Deutsche Autoren

stehen auf meiner Liste. Hartnäckig ignoriere ich die englischen Autoren auf den Büchertischen. Zum einen habe ich viele davon schon im original gelesen, zum anderen lechze ich nach deutscher Schreibe. So habe ich auch, obwohl ich es mit nach Hause nehmen wollte, Susanne Mischkes neues Buch Der Tote vom Maschsee in meinem Chaos im unausgepacktem Gepäck wieder hervorgekramt und in wenigen Tagen zu Ende gelesen. Es hat mir sehr gut gefallen. Glaubwürdige und interessante Charaktere, die richtige Mischung aus Story und Humor. Humor muss immer drin sein. Vor wenigen Wochen habe ich doch tatsächlich ein Buch gelesen, in dem nicht ein Fünkchen Humor war – grässlich. Langweilig.

Allerdings stockte mir an einer Stelle fast der Atem, als ich las, dass Fernando eine Leidenschaft hatte, die ich auch für meinen eigenen Charakter in meinem Skript vorgesehen habe. Die Stelle ist ja auch schon lange geschrieben und im ersten Moment dachte ich Mist, jetzt kann ich das ändern, sonst werde ich noch bezichtigt nicht originell genug zu sein – obwohl das natürlich eine Veröffentlichung voraussetzt, die für mich noch völlig in den Sternen steht.

Da aber im gesamten Rest des Buches überhaupt nicht mehr auf diese Leidenschaft eingegangen wurde, werde ich mein Skript nicht ändern. Bei mir wird es etwas mehr ausgeführt und ob diese Leidenschaft noch einen höheren Stellenwert einnehmen wird, hängt davon ab, ob sie sich für Situationskomik eignet bzw. die Geschichte voran bringt.

Verraten möchte ich nicht wirklich worum es sich handelt, nur so viel, Susanne wird den Wink verstehen…einer meiner Charaktere kommt aus Indien.