Endlich weiß ich den Namen – den ich vor vielen Jahren mal am Obststand im Supermarkt für eine tropische Frucht gelesen und prompt wieder vergessen habe. Ich sagte mir während des Einkaufs die gesamte Zeit über…unbedingt merken, unbedingt merken und vergass natürlich prompt, was ich mir unbedingt merken wollte.
Manchmal ist mein Gehirn ohnehin zugemüllt mit lauter unwichtigen Dingen, da stelle ich mir die Frage, ob ich es überlisten kann, indem ich mir zukünftig sage…auf keinen Fall merken, auf keinen Fall merken – reversed psychology eben. Ich glaub aber, mein Gehirn weiß, dass es reversed werden soll und hustet mir was.
Warum ich so heiß darauf bin den Namen wissen zu wollen…tja man will ja wissen, was im eigenen Garten wächst und nicht nur von schmatzenden Papageien wertgeschätzt wird, sondern auch von mir.
Den Namen hat die Frucht von dem deutschen Botaniker Otto Karl Berg bekommen. Schätze den Namen hätt ich mir ganz gut merken können, nur hätt er mir überhaupt keine Lust aufs Tropenfrucht mampfen gemacht. Das muss auch Otto Karl erkannt haben und nannte die Frucht nach einem brasilianischem Botaniker mit Akzenten auf seinem Namen, die meine Tastatur so nicht herstellen kann.
Ausgesprochen> Fijoa (engl. J as in John) Frucht gucken kannst du hier. Probieren musst du selbst.
Und jetzt wird es Zeit, dass ich nach Deutschland zurückwandere. Hatte ich doch glatt Botanist statt Botaniker geschrieben und brasilianischem mit z.