Leben woanders – alles anders oder was?

Beiträge vom April 2009

Zwiebelfisch bittet zur Abstimmung

29 April, 2009 · 12 Kommentare

über das schönste norddeutsche Wort. 10 der Wörter hab ich noch nie gehört. Liegt daran, dass ich nicht aus dem “hohen Norden” bin. Mein Favorit ist bräsig. Zwar eher selten bis nie benutzt von mir, dennoch wohl bekannt. Und irgendwie sagt bräsig doch so viel aus und das nur mit einem Wort.

Übrigens ist mir heut schon den ganzen Tag über richtig kodderig. Zuhause weiß da jeder, was ich meine, hier muss ich umständlich sagen…I feel sick…wobei ich mich nicht krank fühle, sondern nur kodderig.

Kategorien: Keine Schublade

Betroffenheitspolitisch korrekt

29 April, 2009 · 11 Kommentare

und alle Organisatoren können sich wichtig und gut fühlen. Oder gut und wichtig. Je nachdem, wo der Schwerpunkt des Einzelnen liegt. Wo Henrys liegt, weiß ich seit Jahren.

Sandra, das kleine Mädchen, das tödlich verunglückt ist, wird am Freitag beerdigt. Jaimes Schule – oder ich sollte wohl eher sagen – Henry der Rektor – hat eine kleine Trauerfeier an der Schule angeordnet. Kinder, deren Eltern schriftlich zustimmen, nehmen daran teil. Senior students halten Reden, es wird gesungen und anschließend heliumgefüllte Luftballons in die Atmosphäre entlassen. Klingt ja alles irgendwie noch normal. Wenn es diese kleine, aber feine Tatsache nicht gäbe, dass Sandra, die Verstorbene auch anwesend sein wird.

Im Leichenwagen auf dem Parkplatz. Das hat uns Henry in Absprache mit Sandras Eltern arrangiert, bevor es zum Friedhof geht.

Betroffenheitspolitischer overkill, correct oder einfach nur grotesk?

Kategorien: Leben woanders

Oz-Mann von Welt

27 April, 2009 · Kommentare deaktiviert

trägt diesen Winter waistcoat – Weste zum Anzug. Ah ja. Macht automatisch erfolgreich im Beruf. Steht eher nicht jedem. Könnt mir vorstellen, dass Angestellte statt anerkennend ihrem Chef hinterher zu pfeifen (selbstverständlich  nur in Gedanken – denn das Pfeifen in diesem Zusammenhang gilt  (besonders das “Bauarbeiter-Pfeifen” nach schönen Frauen),  als sexuelle Belästigung und ist verboten – denken what a dickhead. Oder full of shit, man.

Das ist mir persönlich irgendwie alles piep. Ich nehme Nr. 5 in Jeans, Blundstones und T-Shirt. Der Scheitel muss aber wech!

Kategorien: Leben woanders

Wind, Regen und Schnee

27 April, 2009 · Kommentare deaktiviert

gestern in Victoria. Die Bilder vom Schnee machen Lust mal wieder welchen zu sehen und erleben.

Kategorien: Leben woanders

Charakter Namen

27 April, 2009 · Kommentare deaktiviert

Wertvolle Quelle für fiktive Charaktere – liebevoll von Autorinnen ins Leben gerufen – sind die Credits – die Filmabspanne. Habe ich einmal festgestellt, als ich mir tatsächlich die Mühe gemacht habe, bewusst die vielen Namen zu lesen.

Kategorien: Tipps und Tricks

F für Feijoa

27 April, 2009 · 11 Kommentare

Endlich weiß ich den Namen – den ich vor vielen Jahren mal am Obststand im Supermarkt für eine tropische Frucht gelesen und prompt wieder vergessen habe. Ich sagte mir während des Einkaufs die gesamte Zeit über…unbedingt merken, unbedingt merken und vergass natürlich prompt, was ich mir unbedingt merken wollte.

Manchmal ist mein Gehirn ohnehin zugemüllt mit lauter unwichtigen  Dingen, da stelle ich mir die Frage, ob ich es überlisten kann, indem ich mir zukünftig sage…auf keinen Fall merken, auf keinen Fall merken – reversed psychology eben. Ich glaub aber, mein Gehirn weiß, dass es reversed werden soll und hustet mir was.

Warum ich so heiß darauf bin den Namen wissen zu wollen…tja man will ja wissen, was im eigenen Garten wächst und nicht nur von schmatzenden Papageien wertgeschätzt wird, sondern auch von mir.

Den Namen hat die Frucht von dem deutschen Botaniker  Otto Karl Berg bekommen. Schätze den Namen hätt ich mir ganz gut merken können, nur hätt er mir überhaupt keine Lust aufs Tropenfrucht mampfen gemacht. Das muss auch Otto Karl erkannt haben und nannte die Frucht nach einem brasilianischem Botaniker  mit Akzenten auf seinem Namen, die meine Tastatur so nicht herstellen kann.

Ausgesprochen> Fijoa (engl. J as in John) Frucht gucken kannst du hier. Probieren musst du selbst.

Und jetzt wird es Zeit, dass ich nach Deutschland zurückwandere. Hatte ich doch glatt Botanist statt Botaniker geschrieben und brasilianischem mit z.

Kategorien: Garten · Leben woanders

Ein Tag im Bett

26 April, 2009 · 2 Kommentare

wäre genau das Richtige für diesen grauen stürmischen Herbsttag. Früher konnte ich das ja. Ganze Wochenenden im Bett verbringen. Aber seitdem man Mutter ist…Pustekuchen. Ein Tag im Bett ist für mich kein gelebter Tag mehr. Ich habe aber das Gefühl, dass ich krank werde, trotzdem es mir – von meinem pochendem Schädel mal abgesehen – noch nicht richtig schlecht geht. Nur irgendwie anders.

Ich würde jetzt gerne im Bett liegen und mir Lesungen von einigen Autoren im Fernsehen ansehen. Gibt es natürlich nicht, solche Sendungen – bliebe nur das Internet – aber dann muss ich ja selbst suchen. Mir wärs jetzt lieber, wenn ich stumpfsinnig daliegen könnte, ohne mich auch nur in irgendeiner Form bewegen zu müssen. Schön wäre auch, wenn mir jemand das Buch, das ich gerade lese, vorlesen würde. Heute ist mir alles zu anstrengend.

Sogar den Link zu youtube herauszusuchen (gefunden heute im Spiegel) in dem der tschechische Autor Jaromir Konecny aus seinen Büchern liest. Ich hab herzhaft lachen müssen, über seine Passagen und kann die Aufregung überhaupt nicht verstehen, die Lehrer und Eltern veranstaltet haben und ihn als bereits gebuchten Autor wieder ausgeladen haben.

Tage wie diese sind es, an denen ich mir wünschte, ich hätte einen TV im Schlafzimmer. Da sie aber auch wieder vergehen, solche Tage, ist es immer beim Wunsch geblieben und irgendwie doch nicht wichtig.

Kategorien: Keine Schublade

Sinnfreie Nachricht in eigener Sache

24 April, 2009 · Kommentare deaktiviert

Wer aufmerksam war, dieses Blog liest und seit gestern mal in die Browserzeile gesehen hat, wird gesehen haben, dass dort jetzt ein Minifoto neben der URL erscheint, wenn meine Webadresse aufgerufen wird. Hach ist dieser technische Schnickschnack nicht süß? Eigentlich sollte mein Avatar angepasst werden – das Foto also ausgetauscht werden – das ist noch nicht passiert. Komischerweise dauert das bei wordpress manchmal Stunden bis Tage.

Und da eine sinnfreie Nachricht in der Regel die andere ablöst, schicke ich noch eine hinterher:

Mein Ellenbogen schmerzt wie doof, ich habe eine blöde Haltung, wenn ich zu viel mit der Maus arbeite (Silikonkissen fürs Handgelenk ist vorhanden) nützt aber meinem Ellenbogen nichts, wenn ich meine Haltung nicht entsprechend anpasse. Und weil ich wahnsinnig viel in den letzten Tagen geschrieben habe – lauter sinnfreie Sachen – muss ich meinem Arm dringend eine Pause gönnen.

Ich schicke deshalb ein Schönes Wochenende euch allen in die Runde und ziehe den Stecker meines virtuellen Lebens für ein paar Tage.

Kategorien: Keine Schublade