Erst 24

und schon so unsympathisch. Es passiert mir wirklich sehr selten, dass ich Menschen, denen ich zum ersten Mal begegne absolut unsympathisch finde. Wenn es aber passiert, habe ich den Eindruck, es beruht auf Gegenseitigkeit. Interessant, wenn man bedenkt, dass man nur wenige Sekunden hat, um einen ersten Eindruck zu bekommen, der sich oft bestätigt. Was ist es bloß, dass jemanden einen Menschen innerhalb dieser Sekunden ablehnend gegenüber verhalten lässt. In den letzten Jahren ist es mir gleich 2x passiert. Dabei waren die Leute rein äußerlich total angepasst. Nicht ungepflegt oder gar asozial im Verhalten. Einer war ein Freund meines Mannes, der aus Perth gekommen war. Sie hatten sich schon Jahre nicht gesehen und ich mochte ihn nicht und er offensichtlich mich nicht. Ich fand den Typen saublöd. Die zweite Person ist Jaimes Lehrerin. Grade mal zwei Jahre liegt die Uni hinter ihr. Lächeln habe ich sie noch nie gesehen. Ich dachte mir gestern, als ich mit ihr sprechen musste, entweder ist die Trulla total unsicher, full of herself (arrogant hoch zehn) oder hat Null Menschenkenntnis. Oder eine Mischung. Ich bin jedenfalls froh, wenn das Jahr um ist und hatte mit den vier anderen Lehrerinnen nie solche Probleme. Es kann natürlich auch sein, dass die Frau den falschen Beruf gewählt hat – was mir persönlich völlig schnurz wäre – wäre da nicht mein Sohn, auf den sie losgelassen wird.

Jetzt wo ich drüber nachdenke, fällt mir auf, dass dieser Freund von John auch nicht ein einziges Mal gelächelt hatte. Noch nicht einmal bei der Begrüßung. Fucker!

Meine Gier kennt kaum Grenzen

und deshalb hatte ich mir ja kürzlich 2 deutsche DVDs bestellt. 2x Till Schweiger. Die Stimme, ja wie soll ich sagen, also die Stimme könnte angenehmer maskuliner sein, aber ansonsten find ich den Film, den ich mir gestern angesehen habe – Wo ist Fred? – echt witzig. Ich liebe Situationskomik, ich mag Jürgen Vogel in seinen Rollen, Schweigers Muckis fand ich auch ganz sexy und schön war ja auch, dass er nicht so viel Text hatte. Da bin ich gespannt auf Keinohrhasen. Den spare ich mir aber auf für ganz fürchterlich langweilige einsame heimwehkranke Tage. Bin ja jetzt mit Laptop eh erstmal ausgelastet. Auch Jutta Profijts Buch Kühlfach 4 lese ich nur gaaanz langsam, damit der Spaß nicht so schnell ein Ende hat.

Ansonsten kündige ich schon mal an, dass ich einen Vertrag mit der Literaturagentur angeboten bekommen habe – öhm – nä jetzt hab ich dicke gelogen, dass ich also in vier Wochen in den Urlaub fliege. Und zwar an die Gold Coast, wo wir uns eine schöne Unterkunft für 8 Nächte gemietet haben. Mit lagoonenartigem beheiztem Pool – auch in Queensland ist es bis dahin Winter – 100 m vom Strand entfernt, Schnickschnack  und was der Mensch sonst noch so benötigt. Break Free Diamond Beach Resort.