Unsicherheit nagt an Seele

wie der Zahn der Zeit an meinen Körperzellen. Es gibt Tage, an denen fällt es mir schwer, an mich selbst zu glauben. Ich denke, das geht anderen Menschen auch so. Nur nützt mir gerade heute diese Annahme nichts. Heute ist einer jener Tage, an denen ich vor lauter Unsicherheit kaum einen klaren Gedanken fassen kann und verzweifelt nach Ablenkung suche. Die Gratwanderung zwischen sich selbst wichtig nehmen und sich nicht zu wichtig zu nehmen, gleicht einem Spagat oder eher noch einem Balanceakt auf dem Hochseil. Spagat konnte ich noch nie und ganz schwindelfrei bin ich schon lange nicht mehr.

Sich für eine vorher festgelegte Anzahl von Tagen mal wieder so richtig selbst bemitleiden tut gut und lässt einen nicht allzu sehr in den Sumpf der „feeling blue days“ versinken. Ich gebe mir 48 Stunden, dann wird wieder durchgestartet!