Ob ich Höhenangst-Trulla

im anstehenden Urlaub in Queensland wirklich über Hängebrücken strumpeln, schnaufend diverse Baumleitern an hohen Bäumen hochkraxeln und zum Schluss per flying fox über Krokodil Wetland rasen möchte, weiß ich wirklich noch nicht. Hört sich aber ganz gut an und irgendwas Spannendes muss man schließlich auch mal  machen. Meckern kann man hinterher ja immer noch.

Buchen werde ich auf jeden Fall diese Tour und meine Familie kann meinetwegen getrost im Hotel bleiben, sich im Pool oder am Strand vergnügen oder sonstwas machen.

Wer weiß, vielleicht gelingt mir ein schöner Reisebericht für ein Australien Magazin, das mir von Barbara empfohlen worden ist.

Gelernt ist gelernt

das konnte ich gestern mal wieder feststellen, als ich Dienstleistung für mehrere hundert Dollar – inkl. hardware – gekauft habe.  Alles flutscht nun so an unseren Computern wie es sein sollte und auch der Drucker funktioniert von jedem Laptop aus. Warum man manches Mal Monate selbst rumfummelt, obwohl man nur ein Drittel Ahung hat, weiß der Geier.

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Michelangelos Eltern wär das nicht passiert

Wenn die Lehrerin die Zeichnungen meines Sohnes sieht, sind wir unser Kind los.  Das war mein erster Gedanke, als ich Jaimes Präsentation seiner Bildergeschichte gesehen habe. Und das lag nicht – das möchte ich in aller Deutlichkeit hier sagen – etwa daran, dass er mein Skript hätte lesen können – sondern eher daran, dass mein Kind genauso gut zeichnen kann wie ich.

Vor vielen vielen Jahren, als Jaime aus seinem Gitterbett herausgewachsen war – schlug ich meinem Mann vor ein Bett zu bauen, das auch Schubladen hat, für den ganzen Spielzeugskrams und was.  Gute Idee, hatte er gesagt, ich weiß aber nicht wirklich, wie du dir das vorstellst. Mach doch  mal ne Skizze.  Er lacht heute noch in der Erinnerung an meine Zeichenbemühungen.  Tränen.

Jaime musste sich eine Bildergeschichte ausdenken und war mit Feuereifer (und das heißt schon was bei dem Jungen) bei der Sache. In der Geschichte kommt ein Goldfisch, eine Katze, eine Stehlampe und noch ein paar Kleinigkeiten vor. Jetzt muss ich dem Kind unbedingt vorschlagen dem Goldfisch noch ein paar Goldfischlippen und eine Flosse zu malen und der Stehlampe noch ein Kabel, das in die Steckdose führt,  sonst könnte eine übereifrige schnösel Lehrerin glatt annehmen, mein Kind würde nur deshalb penisartige Goldfische und Stehlampen zeichnen, weil es traumatisiert wurde.