wäre genau das Richtige für diesen grauen stürmischen Herbsttag. Früher konnte ich das ja. Ganze Wochenenden im Bett verbringen. Aber seitdem man Mutter ist…Pustekuchen. Ein Tag im Bett ist für mich kein gelebter Tag mehr. Ich habe aber das Gefühl, dass ich krank werde, trotzdem es mir – von meinem pochendem Schädel mal abgesehen – noch nicht richtig schlecht geht. Nur irgendwie anders.
Ich würde jetzt gerne im Bett liegen und mir Lesungen von einigen Autoren im Fernsehen ansehen. Gibt es natürlich nicht, solche Sendungen – bliebe nur das Internet – aber dann muss ich ja selbst suchen. Mir wärs jetzt lieber, wenn ich stumpfsinnig daliegen könnte, ohne mich auch nur in irgendeiner Form bewegen zu müssen. Schön wäre auch, wenn mir jemand das Buch, das ich gerade lese, vorlesen würde. Heute ist mir alles zu anstrengend.
Sogar den Link zu youtube herauszusuchen (gefunden heute im Spiegel) in dem der tschechische Autor Jaromir Konecny aus seinen Büchern liest. Ich hab herzhaft lachen müssen, über seine Passagen und kann die Aufregung überhaupt nicht verstehen, die Lehrer und Eltern veranstaltet haben und ihn als bereits gebuchten Autor wieder ausgeladen haben.
Tage wie diese sind es, an denen ich mir wünschte, ich hätte einen TV im Schlafzimmer. Da sie aber auch wieder vergehen, solche Tage, ist es immer beim Wunsch geblieben und irgendwie doch nicht wichtig.