Er nimmt Gestalt an

der Kalender, den ich schon seit ewiger Zeit plane. Heute habe ich stundenlang noch Kleinigkeiten im Design korrigiert und eine Zeichnung von Merli (siehe meine Linkliste)eingebaut. Auf die anderen Zeichnungen warte ich sehnsüchtig, kann’s nicht abwarten, freu mich riesig. Ich habe jetzt auch endlich ein Design für eine Seite, das mir gefällt. So ja, also…nee da wird jetzt nix mehr geändert. Auch die Farben bleiben stehen. Abgesehen von den Fiddeligkeiten im Design muss  ich meinen Gehirnwindungen “nur” noch ein paar Buchstabenkombinationen entlocken  und fertig isser – mein Baby – mein Produkt – mein ganzer Stolz!

Ich hoffe ich komme mit meinem Zeitplan zurecht, denn spätestens im März sollte wirklich alles stehen. Allerallerspätestens im April, aber das ist schon fast zu spät. Denn ich muss noch Probedrucke organisieren und will das Baby mit nach Deutschland nehmen. Für meinen Urlaub peile ich den Mai an und sollte vielleicht auch mal buchen?!

Viva

Ich liebe das Leben – seit einigen Wochen. Bin so positiv aufgeregt wie schon lange nicht mehr. Ich freue mich unsäglich auf die kommenden Monate, ich glaub’s ja selbst kaum. Ich habe als erstes eine Entscheidung getroffen und die lautet: Arbeite deine Ideen der Reihe nach ab. Zu viele Köche verderben den Brei und zu viele Ideen lähmen. Also schön brav an einer Idee arbeiten, danach folgt die zweite Idee, die Dritte, die ….

Über das Schreiben

Schreiben ist schön, Schreiben kann Therapie sein, experimentell sein, auslaugend, zeitraubend, wunderbar einfach und dennoch harte Arbeit. Schreiben kann Ich sein oder ein Teil von mir. Schreiben ist Kunst. Die Kunst seine Gedanken in Worte zu fassen. Sei es überaus poetisch oder eher direkt, simpel, auf den Punkt gebracht – wie ich es bevorzuge – denn auch als Leser mag ich mich nicht mit gestelzten Ausdrücken herumplagen – die kein Mensch im wirklichen Leben benutzt. Aber sicher kann ich mich gepflegter ausdrücken – keine Frage – ich will aber nicht. Schreiben muss auch spontan sein, sonst glaub ich nicht mehr, dass ich das geschrieben habe. Damit würde ich mich unglaubwürdig machen und ich hasse nix mehr, als mich zu verstellen. Etwas zu beschreiben ist unglaublich schwer, wenn man versucht, das, was es zu beschreiben gilt, in Worte zu fassen, die man nie und nimmer im Leben benutzt. Es flutscht viel besser, wenn man sich treu bleibt. Und vor allem und das ist mir persönlich das Wichtigste, dem Leser auch Hirn zutraut. Nicht alles haarklein erläutert – der Leser – der hat Lebenserfahrung – dem muss man nicht sagen, was man sagen will – wenn dem so ist, hat man als Schreiber versagt. Amen!

Und jetzt folgt eine persönliche Botschaft an Rita. Alles was ich oben genannt habe ist wahr. Aber auf dich trifft nur der Zeitfaktor zu. Mädel – hau allen eins über die Rübe, die dir die Zeit stehlen – dein Skript ist wunderbar!