Saulaune

habe ich heute. Weiß auch nicht so recht warum. Da tut der Anblick der blühenden Büsche ganz gut. Ich habe drei Bücher angefangen zu lesen und komme mit keins so richtig weiter. Passiert mir auch selten, dass ich nicht lesen mag.

Virtueller Strip Search

Da kommt Freude auf. Besonders bei der Wer nichts zu verbergen hat Fraktion.  Am Flughafen Melbourne (Tullamarine) wird ab jetzt über sechs Wochen lang ein neues Röntgengerät getestet, welches ein nackiges Body-Image liefert. Gearbeitet wird mit niedrigen Röntgenstrahlen und das Image ist natürlich nicht so wie ein Foto. Genitalien kann man aber sehen – ist ja klar. So, die Köpfe der Testpersonen werden auf dem Bild verwischt und der Tester sitzt weiter weg von den Schafen, die gerade durchs Gerät laufen. Damit die Privatspähre geschützt bleibt. Außerdem wird das Bild gleich wieder gelöscht, wenn keine Flammenwerfer, Handgranaten, Pistolen,  Schwerter und so unter der Kleidung entdeckt werden.

In der Testphase ist es komplett freiwillig auf diese Art geröngt zu werden. Getestet werden soll, wie sich der neue body scan auf die Schnelligkeit der Abwicklung der Passagiere beim Sicherheitscheck auswirkt.

Was die Privatspähre angeht…mmh…meinen Kopf betrachte ich ehrlich gesagt weniger als Privat, der lässt sich schlecht verbergen…aber ich trage Kleidung nicht nur  wegen der Witterung. Aber mich fragt ja wieder kein Schwein.

Und so sieht das Image dann aus.

Kann’s gar nicht abwarten mich nackig machen zu lassen.

First Australians – Die ersten Australier

They have come to stay – ist der Untertitel der ersten Episode, die SBS gestern gezeigt hat. Unschwer zu erraten, es geht um die Aborignies und was passierte, als die Briten kamen. Die Dokumentation wurde, soweit ich mitbekommen habe, von Aborigines gemacht. Ein Teil der ersten Folge kam mir bekannt vor, weil ich sie in einem Buch, das ein Geschichtsprofessor geschrieben hat, nachgelesen hatte. Ich habe absichtlich nicht Geschichtsbuch gesagt, das hört sich nach Schulbuch an und ich wüsste nicht, dass dort die Geschichte der First Australians in der Tiefe behandelt wird.

Ich bin gespannt auf die nächsten Folgen und habe schon für Dienstag meinen DVD-Recorder programmiert, um ja nichts zu verpassen.

Wer sich für die Doku interessiert und fit genug in Englisch ist, kann sich die Folgen hier ansehen, Dauer ca. 1 Stunde. Sollte der Film nicht starten, einfach etwas runterscrollen, unter den ganzen Daten für die nächsten Folgen und unter dem Text, steht Launch the episode in a player. Klick auf den Link, klick oben auf den Tab Full Episodes. Enjoy!

48 Stunden im Outback

Zeitraffer-Video – sieht echt spitze aus und bei Stern online entdeckt. Die Kamele im Zeitraffer sehen wirklich lustig aus…sie gucken in die Kamera, gucken wieder weg und dann doch noch mal wieder zur Kamera, kommen ein bisschen näher…und es sieht so aus, als würden sie denken Häh? Was ist hier denn los? Guckst du hier.

Lebensfreude

Kathrinchen im Red Centre

Kathrinchen im Red Centre

In einer Woche geht’s von Darwin aus weiter nach Cairns. Schon wieder mit einem Deutschen, der sich ein Auto gekauft hatte. Es scheint ja nur so von Deutschen hier zu wimmeln. Schlappe 45 Grad haben sie es auf der Farm (Baumschule 1 Std. von Darwin entfernt), aber sie meinte es wäre angenehm windig dabei – es ließe sich aushalten.
Tja und wir in Melbourne haben heute 29 Grad -ist ja auch schön mal wieder Sonne zu genießen.

Friedhöfe sehen hier etwas anders aus

und wie gut, dass ich heute zum Friedhof gefahren bin, um mich umzusehen. Ich war zwar vor einigen Jahren aus reiner Neugierde schon mal da und auch, weil Jaime unbedingt mal gucken wollte, aber heute habe ich die Unterschiede viel bewusster wahrgenommen. Es gibt zwei Hauptmerkmale, die mir auf Anhieb ins Auge gesprungen sind, abgesehen von den kleineren Unterschieden zu deutschen Friedhöfen. Die Unterschiede werden sich im Skript nur in sehr wenigen Sätzen bemerkbar machen, aber sie sollen sich bemerkbar machen. Und deshalb finde ich, war es eine gute Idee heute noch einmal dort hinzufahren.

Mein Skript beginnt auf einem Friedhof und es endet (mehr oder weniger) auf einem Friedhof . Und wer die Unterschiede wissen möchte, muss sich bis zur Veröffentlichung gedulden. Muss ich ja schließlich auch – mich gedulden.

Jaime übrigens plante schon während unseres Spazierganges über den Friedhof sein eigenes Grab. Auf jeden Fall würde auf dem monströsen Grabstein stehen…der beste Drummer der Welt, ein Foto von ihm würde auch in Granit verewigt – nämlich wie er gerade seine Schlagzeugstöcke schwingt. Abgesehen von der größten Grabstätte, würde er nicht nur ein Schlagzeug aus Metall dort stehen haben wollen, nein, er würde auch ein Videoband – auf Knopfdruck abrufbar – von sich selbst und seinen musikalischen Erfolgen abspielen lassen.  Sämtliche Inschriften und Interviews selbstverständlich in Englisch und Deutsch – damit auch seine deutschen Fans nicht zu kurz kommen bzw. damit er seiner deutschen Abstammung Tribut zollt. In Kurzform ließe sich über seine Pläne sagen: größer, breiter, höher, besser – schlicht unvergessen – auch weil er plant neben solchen Größen wie Jimmi Hendrix und Co. begraben zu werden.

Mit meinen Männern

bin ich absolut zufrieden und glücklich. Spaß haben wir auch viel miteinander, wenn wir wollen. Ich mag Männer, ich mag Jungs, ich mag meine Söhne. Trotzdem freue ich mich heute Nacht eine entzückende fast 6-Jährige zu beherbergen, die nicht nur ein wenig Pink und Glitzer ins Haus bringt, sondern auch eine freundlich aussehende Zahnbürste :-)

Kelly

Kelly