Pumpkins Vater gefasst

Yep, in Atlanta haben ihn Chinesen in einem Wohnblock als gesuchten Mörder erkannt. Fünf Männer und eine Frau haben ihn überwältigt. Mit seiner Hose haben sie ihm die Beine gefesselt und mit seinem Gürtel die Hände. Da lag er dann in Unterbuxe und musste  nur noch von der Polizei abgeführt werden.

Noh City?

Es gibt Menschen, bei denen man nicht so richtig weiß, ob man sie bewundern oder bedauern soll. An Marcos Uni, wie an vielen anderen Unis in Australien auch, studieren viele Asiaten, die ein Schweinegeld an Unigebühren dafür hinlegen. Mit unverständlicher Aussprache und extrem mangelhaften Englischkenntnissen geben sie nicht auf. Wie sie ihr Studium durchstehen ist mir schleierhaft.

“Wo wohnst du denn?” “Noh City” “Ja ich weiß, dass du nicht in der City lebst, aber wo wohnst du denn dann?” “Noh City.” Das Spiel wiederholt sich noch 2-3 Mal, bis man mühselig herausgefunden hat, das die Kommilitonin in Knox wohnt.

Der Dozent fragt: “Wie heißt du?” Nach langem überlegen, vielen ähms und öhms kommt dann: “Korea!??”

Der Dozent fragt in die Runde: “Wenn euch jemand einladen würde, in welches Land würdet ihr dann fahren wollen und warum?” Marco: “In die Antarktis, finde ich affengeil und außerdem soll es die teuerste Reise überhaupt sein. Also wenn man schon eingeladen wird…” Asiate: “Nach London, europäischen soher gucken.” Alle: “Was willst du gucken?” Asiate: “Soher.” Alle: ???

Aah Soccer – Fußball gucken. Muss einem ja gesagt werden.

Umgekehrt gehts aber auch so. Ein asiatischer Dozent spricht so schlecht Englisch, dass Marco mir verärgert gesagt hatte: “Verdammt noch mal, ich bezahle doch nicht 800 $ für diesen Kurs, nur um nix zu verstehen!

Melbournes Bürgermeister – John So – ist leidlich besser zu verstehen.

Na, was verstanden? Gar nix? Ein bisschen? Das Wort Melbourne wenigstens? ;-)

Auch Prinzen träumen

So jetzt hat er mal so richtig die Büchse krachen lassen und die Naziuniform gegen eine Richtige eingetauscht. Hat der es nicht gut? Darf Krieg spielen und kann sich sicher sein, sollte mal eine Panzerfaust in seine Richtung fliegen, dass sich ein ihm treu ergebener „Personenschutz“ rechtzeitig in die Flugbahn des Geschosses wirft, um ihm das Leben zu retten. Während der gemeine Soldat unelegant von einem feindlichen Geschoss getroffen zerfetzt zu Boden sinkt oder in alle Himmelsrichtungen verstreut wird, kann Harry im Geiste schon die nächste Party planen. Angeblich ist er jedoch genau so viele Risiken eingegangen, wie die Fußvolk-Soldaten von Oma Lisbeth. Ich stelle mir das eher so vor: 

Meyr, Brown, Smith, dass ihr mir ja aufpasst, dass uns Harry nicht wirklich in Gefahr gerät. Meyr stammelt: Aber Sir, ich möchte auch gerne leben, Sir. Brown gröhlt: Sir, yes Sir! Selbstverständlich Sir. Smith schreit einfach nur: Jawohl Sir, tippt sich im Stillen an die Stirn und nimmt sich vor sich nur noch in der Nähe von blonden und brünetten Kameraden aufzuhalten.

Kann man einen milchgesichtigen Bubi mit fast 23 Jahren Wink-Erfahrung auf dem Buckel überhaupt als Vorgesetzten ernst nehmen? Ob die Gegner wissen, wessen rote Haarpracht da unterm Stahlhelm leuchtet?

 „Es ist nett, einmal eine normale Person zu ein. Ich glaube, dies hier ist so normal, wie ich jemals sein werde.“  Soll er gesagt haben. Nee du, normale Menschen freuen sich nicht in den Krieg zu ziehen, auch wenn sie die Schnauze voll vom Party-Dasein haben.  

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Kein Brunnenwasser

mehr für eine Aboriginal Community, 170 km von Alice Springs, also Mitten im roten Center. Die 45 Schüler können deshalb auch nicht mehr zur Schule gehen. Das Brunnenwasser wäre ohnehin verseucht gewesen und das schon seit langem. Aber jetzt sind sie ausgetrocknet. Keiner weiß so richtig, was jetzt zu tun ist. Der Nitratlevel im Trinkwasser war 1.5 mal höher als von der WHO empfohlen wird. Bekannt war das Problem schon seit 10 Jahren. Nitrat wandelt sich im Körper in Nitrit um und das wiederum greift die inneren Organe an. Wenn man es regelmäßig in hoher Konzentration zu sich nimmt. Bei so hohen Temperaturen im Outback, kann sich jeder denken, dass sehr viel Wasser täglich konsumiert werden muss.

Aber nicht nur das Wasserproblem hat die Schule geschlossen, nein es gab immer schon Probleme mit massiven Stromausfällen. Bei 45 Grad im Sommer ohne Klimaanlage lernen, wer kann das schon? Zwei Lehrer unterrichteten gemeinsam in einer Klasse Prep (Vorschulkinder) bis zur 6. Klasse (wenn die Grundschulzeit hier endet) und dann natürlich die restliche Klassen bis zum Abitur. Da die Kinder wahnsinnig lange Anfahrtswege haben, wurde ohnehin nur 4 Tage unterrichtet.

Die Schule ist seit drei Wochen geschlossen und seit drei Wochen fährt ein Lehrer 100 km täglich, um seine Schüler mit Aufgaben zu versorgen.

Kevin Rudd hatte seinerzeit gesagt, dass die Kluft zwischen den Aborigines und den Weißen endlich geschlossen werden müsste. Also die schlechtere Gesundheitsversorgung, die geringere Lebenserwartung und die Bildung. Aborigines haben eine kürzere Lebenserwartung als der weiße Australier – um durchschnittlich 17!! Jahre.

Da Australien der trockenste Kontinent überhaupt ist, viele Aborigines weit verstreut im Outback leben und es sehr schwierig ist Ärzte für solche Einödposten zu rekrutieren, stellt sich mir die Frage, ob es ihnen wirklich jemals besser gehen wird.

Lustig fanden die Passagiere

ihre Fahrt mit einer bestimmten Straßenbahnlinie gestern Abend nicht. Ich wohl – nachdem ich den zwei Seiten langen online Bericht gelesen habe. Die Fahrerin hatte verpasst links abzubiegen, wo sie hätte abbiegen sollen. Da blieb ihr nichts anderes übrig, als geradeaus weiterzufahren. Die Passagiere beschwerten sich, dass sie gar nicht wüßten was los sei. Angeblich raste die Fahrerin mit hochgelegten Füßen wie eine Wahnsinnige durchs nächtliche Melbourne und beachtete selbstverständlich auch kein Rotlicht.

Viele der Passagiere fingen an über ihre Handys Hilfe zu rufen. Nur wen die da angerufen haben, weiß der Geier. Vielleicht haben sie sich von ihren Lieben verabschiedet. Es war unter ihnen auch eine Frau mit ihrer 12-jährigen Tochter. Die ist jetzt fürs Leben gezeichnet, traumatisiert sozusagen und wird bestimmt nie wieder in eine Straßenbahn einsteigen. Die Straßenbahn, bestehend aus drei Abteilen, raste und raste und raste. Sagten die unfreiwilligen Mitfahrer.

Die Fahrerin sagte aus, sie hätte die ganze Zeit in Kontakt mit der Zentrale gestanden und die Anweisung bekommen, weiterzufahren und so fuhr sie logischerweise, da Straßenbahnen nicht rückwärts fahren dürfen, geradeaus weiter. Ferner hätten Passagiere sie angepöbelt, besonders eine Frau mit ihrer Tochter. Laut Computerlog ist sie nie schneller als 60 Stundenkilometer gefahren.

So kanns gehen – jeder empfindet ein Erlebnis anders. Ich schätze mal, es lag an dem sich ausgeliefert fühlen, dass viele Passagiere meinten mit Lichtgeschwindigkeit gerast zu sein und selbstverständlich an der Tatsache, dass keine Durchsage kam und sie somit nicht wußten, ob die Fahrerin auf Droge ist oder sonstwie durchgeknallt war.

Ach ja, eins noch, sie sagte auch, als erstes hätte sie ein Passagier angesprochen, der sehr schlecht, eben nur gebrochen Englisch sprach. Das hätte sie so abgelenkt, dass sie die Abbiegung verpasst hätte.

Und das glaube ich sofort.

Fuck me dead

würde John sagen und ich schlag einfach nur wortlos meinen Kopf auf den Schreibtisch. Soeben lese ich im Bestatterweblog von den “Edelsteinbestattungen” die mich wieder an die zu “Diamenten” gepresste Asche Verstorbener erinnern lässt. Auf die Webseite war ich damals gekommen, als ich was über Einäscherung recheriert hatte. Im Kommentarbereich des Bestatterweblogs wird auch noch mal Bezug darauf genommen. Jedenfalls denke ich mir, aha such doch mal die FriedJuwel Webseite, die der Bestatter da erwähnt. Und schon beim Lesen unter deren Link FriedJuwel sträuben sich mir die Nackenhaare und ich sehe nur noch Menschen, die die Einnahmen von FriedJuwel (dieser Name allein!) täglich zur Bank bringen.

Wie doof kann Mensch sein? Ich verlinke das jetzt nicht. Ich weigere mich. Ebenso war ein Kommentar im Bestatterweblog von einem Jürgen so niedlich, dass ich gleich wieder an meine letzte Massage denken musste. Da verkaufte die Masseurin auch Earcandles – Kerzen die man sich ins Ohr steckt und anzündet – wozu auch immer. Yep – es gibt Leute, die verdienen mit völligen Blödsinn Geld. Besagter Jürgen berichtet in Form eines Kommentares:

Erinnert mich an die Hopi Ohrenkerzen.
Als ich das erste mal vor Jahren davon hörte das sich jemand eine Kerze ins Ohr steckt und anzündet dachte ich an einen Scherz der Titanic.
Eine Fernsehteam machte sich sogar auf zu den Hopi Indianern, aber die hatten natürlich niemals von Ohrenkerzen gehört. Trotzdem werden die Hopi Ohrenkerzen weiter mit der Geschichte verkauft.

Zitat Ende

Ja und dieser ganze Humbug, mit dem manche Leute Kohle ohne Ende scheffeln, erinnert mich natürlich an meine “Yumna” und “Fick dich gesund” Texte. Esoterik – hey mein Lieblingsthema! Siehe oben in der Menü-Leiste.

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