen der freien Sitzplätze. Was bleibt einem auch anderes übrig, als sich zu fügen? Hätte ich die Flugzeit auf meinem Sitz aushalten müssen, wäre ich mit Baumstammbeinen ausgestiegen. Nette 14 Stunden eingesperrt mit diesen popeligen Essensdöschen und habt ihr eigentlich schon mal bemerkt, dass man den Deckel von der Kaffeesahne niemals ohne das die Milch über die halbe Hand spritzt, öffnen kann?

Jaime war genauso begeistert wie ich und der einzige Trost war die Sitzreihe, die ich ganz für mich alleine hatte. So torkelten wir dankbar in Dubai aus dem Flieger und haben tatsächlich 4.5 Stunden Aufenthalt genossen. Der neue Terminal 3 ist sehr schön. Gefällt mir viel besser, als Terminal 1. Nur rauchen darf man dort nirgends und das finde ich ganz gemein. Es gibt allerdings eine Bar dort, in der man rauchen darf, aber dann muss man natürlich auch was bestellen und da gibts auch wieder ein Minimum auf Kreditkarte Bestellung, aber das war mir so was von piep. Die Rechnung kommt, wenn ich noch gar nicht zu Hause bin hähä. Der Anschlussflug war proppevoll und obwohl ich mithilfe von Rücksichtslosigkeit (die sehen mich eh nie wieder) alles aus dem Weg schob, was mir im engen Gang im Weg rumstand und wir so ziemlich als Erste den Flieger verlassen konnten (also nach den Erste- und Businessklasse Passagieren, den Alten, Kranken und Siechen, Familien mit Kleinkindern und Dicken), ist mein zweiter Koffer erst ganz zum Schluss aufs Gepäckband befördert worden. Empööörend.

Solltet ihr eine Frau mit dicken Tränensäcken und Schatten unter den Augen sehen, könnte ich das übrigens sein.

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Lina

28 Oktober, 2009 · 3 Kommentare

Mini Indian Summer in Deutschland und ich bin froh das Laub an den Bäumen zu sehen. Kahle Äste wären ein Graus – gerade jetzt -  gestern Nachmittag ist meine Großmutter gestorben.

Seltsam wie mich die Färbung des Laubes friedlicher stimmt – vielleicht weil ich ohnehin mehr Frühjahrs- und Herbsttyp bin oder weil der Kreislauf sich langsam schließt und auch Omas life full circle gekommen ist.

 

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