Einen hab ich noch, auch wenn deutsche Medien zunehmend über Australien berichten, so auch eine Bilderserie im Stern über Heimkinder aus meinem letzten Beitrag, will ich euch nicht vorenthalten, dass man einen zwölfjährigen Aboriginal Jungen in Westaustralien vor Gericht zerren wollte, weil er *nachluftschnapp – einen geklauten Schokoladenfrosch von einem Freund erhalten hat. Und so dreist war ihn auch noch aufzuessen. Irgendein Schild hatte der Freund auch noch geklaut und dem Jungen gegeben.
Da wurde mal wieder mit Kanonen auf Spatzen geschossen – gar nicht überraschend – denn Aboriginal werden wohl immer noch anders behandelt, als Weiße.
Quelle: The Age
… A chocolate Freddo usually sells for about 70 cents.
In the aftermath, when the boy missed a court date last month due to a family misunderstanding, police arrested him at 8am on a school day.
He was then locked up for several hours in the holding cell at the police station before being placed before the magistrate.
Chief lawyer of the WA Aboriginal Legal Service, Mr Collins, said the cell was unfit for children.
The boy was a ”very shy, softly spoken” child who was frightened by the court proceedings, he said.
The boy lives with his mother, who works as a cleaner.
A senior officer from the Northam police station defended police conduct yesterday.
The case was due to return to the Children’s court in February…
Gestern äußerte sich ein pensionierter Richter, der sich für die Rechte der Kinder einsetzt so:
Leading children’s rights campaigner John Fogarty, a retired Family Court judge, said: ”If this was a non-indigenous child, the most he would probably get in Victoria and most other jurisdictions, would be the mildest of warnings by the local sergeant.”
Erster Artikel, in dem es auch schöne Zahlen gibt, die da besagen, dass aboriginal Jugendliche häufiger in kriminellen Statistiken auftauchen, als andere Kids hier. Zweiter Artikel hier.
Obwohl es jetzt doch nicht vor Gericht geht, wird der Junge irgendwie bestraft werden. Genau. Richtig so. Wär ja auch noch schöner, wenn er einfach so davon kommen würde, während die Kleinkriminellen harte Drogen dealen, sich gegenseitig erschießen und Frauen als Sexsklaven halten, um sich finanziell über Wasser zu halten.
Kann gar nicht abwarten wieder einen Fuß ins lucky country zu setzen.