im Fitnessstudio geächzt und geschnauft. Zu Goldfinger (Punkband) lässt es sich gut auf dem Laufband laufen und zu Mozart gut auf dem Crosstrainer hampeln. Dass ich Mozart auf dem iPod habe, finde Jaime absolut peinlich, aber in meinem Alter steht man natürlich über den Dingen. Übrigens war ich richtig froh, dass ich heute eine ziemliche dicke Frau aus Samoa dort gesehen habe. Sonst sehe ich diese Damen ja nur im Restaurant oder Einkaufszentrum und egal wie jung oder alt, eine schlanke Samoanerin habe ich noch nie gesehen. Fühlte ich mich jedenfalls gleich super schlank, gegen die Dicke. Nur als die junge dünne super fitte Frau kam, die immer da ist, wenn ich auch dort bin und vermutlich an allen anderen Tagen auch, wusste ich wieder, warum ich dort war.
Ja sach ma, muss die Frau nicht zur Uni? Arbeiten? Hat die sonst nix zu tun?
Kategorien: Familienkram · Leben woanders
Ich bin ja nun keine Landpomeranze, aber auch niemand, die unbedingt in einer Großstadt leben muss. In der Nähe leben finde ich sehr praktisch. Meist reicht mir das. Natürlich gibt es immer wieder Momente in denen ich mich ärgere, dass ich nicht doch mitten drin lebe. Am Sonntag zum Beispiel habe ich zu spät erfahren, dass genau an dem Tag Melbourne Open House war. Da konnte man sich einige historische Gebäude und andere bestimmte Stätte (ist das ein Wort?) ansehen. Auch das Labor des Krebsforschungsinstitut des Peter McCullum Krankenhauses. Irgendwie ist das ganz berühmt, auch wenn ich von Krebs gar nix wissen will, das Labor hätt ich mir gerne angesehen.
Einige der zu besichtigenden Gebäude, die eine große historische und architektonische Signifikanz haben, sind sonst nämlich nicht für Publikum geöffnet. Schade. Im nächsten Jahr hoffentlich. Und grade fällt mir ein, ich sollte mich mal schlaumachen, wann das Writers Festival stattfindet. So weit ich mich erinnere, meist im August. Mal Programm suchen und schauen, ob eine sagenhaft berühmte Persönlichkeit nach Oz kommt.
Kategorien: Mein Melbourne