lässt auf sich warten. Seit Jahren lese ich immer mal wieder einen Artikel – hier und dort – darüber, dass die Konfektionsgrößen eher nicht mehr stimmen und die breite Masse doch neu vermessen werden sollte bzw. wird. Ich glaube die lügen alle, denn ich habe seit Jahren Probleme was Passendes zu finden. Meist ist mein Hintern zwischen zwei Größen. Ja, sowas gibts.
Nun mögen lästerliche Zungen behaupten, das läge an meiner Figur, dem möchte ich jedoch entgegenhalten – ich bin nicht gewachsen. Gut, ein bisschen in die Breite, was ich nach zwei Schwangerschaften und meinem Alter durchaus für normal halte – ich schwitz doch so ungern im Fitnessstudio. Aber wenn man doch eine Größe in der Umkleide anprobiert und sich hinterher die Hosegröße von der Stange nimmt – weil die anprobierte hinten am Hosenbein entweder einen Fleck oder einen Materialfehler hat – und nicht passt – dann krieg ich echt zu viel. Besonders, wenn ich schon mit der Ware zu Hause bin.
Nun hatte ich Glück und man fand beim Umtausch im Lager noch die gleiche Größe. Cargojeans – mokkafarben übrigens – ganz entzückend. Die Verkäuferin hielt beide Hosen aneinander und siehe da, obwohl die Größenangabe übereinstimmte, war eine Hose ca. 1 cm schmaler. Das war genau der Zentimeter, den ich brauchte. Lächerlich, aber wahr. Mich regt so was auf. Ist es so schwer nach Schnittmuster zu schnippeln?
Irgendwo habe ich gesehen oder gelesen, dass von Marke zu Marke die Größenangaben nicht stimmen. Die eine Marke zieht es vor Frauen zu beschummeln, die andere eben nicht. Also, wo 40 drin steht, muss noch lange nicht 40 drin sein. Ich finde das ja völlig hirnrissig. Ich will nicht betuckt werden, mir ist es beinahe piep, welche Größe ich trage, Hauptsache sie PASST.
Und dann wollte ich noch mal sagen, diese eingenähten Schilder der Marke und Größe oberhalb des Steißbeines nerven. Die scheuern mir die Haut wund, wenn ich mich bücke. So was beknacktes. Da stehe ich heute und schneide diese dämlichen Schilder (mit Doppelnaht – das sind die Übeltäter) aus meiner Hose heraus. Ja, muss das sein? Und wieso rutschen die Hosen ständig? Das hats früher nicht gegeben – verdammt noch mal!
6 Antworten bis hierher ↓
Gurkel // 16 Juni, 2009 um 23:53
Aus der Seele gesprochen! Gerade einen Kurz-Pyjama aus Trikot für 50 Euronen zurückgeschickt; mein Mann bekam in dem Ding die Arme nicht hoch! Nun könnte man ja einwenden, daß er gefälligst beim Schlafen die Arme anlegen soll. Er besteht (eigensinnig, wie er ist) aber darauf, sich in dem Ding bewegen zu können…. Ich habe mir das Teil mal genauer angesehen und festgestellt, daß ich in meinem langen Leben noch nie einen so putzigen Armausschnitt gesehen habe!
Ja, und die Größen: ich pendel zwischen 36 und 40, je nach Hersteller und Schnitt. (Nicht, daß ich mal dünner oder dicker wäre…)
Diese Etiketten finde ich auch ätzend. Ich habe mal einen Pulli reklamiert, nachdem er beim Waschen völlig aus der Form gegangen war. Die Firma zickte erst herum, ob ich denn auch richtig gewaschen hätte, die Waschanleitung sei entfernt worden. Erst als ich sie darauf hinwies, daß an den Pulli ein riesiger Lappen aus einem plastikähnlichen Material am Halsausschnitt befestigt war, lenkte sie ein. Ich habe sowieso manchmal den Eindruck, daß man der Qualität und Dauerhaftigkeit des Firmenschildes größere Sorgfalt als dem Produkt widmet.
Madam OZ // 17 Juni, 2009 um 08:41
Ja wirklich. Die Etiketten bringen mich noch mal um. Oft festgenäht mit diesem fiesen Plastikzwirn. Außerdem habe ich den Verdacht, dass wenn die Schilder der Gr. X grad ausgegangen sind, man einfach welche der Gr. Y reinnäht. Merkt ja keiner
Gurkel // 17 Juni, 2009 um 16:37
Oh doch! Gerade kam das Päckchen mit dem umgetauschten Poloshirt. Ich hatte für meinen Mann 3 Stück bestellt, alle Gr. M (trägt er seit Jahren). Eins war so eng, er kam nicht alleine aus dem Ding heraus; ich mußte ihn regelrecht ‘rauspopeln. Gespräch mit dem Händler, Mann vermessen, ermittelte Größe XXL!
(Ich hoffe, daß seine Seele keinen Schaden nimmt…)
Madam OZ // 17 Juni, 2009 um 19:33
Ich hätt ja erst gefragt, was ich dafür bekomme Hilfestellung zu leisten hähähä.
Nee jetzt übertreiben die Hersteller es doch wohl etwas M und XXL … was tragen denn dann die Dicken?
Gurkel // 17 Juni, 2009 um 22:58
Die gehen dann zur Abschreckung nackt.
Ich weiß ja nicht, ob der Hersteller von diesem Poloshirt so ein dünner Hänfling ist, vielleicht so ein halber Lagerfeld… Ich glaube, wenn der sich auszieht, fällt der auseinander, der Knabe wird nur noch durch die Klamotten zusammengehalten.
Madam OZ // 17 Juni, 2009 um 23:04
vermutlich zu viel Koks
So wie die Geschäfte samstags auf dem Land ab 16 Uhr, sind die Kommentare geschlossen.