steht sinngemäss im Spiegel Artikel, dabei gibt es so viel mehr im Outback zu sehen. Ja, stimmt. Dafür benötigt man schon mehr Tage, als die üblichen 4 oder so. Der Artikel liest sich sehr wohlgefällig, in der Tat so wohlgefällig, dass man durchaus auf Seite 1 die wahre Bedeutung der Aussage überlesen könnte, die mir natürlich – als Rächerin der ungerecht behandelten Menschen – sofort ins Auge springt.
Schreibt der Autor, dass ein bestimmter Ort in der Nähe von Alice Springs nach der Lehrerin Ida Standley benannt wurde, die Kinder aus der Beziehung zwischen Weißen und Aborigines unterrichtete und wirklich sehr nett zu ihnen war. Viel netter, als manch ein Einheimischer.
Wem an dieser Stelle nicht einfällt, das Kind beim Namen zu nennen, sollte wirklich einen Schlag auf den Hinterkopf bekommen. Diese Kinder, sind die von der Regierung seinerzeit sogenannten halfcast children – hier und im Rest der Welt besser bekannt als die Stolen Generation. Die Kinder, die ihren Eltern weggenommen wurden und in Heimen großwurden oder als billige Arbeitskräfte missbraucht wurden.
Aber vielleicht wollte der lokale Gästeführer auch nur eine Geschichte beschönigen, die so hässlich war, dass man sich heut noch dafür schämen muss. Wäre schön gewesen, wenn es dem Spiegel Autor aufgefallen wäre.