November-Dunstglocke

hält sich jetzt schon eine Woche und langsam habe ich das Gefühl, der Dunst kriecht mir in jede Zelle. Ich kann weder bewölkt länger sehen, noch dunkle Kleidung.

Kann mich auch nicht in eine bessere Stimmung bringen, mein Schwager ist gerade auf dem Weg ins Krankenhaus nach Münster. Geballte Chemotherapie, die Erste. Wir haben Angst.

Schickt gute Gedanken in die Atmosphäre – für all die Kranken in dieser Welt – in der man Mäusen einen Hundekopf auf dem Rücken züchten kann – aber in der Krebsforschung gestern stehengeblieben zu sein scheint.

3 Gedanken zu “November-Dunstglocke

  1. Oh, mein Gott, alles Liebe und die allerbesten Wünsche für Deinen Schwager und Deine Schwester.

  2. Meine guten Gedanken sind unterwegs. Unfähig, irgendwelche schlauen Worte zu finden, die was an der Situation verbessern könnten.

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