Burqini

Was daran “kini” sein soll, weiß der Geier. Vor einigen Jahren hat eine Muslima (ein Mann hätt vermutlich noch ne kleine Gardine vors Gesicht genäht) in Australien den sogenannten burqini erfunden. Jetzt freuen sich alle Muslims, dass Frauen endlich auch Lifesaver (die Fotos mit den gelb-roten Anzügen) werden dürfen oder sich völlig angezogen ins Schwimmbad bzw. an den Strand begeben können. Sieht spitzenmäßig aus, das Teil, ich glaub ich besorg mir auch so einen Anzug für schlappe 160 $. Peanuts, wenn man in Zukunft  am Strand die schlechte Strand-Meerwasser-Frisur vor fremden Blicken schützen kann.  Sieht dich ja niemand mehr, wenn man von dem hellen Fleck im Stoff absieht. Geil. Sollten wir westlichen Huren uns mit unserem  Haut- und Haarfreiheitspleen ein Beispiel dran nehmen. Immerhin sieht nicht jede Frau im Badeanzug schön aus, aber jeder pelzige Mann wirkt in knapper Badehose wahnsinnig maskulin.

Anyway, Frankreich und jetzt auch ein Bürgermeister einer italienischen Stadt hat den burqini verboten. Der Bürgermeister geht so weit in der Argumentation, dass sich insbesondere Kinder über maskierte Frauen erschrecken könnten. Das kann ich mir weniger vorstellen, ich glaube Kinder erschrecken sich eher über fellartige  Männerbrüste, Schultern, Rücken und fette Frauen im Bikini. Wer hat nicht schon mal am Strand gesessen und wurde von fremden Brüsten brüskiert?  Eben!

Ich sage ein herzliches Danke für die beste Erfindung since sliced bread und drücke den Frauen in den von bärtigen bewaffneten Männern regierten Ländern die Daumen, dass auch sie jetzt ihr Leben zwischen Küche und Wochenbett lustiger gestalten können, indem sie sich mal kurz den ollen Wüstenstaub im Meer abspülen, bevor es wieder ans Brot backen für 23 Familienmitglieder geht.