bin ich vom arbeiten am Kalender. Gestern und heute habe ich insgesamt 9 oder gar mehr Stunden dran gearbeitet. Man glaubt gar nicht, wieviel Fiddelkram man an so einem Kalender erledigen muss, den der Endbenutzer überhaupt nicht wirklich sieht. Merli hat mir heute noch einige Zeichnungen geschickt, die ich auch gleich eingebaut habe. Sieht alles ganz toll aus. Nur klappte es bei einer Zeichnung überhaupt nicht – also die Zeichnung selbst ist 100 %, aber ich kapier einfach nicht, warum es beim einbauen technische Probleme gibt. Ich hoffe Merli und ich können das einigermaßen schnell aufdröseln.
Ein paar Seiten muss ich noch einbauen, die Inhaltsangabe schreiben, mir Gedanken über die Titelgestaltung machen, alles noch mindestens 2x überprüfen – habe ich auch alle Daten und Feiertage richtig eingetragen? – prooflesen lassen von jemanden, der mit dem Projekt überhaupt nichts zu tun hat – weil ich schon betriebsblind bin – und wenn alles fertig ist, klopfe ich mir auf die Schulter, lehne mich zurück und freue mich, dass ich ein Projekt geschafft habe, für das ich vor 1.5 Jahren die Idee hatte.
Ich bin sehr gespannt, wie er im Druck und spiralgebunden aussehen wird. Dafür, dass ich weder Designerin noch Grafikerin bin, finde ich – auch wenn ich mich selbst lobe – habe ich bis jetzt gute Arbeit geleistet. Schneller wäre es natürlich gegangen, wenn ich mich mit dem Programm besser auskennen würde, aber inzwischen geht auch das ganz gut. Es hat mir natürlich etwas die Zeit gestohlen, dass ich manches Mal erst später herausgefunden habe, wie ich was akurat setzten kann, aber eigentlich kenne ich das mit Computerprogrammen gar nicht anders – learning by doing – war immer schon mein Ding.
Bevor mein Computer anfängt zu dampfen – röhren tut er im Moment schon - fahre ich ihn lieber endlich runter.