Es lebt noch

Gestern Mittag halb tot aus dem Flugzeug gestiegen, sah mir nur entfernt ähnlich. Während des Marathonfluges hatte ich immer mal wieder die Vorstellung, für immer weiter fliegen zu müssen, wie in einem Albtraum oder einem Horrofilm. Es kann sich niemand vorstellen wie anstrengend das alles ist, der diesen Tripp nicht schon einmal selbst gemacht hat.

Heute morgen sehe ich mir schon ähnlicher, fühle etwas Schwäche in den Beinen, aber ansonsten gehts mir gut. Die Sonne scheint, kühl ist es und ich habe mal wieder nicht unbedingt die richtige Kleidung dabei. Nix Neues hier, passiert mir immer im Urlaub. Ich glaube ich eigne mich nicht als Urlauberin.

Ein Gepäckstück habe ich im Parkhaus in Düsseldorf vergessen. Da dies aber eine eigene Story wert ist, berichte ich davon später. Mir hängt gerade während des Schreibens Etwas halb am Rücken, hört manchmal auch auf den Namen Jaime. Mein Onkel und Jaime unterhalten sich gleichzeitig mit mir, während ich schreibe. Frauen können ja besser multitasken, als Männer und so hoffe ich, ich schreibe durch die Ablenkung keinen Mist. Ist aber auch egal, ich kanns ja immer noch auf Jetlag schieben.