wäre genau das Richtige für diesen grauen stürmischen Herbsttag. Früher konnte ich das ja. Ganze Wochenenden im Bett verbringen. Aber seitdem man Mutter ist…Pustekuchen. Ein Tag im Bett ist für mich kein gelebter Tag mehr. Ich habe aber das Gefühl, dass ich krank werde, trotzdem es mir – von meinem pochendem Schädel mal abgesehen – noch nicht richtig schlecht geht. Nur irgendwie anders.
Ich würde jetzt gerne im Bett liegen und mir Lesungen von einigen Autoren im Fernsehen ansehen. Gibt es natürlich nicht, solche Sendungen – bliebe nur das Internet – aber dann muss ich ja selbst suchen. Mir wärs jetzt lieber, wenn ich stumpfsinnig daliegen könnte, ohne mich auch nur in irgendeiner Form bewegen zu müssen. Schön wäre auch, wenn mir jemand das Buch, das ich gerade lese, vorlesen würde. Heute ist mir alles zu anstrengend.
Sogar den Link zu youtube herauszusuchen (gefunden heute im Spiegel) in dem der tschechische Autor Jaromir Konecny aus seinen Büchern liest. Ich hab herzhaft lachen müssen, über seine Passagen und kann die Aufregung überhaupt nicht verstehen, die Lehrer und Eltern veranstaltet haben und ihn als bereits gebuchten Autor wieder ausgeladen haben.
Tage wie diese sind es, an denen ich mir wünschte, ich hätte einen TV im Schlafzimmer. Da sie aber auch wieder vergehen, solche Tage, ist es immer beim Wunsch geblieben und irgendwie doch nicht wichtig.
Ich habe den Beitrag von Konecny abgewürgt; mein Lappi hat eine saumäßige Tonwiedergabe und dann noch der Akzent. Ich konnte so gut wie nichts verstehen. Da widme ich mich lieber meinem neuen Peter James; gerade wird eine Leiche bei Euch (inder Nähe Melbournes) entdeckt. Ich mag P. J., lese gerade ein 4. Buch mit Roy Grace.
Dir gute Besserung. Komm schnell wieder auf die Beine!
Akzente zwingen dazu aufmerksam zuzuhören. Ich finde den Akzent des Herrn Konecny reizvoll. Tonqualitäten eines Laptops lassen allerdings sehr zu wünschen übrig, da hast du recht. Hört sich an, als würd jemand aus einer Konservendose heraus sprechen.
Peter James kenne ich nicht. Nur einen Peter Temple, der Melbourne als Setting benutzt.