Normales Kindheitstrauma

Helgas Kommentar zum letzten Artikel hat mich natürlich gleich in die Vergangenheit versetzt.

Mein Kindheitstrauma sind kratzige Strumpfhosen, eine -  O-Ton Mutter – entzückende (kratzige) weiße Wintermütze mit rotem “Entenschnabel” Schirm. Wobei der “Schnabel” keiner war, wie man vielleicht heute die Kindermützen verhunzt a la Hofnarr  & Co. Und die Super 8 Filmerei von meinem Opa. Grundsätzlich wurde gemampft und die Kamera schön lange auf Gesichter gezoomt. Und wenn wir durchs Gartentor kamen und Opa war noch nicht so weit, mussten wir noch mal zurücklaufen und so tun, als wären wir gerade erst angekommen. Erinnerte mich später immer an “Ein Klavier, ein Klavier” von Loriot.

Dann kann ich noch mit bärtigen und barfüßigen Lehrern in den 80ern in “Jesuslatschen” oder Birkenstocksandalen dienen. Oder mit einem Lehrer Referendar, der die ganze Woche lang den gleichen Pulli trug und lange schwarze fettige Haare hatte. Yuck. Gut, da war ich kein Kind mehr, aber es ist mir dennoch ins Hirn  gebrannt bzw. auf meine Retina. Gott, ich seh die Typen heut noch vor mir, wenn ich die Augen schließe.

Dann die Frage: “Du isst keinen Kuchen? Bist du auf Diät?” Arrg! Ich hab Kuchen gehasst. Außer Erdbeertortenboden mit Sahne oder gefüllten Bienenstich. Bienenstich. Was für ein doofer Name für Kuchen! Fällt mir jetzt erst auf. Ach ja und die Besuche beim Friseur als Jugendliche. Wie oft ich da völlig beknackt aussehend wieder nach Hause gekommen bin, weil ich mich nicht getraut hatte zu sagen…nee so doch wohl nicht.

Jetzt muss ich an meine Schwester denken und an ihr Trauma. Aber das soll sie mal selbst erzählen hehe.

Und was sind eure Erinnerungen?