Aborigines aus Backpackerhostel geworfen

Meldet die The Age heute. In Alice Springs ist eine Gruppe von 16 aboriginal Frauen und Kinder, die an einem Royal Life Saving Kurs teilnehmen wollten aus einem Backpackerhostel geworfen worden, nachdem sie schon eingecheckt und ihr Gepäck auf ihre Zimmer gebracht hatten.

Man hätte ihnen kurze Zeit später gesagt, die japanischen Touristen hätten Angst vor ihnen, sie müssen ausziehen. Man arrangierte eine andere Unterkunft für sie. Das Management sagte später, es wäre ein Backpackerhostel für internationale Touristen, das wäre der Grund gewesen. Bullshit.

Soviel zu Australiens dummen Spruch Everybody deserves a fair go. Ja klar und einige verdienen a fairer go than others. Orwell lässt grüßen.

Im Grunde überrascht mich das nicht, aber ich finde es unverschämt und einfach nur peinlich für die Australier. Müssen die Touristen ihr Geld woanders ausgeben, wenn sie keine Ureinwohner im Outback! sehen wollen. In Japan gibts bestimmt schöne Ecken wo sie noch nicht gewesen sind. Die lassen sich auch in 10 Tagen besser abgrasen als Australien.

Ich hoffe das Ganze hat ein Nachspiel fürs Hostel. Es gibt Gesetze gegen Rassismus.