liegen mir nicht unbedingt, empfinde ich als unappetitlich und müssen in meiner Familie eigentlich nicht mehr erörtert werden. Die Zeiten der eindeutigen Spuren in Toiletten und der gequirlten Sch…. in Klobürsten liegt seit der Kleinkinderzeit meiner Kinder hinter mir. Nun bin ich zwar einigermaßen abgehärtet – wer nicht, wenn er Kinder hat? – aber ich erwarte von meinen Besuchern entweder zu Hause zu kacken oder die Bürste zu benutzen. Ja, soll ich da noch hinterher schrubben? Eine echte Zumutung so was.
So baute ich mich gestern vor zwei knapp 10-Jährigen auf und fragte wer die Toilette schmutzig hinterlassen hatte. Ich wusste ganz genau, wer das gewesen war, wollte aber dem Täter Gelegenheit geben zu seinem mess zu stehen. Nä stimmt gar nicht, ich wollte dem Täter eine nette Lektion erteilen, denn 1x hatte ich ihm das schon durchgehen lassen. Der Freund meines Sohnes sagte dann auch wahrheitsgemäß, dass er das gewesen sei und ich zeigte mit einem Tramperdaumen Richtung Badezimmer. Die Geste scheint universal zu sein. Klo wurde gereinigt, sich entschuldigt und nun darf ich gespannt sein, ob der Junge sich das in meinem Haus noch einmal erlaubt. Ich würde nämlich wirklich sehr sehr ungern das Thema bei seinen Eltern anschneiden – so gerne rede ich nicht über Klobürsten – und ich bin really really nicht scharf darauf Toiletten kontrollieren zu müssen.
Ach wie hübsch! Bei Euch darf man Kinder , und dann auch noch fremde, erziehen? Hier, in meinem Umfeld, dürfen die kleines Scheißerchen überall sch…, wozu haben sie und ihre Freunde denn schließlich Mütter? Ich fürchte, diese Einstellung wird auch irgendwann in Australien “Normalität”.
Ob der Junge zu Hause bürstet oder nicht, ist mir schnuppe. Wer sich in meinem Haus nicht benimmt, dem wirds halt gesagt. Und wenn das nichts nützt, kann er demnächst zu Hause bleiben. Meine Vermutung ist allerdings, dass er sich das nächste Mal sehr wohl überlegt, ob er die Toilette so verlässt oder nicht höhö.
Bislang sind mir wirklich noch keine Eltern untergekommen, die ihren Kindern schlechtes Benehmen hätten durchgehen lassen. So als Besucher…
Australien! Ich komme!
haha alles relativ wie immer…ich habe keine Lust andere Kinder zu erziehen, kenne auch genügend, die schmatzen nervig. Bei erzieherischen Maßnahmen beschränke ich mich auf “wer in meinem Haus Wildsau spielt…” das muss reichen.
Huch! Fremde Kinder zurechtweisen! Das würden sich viele hiesige Mütter aber schwer verbitten. Das ist doch ein Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der kleinen Wildsäue und der Erziehungsberechtigten.
Sei froh, daß Ihr dort unten noch etwas “zurück” seid; da ist die Welt dann vielleicht zumindest in der Beziehung noch in Ordnung.
Ach in dem Fall denke ich nicht, dass wir zurück sind, sondern unseren Verstand nicht im Hintern sitzen haben. Davon abgesehen sinds häufig – zumindest nach meiner Erfahrung – die sogenannten Pädagogen, die extrem ungezogene Kinder haben. Eben weil sie meinen sie dürften das Kind nicht in ihrer Entwicklung hindern. Dass dabei gutes Benehmen, Respekt vor dem Eigentum der Eltern, vor dem eigenen u. dem der anderen auf der Strecke bleibt, ist damit vorprogrammiert.
Mit solchen Eltern u. Kindern gebe ich mich nicht ab. Die sind bei mir nicht willkommen.
Ich bin eigentlich ziemlich entspannt, aber einige Dinge lasse ich grundsätzlich nicht zu. Dazu gehört das neugierige Öffnen von Schränken – “Machste mal die Schranktür wieder zu, danke!”, wie das Werfen von Gegenständen, zerkratzen meines shinyshiny brand new Holzbodens, hüpfen auf meinen Möbeln, das in mein Schlafzimmer rennen, das in mein Schlafzimmer rennen und meine Toilette benutzen, Hund erschrecken, Werkzeuge aus der Garage nehmen ohne sie zurückzulegen, auf den Grundstücken der Nachbarn herumturnen, Wildsau im Kinderzimmer spielen.
Die Kinder, die hier kommen sind eigentlich ganz ok und lassen sich was sagen. Was nun die Geschichte mit der verschmutzten Toilette angeht, da hatte ich nur die Möglichkeit – jetzt oder nie – meinen Mund zu öffnen, sonst hätt ich für alle Zukunft schrubben müssen und ganz ehrlich – nä Danke!