Regen, ekeliger Wind, Kälte – pöh – ich habe wie jedes Jahr im Winter nix anzuziehen. Wie oft ich schon die letzten paar Wochen in den Geschäften war, aber alles sieht so langweilig oder hässlich aus. Ich bin gar nicht so anspruchsvoll, wie es manchmal scheinen mag, aber das ich wirklich kaum bis nie was finde, was mir gefällt ist schon sehr auffällig. Ich will keine scheiß Polyesterpullover! Und diese Farben! Und diese Ommasachen!
Lese ich heute einen Artikel über Darmkrebs. Laut einer amerikanischen Studie erkranken immer häufiger jüngere Menschen an Darmkrebs. Gleich wurde wieder eine Verbindung zu Alkoholgenuss und Essgewohnheiten hergestellt. Ganz ehrlich? Mir ist das ziemlich wurscht. Es wird dauernd behauptet dies oder jenes würde das Risiko an Krebs zu erkranken erhöhen. Wenn es danach geht, darf man überhaupt nix mehr essen. Und leben auch nicht.
Ich habe noch ein fürchterlich langweiliges Buch von Fred Vargas gelesen. Das war so langweilig, dass ich immer dachte, es muss doch mal was passieren. Im letzten Drittel nahm es an Tempo zu, aber das hats dann auch nicht mehr rausgerissen. Das Buch ist in diesem Jahr erschienen, aber bereits 1996 in Frankreich herausgegeben worden – The Chalk Circle Man. Das erste in der Reihe um einen Kommissar, dessen Namen mir schon wieder entfallen ist. Schätze es wird auch in Deutschland in Kürze herausgegeben werden. Ich weiß nicht, das war mein drittes Buch dieser Autorin – die ersten zwei habe ich nur angelesen – aber ich kann der Frau nix abgewinnen. Ich habe noch An Affair to Remember – the remarkable love story of Katharine Hepburn and Spencer Tracy hier liegen. Auch schon ziemlich alt. Nach wenigen Seiten hatte ich aufgehört zu lesen – in dem Moment hat mich einfach gestört, dass da sinngemäß stand … Tracy hätte sich wegen seines katholischen Glaubens nicht von seiner Frau trennen wollen … wobei ich mir dachte …aha und eine 27jährige Affaire geht aber. Widerspricht dem katholischen Glauben überhaupt nicht. Irgendwie kapier ich das nicht. Ich werde trotzdem weiterlesen, nur nicht in den nächsten Tagen. Verstehe einer die Gläubigen.
So, jetzt geh ich schlafen – gute Nacht.