Beiträge vom Februar 2009
28 Februar, 2009 · Kommentare sind deaktiviert
und das ist deine Schuld! Man, man, man, ich wollt ja nix darüber schreiben. Ich kenne noch nicht einmal die Musik, die diese Rihanna macht. Wird von ihrem 19jährigem Schnöselfreund verkloppt und hat sich angeblich schon wieder mit ihm getroffen. Ja, tschuldigung, ich kann mich zum Arbeiten nicht aufraffen, deshalb lese ich langweilige Schlagzeilen, manchmal sogar den gesamten Artikel und hinterher ärgere ich mich wie blöd, aber dass muss jetzt raus.
Run Rihanna run, so schnell und so weit dich deine Beinchen tragen. Diesem seelischen Krüppel von einem Jugendlichen kannst du doch nicht wirklich dein hübsches Gesicht als punching bag hinhalten wollen. Glaubst du denn ernsthaft, der würde dich nicht noch einmal verprügeln? Er betet zu Gott, ein besserer Mensch zu werden. Meine Güte, hab ich gelacht. Tränen sogar! Der Pipimax kann sich noch nicht einmal ohne überirdische Kräfte ändern, was soll denn das bloß werden? Abgesehen davon, hatte er auch gebetet – und wenn ja, zu wem – gibt mir die Kraft der Rihanna so richtig die Fresse zu polieren? Sorry mate, Gesocks bleibt Gesocks, da hilft auch das Beten nicht.
Sorry luv, ich werd nie verstehen wie man so einen Mann anschließend noch lieben kann. Selbst wir am Arsch der Welt bekommen Werbespots vorgesetzt, die sich gegen häusliche Gewalt aussprechen. Auch in Fällen wie deinem, Rihanna Kindchen. Nix mit verheiratet sein und der Kinder Willen bleiben und so. Welche Ausrede, mein Kind, hast du? Love hurts?
Kategorien: Bekloppt
27 Februar, 2009 · Kommentare sind deaktiviert
Lese ich in einem Artikel. Hat der Mann sonst nix zu tun? Den offensichtlich falschen Kevin gibts hier zu finden. Der folgt z. B. Robert Mugabe, George W. Bush, John Howard und Condolezza Rice. Ach ja und Brittney Spears.
Frag mich gerade, ob deutsche Politiker auch bei Twitter vertreten sind und wie spannend es wäre noch mehr politisches Gefasel lesen zu „müssen“.
Kategorien: Keine Schublade
ach nö, scheint geregnet zu haben, sieht öde aus mit den kahlen Bäumen und viel Tageslicht scheints auch noch nicht um 10.30 Uhr zu geben. Dann doch lieber im tank-top barfuß am Computer sitzen.
Kategorien: Leben woanders
aber heute bei Mitte Dreißig Grad fange ich Trulla an im Garten zu rödeln. Es dauerte auch weniger als 10 Minuten, bis mir nicht nur schwindelig wurde, übel gar, und ich eine ziemlich rote Birne hatte. Wie wild vertrocknete Äste abgeschnippelt, mit Finger gezeigt – hier hier hier hier hier hier …. – und John mit Kettensäge durch den Dschungel gesägt. Leider muss man den ganzen Mist ja auch wegräumen, also Hänger vollgeladen, der leider ziemlich klein ist und zum Abfallplatz gefahren. Dahin, wo wir neulich erst alten Teppich und Parkettboden gebracht haben. Da haben die uns doch glatt 35 $ berechnet. Für Gartenabfall. Unverschämtheit. So. Die nächsten Tage wird es wieder kühler, ich hoffe, ich bringe trotz Faulheit, verkratzten Armen und Mangel an Gartenabfallentsorgung, trotzdem die Energie auf, aufzuräumen. Wir haben zwar auch eine Gartenabfalltonne, die wird aber nur alle 14 Tage geleert. Aber mir auch egal. Stapel ich Blätter und Äste und Wurzeln irgendwo im Garten.
Schön sieht es immer noch nicht aus, 2 völlig vertrocknete Büsche sind ganz raus, ein paar Sträucher und die wild gewachsenen Büsche habe ich auch schon halb bearbeitet. Obstbäume kommen noch, noch mehr vertrocknete Büsche und dann ist Weihnachten. Und das ist nur die Seite hinter der Garage, die ich eh nicht von der Veranda aus sehe. Deshalb wucherte da ja auch alles über die Jahre wie wild. Wenn ich drüber nachdenke, wie viel Arbeit und Geld ich in den ersten Jahren in den Garten gesteckt habe, kann man es nicht glauben, wenn man ihn sieht. Ich habe auch wirklich genug von Unkräutern, die über Nacht 3 m hoch zu wachsen scheinen. Dagegen komme ich nicht mehr an. Unkraut ist übrigens auch das einzig spärliche Grün vorne auf dem Rasen.
Pferde und Kühe heute auf völlig vertrockneten Wiesen weiden sehen. Alles ist gelb. Sieht öde aus.
Wie auch immer. Nachdem ich so viel geschwitzt habe, hatte ich die gloreiche Idee an den Strand zu fahren, als Jaime aus der Schule kam. So hockten wir dann auch alle in Schwimmklamotten kurz nach 16 Uhr im Auto und haben nichts mitgeschleppt, außer drei Handtücher, ein Skimmingboard (völlig überflüssig heute) und Wasser. Das war mein erster Schwimmtag am Meer in diesem Sommer und mein letzter. Ab Sonntag haben wir Herbst. Der wird bestimmt auch noch warm werden. Es war bewölkt. Lässt das Wasser immer so trübe aussehen. Hin und wieder kam die Sonne raus, aber mir wars schon recht, dass sie nicht mehr vom Himmel knallte. Die Abkühlung hat wirklich gut getan. Nur schade, das der Weg dorthin so nervig ist. Viel Verkehr, viele Ampeln.
Nachgereicht:
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gelb=Gras
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noch mehr gelb
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Nachbar ruft Mutterschiff
Kategorien: Garten · Leben woanders
26 Februar, 2009 · Kommentare sind deaktiviert
Sachen gibts…gucke ich ahnungslos in den Himmel, sehe ich mich dort vorbeiziehen.

floating by
Kategorien: Keine Schublade
26 Februar, 2009 · Kommentare sind deaktiviert
Wo bitte kann ich den abgeben? Aktion und Reaktion oder umgekehrt. Höflich erzogen worden – zu doof gewesen. Zu empathisch, zu verzeihend, zu gutgläubig. Zu jung. Zu unerfahren, zu verletzlich. Die Welt nicht verstehend, immer noch nicht – nicht mehr peinlich berührt sein deswegen – immer noch auf der Suche. Werd mich zum Ende hin finden – so hoffe ich – mich verstehen, im Reinen sein. Mit wem? Mit mir? Meinen Mitmenschen, den Erinnerungen? Gott – Evolution? Zurückkehren? Zu wem? Zu mir? Gott? Sicher nicht. Den habe ich vor beinahe 30 Jahren verloren und finde ihn auch nicht unter Gläubigen wieder. Aber mich, mich gibt es immer noch. Ich weiß, warum ich manchmal so oder so reagiere. Manchmal über, manchmal unter. Man kann mir vieles nachsagen, aber nicht, dass ich nicht reflektiere und nicht gesprächsbereit bin. Manchmal nicht sofort, nicht in dieser Sekunde, aber nicht erst nach Monaten, eher nach Tagen, seltener Wochen.
Wir neigen dazu Warum? zu fragen, wenn etwas passiert. Die doofe Antwort ist: Warum nicht? Die gemäßigte Antwort ist: Wenn du zurückblickst, kannst du die Entwicklung beinahe chronologisch verfolgen. Du musst nur lernen, hinzugucken – was schmerzhaft sein kann – und du lernst. Dinge, die du nicht sehen wolltest, nicht bewusst wahrgenommen hast, anders interpretiert hast – wolltest. Das tut weh. Die Erkenntnis sich selbst zum Narren gehalten zu haben, die ist nicht peinlich, die schmerzt. Sie pocht und sticht und nagt. Sie isst dich förmlich auf – du willst es nicht – es nagt und frisst und verdirbt dir den Tag. Da ist sie wieder – die Warum-Frage – und am Ende stehst du da und hast keine Antwort. Es sei denn die Antwort ist – man hält sich immer an die Menschen, bei denen man sich einbildet, man wäre ihnen überlegen. Und wenn das Schicksal an die Tür klopft und das so mühsam gebastelte Kartenhaus zusammenbricht, verliert man den Boden unter den Füßen. Zack! Plötzlich bist du nur noch du. Und auch die Anderen merken es. Vorbei die Charade. Wie rauskommen, wenn man nicht wirklich im Leben angekommen ist? Indem man etwas tut, von dem man weiß, dass es dem Anderen nicht gut tut – das macht nichts – man kann alles zur eigenen Zufriedenheit erklären – vor sich selbst rechtfertigen. Darin hat man jahrzehntelang Übung.
Lebwohl vierzigjährige Freundschaft, die du so offensichtlich nicht warst. Wish you well.
Kategorien: Keine Schublade
So könnte man die Sendung Aussie Ladette to Lady frei übersetzen. Was ich mir hiermit erlaube. Aha. Davon habe ich gerade wenige Minuten im Fernsehen gesehen und was ich gesehen habe, sind drei altbackene Engländerinnen in grauen Tweedkostümen mit Perlenkette und Betonfrisur. Die sprechen so artikuliert, dass es painful ist zuzuhören. Diese Beton-Damen leiten eine Benimmschule. Wir wissen ja alle, die Briten haben ein extremes Klassendenken und trinken gerne Tee. Super Lebensinhalt. Aber jedem das Seine. Klasse Sendung. Kann die nächste Folge kaum abwarten.
Tischmanieren, Höflichkeit und ja, auch Artikulation, gehören für mich zu Dingen, die Eltern ihren Kindern beibringen sollten. Und wenn Eltern fehlen, dann muss dieser Part von Pflegeltern, Verwandten, Taufpaten oder auch von Heimerziehern übernommen werden. Niemand möchte einem großmauligem Teenager gegenübertreten, niemand möchte mit Menschen an einem Tisch sitzen, die noch nicht einmal einen Ansatz von Tischmanieren besitzen. Persönlich kann ich schmatzen beim Essen nicht ausstehen, genausowenig wie mit offenem Mund kauen oder mit vollem Mund zu sprechen. Auch im Kindesalter mit Messer und Gabel zu essen, kann erlernt werden.
Ich glaube aber, bei diesen Beton-Jungfern gehts auch um Haltung, small talk, Haushaltsführung, eine gute Gastgeberin sein und was das Britinnenherz sonst noch in Wallungen bringt. Und selbstverständlich wird eine Ladette vor versammelter Mannschaft artikuliert runtergemacht und packen geschickt. Fühlt man sich als Mitglied einer aussterbenden Klasse besonders wichtig. Jedem seine Lebensberechtigung. Zwei der Zementfiguren standen am Fenster und warteten, bis das Mädel, das nach Hause geschickt worden war, mit ihrem Gepäck erscheint und in die Limosine steigt. Dann haben sich die feinen Damen der Gesellschaft dem Glückspiel hingegeben und gewettet, dass das Mädel nicht ohne laut zu werden geht. Haltet euch fest. Der Wetteinsatz war so waghalsig, mein Herz setzte beinahe einen Schlag aus … eine Tasse Tee.
Mich würde es nicht wundern, wenn diese Käse-Reality-Show auch bald nach Deutschland käme. Ich sach ja, das Geld liegt auf der Straße, warum ich immer zu doof bin, es einfach einzusammeln, weiß der Geier. Bleibt mir nichts anderes übrig, als eine Religion zu gründen. Damit kann man auch reich werden.
Kategorien: Lästern
24 Februar, 2009 · Kommentare sind deaktiviert
und den ganzen Abend lang nichts verstanden. Marcos Freund Dale war mit seinem Bruder auf besagter Hochzeit eingeladen. Die gesamten Stunden wurde arabisch gesprochen – müßig zu erwähnen, dass Dale Englisch und Afrikaans spricht. Ja gut, zwei drei Wörter Deutsch auch noch – er sagt gerne mal zu mir Auf Wiedesehen, aber keinen Piep arabisch. Wenn alle begeistert geklatscht haben, haben die beiden auch geklatscht. Tanzen haben sie sich dann doch nicht so getraut – Beine kräftig schwingen, Arme ausbreiten und Kehllaute auszustoßen lag ihnen nicht so. Die Musik war überlaut, die Hundertschaften von Hochzeitsgästen sehr tanz- und singfreudig – alle Frauen bekopftucht – nur Dale und sein Bruder waren sich nie ganz sicher – klatschen? freundlich nicken? begeistert gucken? wie täusche ich über meine Langeweile hinweg, ohne meine Gastgeber zu beleidigen?
Tja, so bin ich heute in den Genuss seiner Erzählung gekommen und wenn Dale erzählt, bleibt garantiert kein Auge trocken. Marco erzählte mir allerdings vorher noch, dass Dale sich überlegt hatte – das war vor der Hochzeitsfeier – sich eine Muslima als Freundin zu suchen. Die würde ja kein Alkohol trinken und könne ihn dann immer mit seinem Auto herum kutschieren. Gott hab ich gelacht. Good luck, Dale.
Kategorien: Familienkram
23 Februar, 2009 · Kommentare sind deaktiviert
Wir machen jetzt alle vier Wochen einen Spieleabend mit Freunden. Der Sieger nimmt den Minipokal mit nach Hause. Zwei verschiedene Spiele haben wir nur geschafft, weil unsere erste Wahl „Stare“ ziemlich lange dauerte. Und weil wir vorher noch gemeinsam gegessen haben. John hat gekocht, worüber ich froh war. Bei diesem Spiel muss man sich 20 Sekunden lang Bilder ansehen und danach werden einem dazu Fragen gestellt. Das sind alles Zeichnungen, manchmal alte Comiczeichnungen oder sonstwie altmodisch aussehende Bilder. Ganz schön schwierig. Sonny hat gewonnen, ich verloren, nachdem ich meine Mittelfeldposition ziemlich lange halten konnte, wurde ich doch noch von Raelene und John überholt. Und das, obwohl John ein fürchterlich schlechtes Gedächtnis hat. Der hat bestimmt gemogelt. Und beim Rummy King hat Sonny auch noch zwei Mal gewonnen. Manno. Ich will den Pokal haben.

Pokal-Sonny
Kategorien: Familienkram