Hab mich so gefreut

endlich in meinem Skript die Stelle schreiben zu können, wo es zur StarTrek Convention geht, hab auch ein paar lustige Szenen dafür im Kopf und nun sitze ich hier und mache alles andere, aber nicht Skript schreiben.

Gestern und heute habe ich ein sehr spannendes Buch gelesen. Brauchte eine Abklenkung. Dachte auch plötzlich, was ich bisher geschrieben hatte wäre irgendwie zusammenhanglos. Aber dann habe ich mir alles ausgedruckt und mal in einem Rutsch gelesen. Nö – völlig ok. Es ist wirklich ein riesiger Unterschied, am Bildschirm zu lesen oder gedruckt zu lesen.

So ich gebe mir jetzt noch maximal eine halbe Stunde und dann gehts los.

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Australische Vögel

die ich manchmal höre, wenn ich durch Akoonah Park laufe oder hier im Garten, könnt ihr euch, wenn ihr Lust habt mal hier anhören.

Nr. 9 Australian Raven – dass sind die großen fetten Raben, die gerne Ellies Hundefutter mampfen

Nr. 11 Australian Magpie – klingen ganz melodisch, sind aber, wenn sie brüten echt fies und verfolgen Spaziergänger. Kann auch vorkommen, dass sie einen von hinten attackieren, dreht man sich aber rechtzeitig um, weil man weiß im Baum hockt so ein Magpie und verfolgt einen (lautlos), dann drehen sie schnell wieder ab. Trotzdem, mich hat mal einer am Hinterkopf erwischt. Zum Glück nicht gepickt, sondern nur kamikazeartig gegen meinen Hinterkopf geflogen. Weh getan hats nicht, aber ich habe mich wirklich geekelt plötzlich diesen warmen Körper am Kopf zu spüren.

Nr. 13 laughing Kookaburra, auch lachender Hans genannt. Den muss man einfach mal gehört haben. Ich finde immer es hört sich ein bisschen an wie eine schnatternde Affenhorde, wenn sie loslegen. Übrigens ist genau das Lachen des Kookaburra technisch so verändert worden, um dem Delphin “Flipper” in der gleichnamigen Serie seine gackernde-schnatterne “Sprache” zu geben.

Nr. 16 Sulphur-crested Cockatoo – der weiße Kakadu – muss man einfach gehört haben. Wenn eine große Schar Kakadus ihre Runden fliegen, meistens früh morgens oder in der Abenddämmerung, dann ist das höllisch laut.

Nr. 32 Australian King-Parrot – eine Papageiensorte

Nr. 33 Rainbow Lorikeet – auch mal reinhören

Nr. 34 Crimson Rosella

Nr. 35 Spotted Pardalote – wenn mich nicht alles täuscht, ist das der Vogel, der, wie ich finde, wie eine alte quietschende Luftpumpe singt

Wer keine Arbeit hat

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macht sich welche. Unsere Auffahrt ist ca. 20 Meter lang, vielleicht auch nur 15 Meter, ich habe nicht nachgemessen. Die ersten Meter sind recht schmal. Links sind Büsche, abgegrenzt durch dicke Holzbalken. Rechts ist ein Stück Rasen auf dem ein Baum steht, dessen Zweige regelmäßig geschnitten werden müssten, denn sonst hängen sie so niedrig, dass sie übers Autodach schleifen. Meistens fahre ich rückwärts hoch und manchmal passiert es, dass einer von uns ein bisschen an den Holzbalken entlangschrammt. Macht nix, schiebt man sie halt wieder an ihren Platz. Wenn ich rückwärts rauffahre und zu dicht an der Seite mit den Büschen parke, dann darf ich mich beim Aussteigen sozusagen in die Büsche schlagen. Bei trockenem Wetter noch ok, wenns nass ist, rangiere ich noch mal. Fahre ich vorwärts drauf, rangiere ich nicht, denn dann darf der Beifahrer sich aus dem Auto quälen. Mir doch egal. Und zwar deshalb, weil es mir langsam auf den Keks geht, dass ich immer präzisere Parkkünste entwickeln muss, wenn ich in die Garage fahre.

Auf halber Strecke, also hinter dem Gartentor, wird die Auffahrt breiter. Links stehen drei Mülleimer (normaler Hausmüll, Recycling und Gartenabfälle), ein großes Trampolin und eine Schubkarre. Werden die Äste vom Aprikosenbaum nicht hin und wieder geschnitten, hängen sie so tief, dass sie – Überraschung – übers Autodach schrammen. Die Antenne ist schon ganz plattgedrückt. An der rechten Seite sind ein Mandarinen- und ein Apfelsinenbaum, deren Zweige, wenn sie nicht regelmäßig geschnitten werden….Kein Grund übrigens neidisch auf Mandarinen- u. Apfelsinenbäumchen zu sein, die sind zu sauer und zu trocken und sehen einfach nur hübsch aus, wenn sie so orange zwischen den dunkelgrünen Blättern hängen.

Gestern kam ich nur aus dem Auto, weil ich einigermaßen schlank bin. Als ich meine Tür öffnete, konnte ich mich mit Mühe zwischen der großen elektrischen Säge, die einen Namen hat, an den ich mich nicht erinnere, und der halbgeöffneten Autotür herausschlängeln. Meine Einkaufstüte konnte ich nicht vom Rücksitz nehmen, weil die Tür vom Flipper, der seit 9 Jahren kaputt und halb auseinander gebaut, im Weg steht, blockiert war. Hinter meinem Auto steht Marcos Trimmrad, an der rechten Seite steht eine Werkbank, ein Trockner, Jaimes kompletter Fuhrpark, ein Metallschrank und diverser loser Kleinkram liegt dort herum. Allmählich reichts mir.

Und wie passt das jetzt alles zur Überschrift? Bis hierhin gar nicht, denn eigentlich wollte ich schreiben, dass John gestern beim Cricket spielen mit Jaime den Ball durch Marcos Fensterscheibe gepfeffert hat. Hat ganz schön laut geklirrt. Gerade eben hat er eine neue Scheibe besorgt und ist dabei sie einzubauen.