Leben woanders – alles anders oder was?

Arm schmerzt

21 Juli, 2008 · Kommentare deaktiviert

Schulter- und Nackenmuskulatur hoffnungslos verspannt. Drei Tage lang von morgens bis abends geschrieben – Seite 114 erreicht – und brauche dringend eine Pause. Struktur für den zweiten Teil ausarbeiten, neues Programm dafür ausprobieren, Gags ausdenken (was mir am meisten Spaß macht – aber leider auch viel Arbeit ist), wünschte mir die Story würde sich durch reine Gedankenkraft niederschreiben lassen, aber nein, man muss mühselig jeden Buchstaben und jedes Zeichen tippen. Aber eigentlich habe ich gar nichts zu jammern, wenn ich dran denke, dass man früher mit Federkiel oder später dann mit Schreibmaschinen, in denen bestimmt der eine oder andere sich öfter mal die Finger zwischen den Tasten eingeklemmt hatte, schreiben musste.  Ich erinne mich, dass ich mal im Charles Dickens Haus in England war. Der hatte sein Schreibpult am Fenster stehen und konnte hinaus auf die Nordsee schauen.

Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich drei Mülltonnen, ein Trampolin, einen Teil vom Nachbarhaus, wenig Bäume und Büsche an dieser Seite und ab und zu glotzt der Hund mal durchs Fenster.  Naja gut, im Sommer sehe ich dann noch Mandarinen und Nektarien, aber jetzt ist leider Winter, nur die Geranie blüht hellrot.

Kategorien: Schreiben

Kostümparties kennt man in Deutschland

21 Juli, 2008 · Kommentare deaktiviert

eher nur zur Karnevalszeit – oder so war es zumindest, als ich noch dort lebte. Hier bei uns sind sie nichts ungewöhnliches und nächsten Monat findet mal wieder eine solche Party statt. Marcos Freundin, Jess, wird 21. und das feiern die meisten jungen Leute riesig. In den letzten Monaten sind beide recht häufig zu fancy-dress-parties eingeladen gewesen und dürften allmählich Übung im improvisieren haben.  Jess will als Gingerbread-Frau (Lebkuchen) gehen hat Marco mir gerade verraten.

Ich will nicht improvisieren und komme gerade aus dem kürzlich erst eröffneten Kostümverleih in unserem Ort. Mmmh das Thema ist – Fantasy – aber damit kann ich nicht viel anfangen. Ich habe mein Augenmerk auf  Morticia von der Adams Family gerichtet. Morgen werde ich noch mal hinfahren und die Kostüme anprobieren, heut war es mir zu voll im Laden. Eigentlich möchte ich Burgfräulein sein, aber so ein Kostüm gibt’s dort leider nicht. Jaime, den ich mitgeschleppt hatte, meinte, ich könnte doch als Servant (Diener) gehen, aber das reizt mich so gar nicht. Und ich frag mich, wie er da bloß drauf kommt.

Vor Jahren war ich schon mal ein Engel. Ich fand das Kostüm damals affengeil wegen der riesigen Flügel und der tollen weißen Perücke.

Kategorien: Familienkram · Leben woanders