Aus dem Handgelenk geschüttelt

Stehe ich abends nach dem Essen gehen noch kurz neben unserem Auto und höre einen Mann laut sprechen. Da steht er, ca. 10 Meter von uns entfernt, aber praktisch vor unserem Auto, Handy zwischen Schulter und Ohr geklemmt und pinkelt. Leider ist mein Mann gefahren. Ich hätt ja zum Gruß zwei Mal das Fernlicht aufleuchten lassen. Aber auch ohne Fernlicht durfte ich Zeugin einer Schüttelorgie werden.

Den Anblick pinkelnder Männer finde ich so spannend wie ein Fussel im Auge.

17 Gedanken zu “Aus dem Handgelenk geschüttelt

  1. Wie sah er denn aus? Ich meine der Mann. Hat er wenigstens ordentlich “abgeschüttelt”? Ich lach mich schlapp, schade dass ich nicht dabei war.

  2. Der hat geschüttelt, als gäbs kein tomorrow. War gar kein schöner Anblick :-(
    Wie er oder er aussah kann ich noch nicht einmal sagen, war schon dunkel.

  3. Das ist der Hund im Manne ;)
    Ich gerate bei solchen angestrengten Anblicken immer in die Versuchung zu fragen, ob ich irgendwie helfen kann.

  4. Bäh nä, mich schüttelts dann nur.
    Im Zusammenhang mit gurkels Kommentar fällt mir ein, dass das Hände schütteln zur Begrüßung hier so gut wie wegfällt. Dankbar dafür bin :-)

  5. Besonders an den Türen von öffentlichen Toiletten hehe. Neulich habe ich allerdings mal gelesen, dass Computertastaturen vor allem in Büros nur so vor Ekeligkeiten wimmeln.

  6. Dass das Händeschütteln wegfällt, hat dann wohl gute Gründe. Vielleichts neigen Aussis ja zum “Abschütteln”

  7. *lol – ist schon ganz praktisch nicht jedem die Hand reichen zu müssen. Hab mich schnell dran gewöhnt. Hier gibt dir auch kein Arzt die Hand. Gut so.

  8. Macht mein Arzt auch nicht, aber der ist sowieso eine ganz faule Socke. Sagt noch nicht mal guten Tag.
    Das mit den Computertastaturen kann ich bestätigen. Ich kenne jemanden, bei dem ich mich wundere, daß er noch nicht verhungert ist. Denn eigentlich müßte er an seiner Tastatur festgeklebt sein.

  9. Dann würde der an mir auch keinen müden Euro verdienen. Ungehobelt und unerträglich aufgeblasen finde ich solche Menschen.

  10. Tscha, was soll man machen; er ist hier der einzige, der Hausbesuche macht. Aufgeblasen ist er nicht, aber extremst ungehobelt (ist halt ein hiesiger Bauernbursche).

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