23 Gedanken zu “Man muss nicht gleich seinen Mann wegwerfen”
Da ich keinen Mann habe, kann ich zu dem Thema ausnahmsweise mal nichts anmerken.
(Hätte ein Mann so etwas über die Frauen geschrieben, hätte ich auch nicht geantwortet, da ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, dass meine Frau mir mal nicht mehr gefällt. Egal, welche Kleidung sie trägt.)
Da ich aber weiß, dass Frauen große Freude an Kleidung, Tapeten, Dekorationen, Möbeln, Stoffen und Accessoires haben, freue ich mich, wenn Sie Ihren Mann runderneuert haben und sein Anblick Ihnen nun wieder mehr Freude bereitet.
Gruß H.
*lach, habe ich gar nicht. Ich habe mal wieder einen schönen Basteltipp gelesen und dachte mir, was man mit Kissen machen kann, kann bestimmt auch auf Ehemänner übertragen werden.
Das stimmt. Ehemänner und Kissen sind sich wohl sehr ähnlich.
Jetzt grübele ich gerade, welche Bastelanleitung auf Ehefrauen passt
Vermutlich werde ich solch eine Anleitung aber nicht mehr vollständig erfassen können. Die ist sicher komplexer als die Anleitung für den Zauberwürfel oder George Ripleys 12 stufiger Anleitung zur Goldsynthese.
… aah … also … mmh wenn sich heute noch ein Mann eine Frau basteln will, richtet er am besten seinen Blick nach Asien oder Osteuropa.
Die Frauen dort freuen sich wie doof einen fetten ungepflegten Europäer oder Aussie abzukriegen – Hauptsache raus aus dem Elend.
Damit wir uns nicht missverstehen, fasse ich zusammen:
Ihr Mann hat optisch nicht mehr so ganz frisch ausgesehen, und Sie haben ihn mit einem Sofakissen neu eingekleidet.
Ich habe überlegt, wie man eine Ehefrau wieder aufpeppen kann, und habe resigniert, weil so schöne Frauen wie meine, oder Sie, mit irdischen Mitteln nicht zu verschönern sind.
Es ging NICHT darum, Waisenkinder oder junge Frauen eines ‘armen’ Landes aus ihrem Elend zu befreien, um sie dem nächsten Elend zuzuführen.
Das sind Themen, denen ich mich gerne entziehen möchte, da ich an anderer Stelle schon meine Hilflosigkeit offenbart habe, diesen Planeten zu reinigen
So ist das mit mir, ich komme von Höcksken auf Stöcksken.
Mein Mann sitzt jetzt ausgestopft auf dem Sofa. Dachte mir, warum nur ein Kissen draus machen, wenn man so viel mehr handarbeiten kann.
Und? Ist es schon jemandem aufgefallen, dass er jetzt ausgestopft ist? Oder gehört(e) er zu der seltenen Spezies der gesprächigen Männer?
Mal so und mal so, ganz wie ich auch
Oh Filinchen,
die bezaubernde Dame, die mir ein so schönes Lied gesungen hat Haben Sie auch ein Blog, das ich volltexten kann?
Gesprächige Männer sind gar nicht so selten, es kommt wohl darauf an, ob sie Dinge von sich geben, die die Frauen gerne hören. Ein Mann, der nur von seinen Hobbies oder von seinen Glanztaten berichtet, gilt sicher nicht als ‘gesprächig’ im engeren Sinne. Dann kann er gerne auch ausgestopft auf dem Sofa sitzen und Sie drehen den Lautstärkeregler des eingebauten Players auf Null. (ist ja nur Mono)
Während das bei Damen nicht nur Stereo, Dolby oder Raumklang ist, sondern eine multimediale Komposition, die wirklich allerhöchste Aufmerksamkeit erfordert.
Ausgesprochen schöner Heinrich,
ich sehe, Sie haben den Kreisler entdeckt bzw. ergoogelt, was in mir wieder den Verdacht aufkommen lässt, dass Sie doch noch keine 90 sind, sonst würden Sie das Lied aus Ihrer “Jugend” kennen. Zudem sprechen Ihr Witz und Ihre Eloquenz eigentlich dagegen, dass sie ein Mann sind. Also eine 40jährige Brünette? Madam Oz, sind Sie es gar selbst?
Wie bei Ihnen, kann man mich nicht “volltexten” , da auch ich keinen Blog habe, sorry.
Ich geh mich dann mal kämmen, bleich wie ein Emmentaler, ein ovaler – oder gehe ich lieber Tauben vergiften im Park?
Allerliebste Fillinchen,
der Georg ist sogar noch 2 Jahre jünger als ich. So alt wie meine Schwester, die alle Kreisler Schallplatten gesammelt hat. Ich befürchte nur, sie wird sie nicht finden, da sie schon ein klein wenig vergesslich ist. Aber heutzutage kann man ja alle Lieder auch digital finden und speichern.
Der Verdacht, ich sei eine Frau, beleidigt mich nicht. Im nächsten Leben möchte ich sogar als Frau geboren werden, aber nur, wenn ich nicht Mutter sein muss. Vermutlich ist es nicht so häufig anzutreffen, dass ein Mann einfach nur freundlich zu den Damen ist. Ich bin seit einiger Zeit zu allen Menschen freundlich, nicht nur zu den Damen.
Das ist purer Egoismus von mir, denn ich habe festgestellt, dass Streit und Unhöflichkeiten mir selbst schaden und mein Leben erschweren. Ich bin also weder selbstlos noch habe ich die reine Seele einer 40-jährigen Brünetten.
Wenn ich mal etwas sagen sollte, was Sie verärgert, gehen Sie davon aus, dass es nicht böse gemeint war, obwohl ich bei bestimmten ‘Tagesformen’ auch gerne mal ironische oder gar zynische Bemerkungen loslasse.
Aber solche Bemerkungen sind ebenso wenig wie angewandter Sarkasmus in Räumen wie diesem angebracht, in dem nur niveauvolle, gebildete und freundliche Menschen verkehren.
(…aber wenn Sie mir außerhalb ein willkommene Opfer zeigen, wie missratene Politiker o.ä., mache ich gerne mit, die Feder anzuspitzen :p
Gruß H.
Heinrich, Sie sammeln doch nicht etwa kurz vor Schluss gutes Karma?
Das Leben hat mich noch nicht so gespalten, dass ich mich mit mir selbst unterhalte – zumindest nicht online, Filinchen. In einem gebe ich dir allerdings Recht, unser Heinrich ist bestimmt keine 90 – es amüsiert mich, wie er seine Rolle durchzieht
Verehrenswerte Madam OZ,
Sie benutzen schon wieder diese zukunftsverkürzende und hoffnungsabtötende Redewendung ‘kurz vor Schluss’. Da Sie neben Ihrem losen Mundwerk nicht nur Ihre Fettnäpfchen selbst fetten, sondern meines Erachtens eine ausgezeichnete Auffassungsgabe und gutes Gedächtnis haben, kann ich nur unterstellen, dass Sie mich damit provozieren wollen, meine 90 Lenze zu verleugnen. Aber warum? Ich werde auch noch 110! Jetzt erst recht!
Ich gebe zu, dass ich manchmal schon etwas vergesslich bin. Das ist dann aber kein niederträchtiges Lügen. Filinchen hat wohl entdeckt, dass ich unter dem Pseudonym ‘Miriam’ schon im Internet aufgetreten bin.
Allerdings hat sich gezeigt, dass ich eben nicht wie eine Frau denken und Frauen beraten kann. Ich bin damit völlig gescheitert: http://67.19.222.106/humor/graphics/miriam.jpg
Ich habe aber noch einige andere Projekte geplant, die sicher erfolgreicher laufen werden. Selbst dieser kurzweilige Aufenthalt hier birgt einen durchaus interessanten Lernprozess in sich.
Herzliche Grüße
Heinrich.Sch
Aber, aber, lieber Heinrich
Wer gibt denn da auf? Ist das etwa Feigheit vor dem Feind?
Mir fällt es auch manchmal schwer wie eine Frau zu denken. Vor allem tu ich mich mit der “diktierten Frau” so schwer.
Richtig undankbar ist mein Dasein.
Das ist doch ein Widerspruch in sich! Indem Sie denken, treten Sie doch den Beweis an, dass Sie kein Mann sind
Liebe Filinchen, nein, ich gebe nicht auf. Aber das ist kein Punkt, bei dem ich in der Beweispflicht bin, oder der relevant für die Unterhaltung ist. Sollte es mir nicht gelingen, das Lager meiner Geschlechtsgenossen etwas menschlicher und freundlicher zu gestalten, liegt das nicht an meiner Glaubwürdigkeit, sondern Ihrer Ungläubigkeit.
Dass ich neben dem logischen Denken, was nur Männer können, auch gefühlsmäßig denken kann, ist eben die einzige Gabe, die mir in die Wiege gelegt wurde. Alles andere muss ich mir mühsam erarbeiten.
Wenn ich bei Ihren üblichen Themen nicht mithalten kann, liegt es nicht am Geschlecht, sondern daran, dass ich sehr ungebildet bin. Literatur, Kunst und Geschichte begegnen mir erst seit einigen Jahren. Damit bin ich nicht aufgewachsen.
Ich bemühe mich nur, noch dazuzulernen, da ich nicht wie ein Kleinkind behandelt werden will. Ein Freund von mir ist nicht mehr so fit, obwohl er 2 Jahre jünger ist. Wenn er auf der Bank vor’m Altenheim sitzt, wird er von einigen Leuten in ‘Babysprache’ angesprochen:
Opi, sitzt Du hier draußen? Is schön? Schön vorsichtig – Straße – Auto….
fehlt nur noch ein Heiteitei oder ähnlich.
Das sind vermutlich die Leute, die mit Ihren Kindern schon nicht vernünftig geredet haben.
Aber das ist ein anderes Thema, über das ich mich bei den Menschen auslassen werde, die es betrifft.
….obwohl es im entfernten Sinne hier auch zum Topic passt:
Man muss auch alte Menschen nicht gleich wegwerfen, wenn sie schlecht hören, sehen oder manchmal Wortfindungsstörungen haben.
Gruß H.
Das sind die Leute, die überhaupt nicht wissen, dass Sprache so viel mehr ist, als Wörter aneinander zu reihen.
Ein herzhaftes “efff off”vom “Opi” würd bestimmt Wunder wirken.
@ Madam Oz
Was ist denn “eff off”? Sie lassen mcht ratlos zurück.
@ Heinrich Sch.
Entzückend, wie Sie das durchziehen, da hat Madam Oz mehr als Recht. Insbesondere die Diktion ist überzeugend, da hat wohl jemand zuviele Hans Moser-Filme mit zuviel Wiener Schmäh gesehen.
Hach da will man mal vornehmer sein … efff off =fuck off=verpiss dich.
Oh my Hans Moser Filme und Theo Lingen Filme habe ich auch gesehen. Ich glaube, das war aber eher im halbtrunkenem Zustand – sonntags, wenn ich mich vom Ausgehen erholen musste. Wenn ich so nachdenke … in den Filmen hat immer der Moser gemosert und genuschelt. Grässlich.
Heinrich. Übernehmen Sie
Fillinchen, Sie glauben gar nicht, wie viel Freude der Ratschlag von Madam OZ verursacht hat.
Ich bin gleich mit meinem Rollstuhl zu Opi rübergeflitzt und habe ihm einen Spickzettel mit dieser Begrüßungsformel zugesteckt. Er hat auch prima verstanden, in welchen Fällen er sie benutzen soll. Ich werde ihm morgen die deutsche Übersetzung noch nachreichen, und ein paar Stunden mit ihm dort verbringen und ein paar Reaktionen mit der Videocamera einfangen – das wird herrlich
(Ups, ich hatte mir vorgenommen, herrlich und dämlich nicht mehr zu benutzen!)
In Wien war ich erst ein Mal in meinem Leben. Die Wiener habe ich als ausgesprochen freundliche Menschen erlebt. Österreicher finde ich generell sympathisch. Die beste Freundin meiner Frau ist Grazerin – so ein bezauberndes Wesen wie diese Frau haben Sie noch nicht erlebt – einzigartig! Da komme ich richtig ins schwärmen – wenn die einen Raum betritt, bekommt sogar der grießgrämigste Mensch gute Laune.
Ich halte ja nicht viel von Menschen. Aber es gibt glücklicherweise doch eine Menge Ausnahmen, wo diese Fehlentwicklung der Natur kaum oder gar keinen Schaden anrichtet.
Gruß H.
Hach, lieber Heinrich, da kennen Sie uns noch nicht richtig!
Liebe Filinchen,
Google findet ja unter Ihrem Nick viele knusprige Sachen, aber das sind wohl nicht Ihre Werke?
Sie sagten, Sie sind Malerin? Wo kann man Ihre Kunst bewundern?
Gruß H.
Da ich keinen Mann habe, kann ich zu dem Thema ausnahmsweise mal nichts anmerken.
(Hätte ein Mann so etwas über die Frauen geschrieben, hätte ich auch nicht geantwortet, da ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, dass meine Frau mir mal nicht mehr gefällt. Egal, welche Kleidung sie trägt.)
Da ich aber weiß, dass Frauen große Freude an Kleidung, Tapeten, Dekorationen, Möbeln, Stoffen und Accessoires haben, freue ich mich, wenn Sie Ihren Mann runderneuert haben und sein Anblick Ihnen nun wieder mehr Freude bereitet.
Gruß H.
*lach, habe ich gar nicht. Ich habe mal wieder einen schönen Basteltipp gelesen und dachte mir, was man mit Kissen machen kann, kann bestimmt auch auf Ehemänner übertragen werden.
Das stimmt. Ehemänner und Kissen sind sich wohl sehr ähnlich.
Jetzt grübele ich gerade, welche Bastelanleitung auf Ehefrauen passt
Vermutlich werde ich solch eine Anleitung aber nicht mehr vollständig erfassen können. Die ist sicher komplexer als die Anleitung für den Zauberwürfel oder George Ripleys 12 stufiger Anleitung zur Goldsynthese.
… aah … also … mmh wenn sich heute noch ein Mann eine Frau basteln will, richtet er am besten seinen Blick nach Asien oder Osteuropa.
Die Frauen dort freuen sich wie doof einen fetten ungepflegten Europäer oder Aussie abzukriegen – Hauptsache raus aus dem Elend.
Damit wir uns nicht missverstehen, fasse ich zusammen:
Ihr Mann hat optisch nicht mehr so ganz frisch ausgesehen, und Sie haben ihn mit einem Sofakissen neu eingekleidet.
Ich habe überlegt, wie man eine Ehefrau wieder aufpeppen kann, und habe resigniert, weil so schöne Frauen wie meine, oder Sie, mit irdischen Mitteln nicht zu verschönern sind.
Es ging NICHT darum, Waisenkinder oder junge Frauen eines ‘armen’ Landes aus ihrem Elend zu befreien, um sie dem nächsten Elend zuzuführen.
Das sind Themen, denen ich mich gerne entziehen möchte, da ich an anderer Stelle schon meine Hilflosigkeit offenbart habe, diesen Planeten zu reinigen
So ist das mit mir, ich komme von Höcksken auf Stöcksken.
Mein Mann sitzt jetzt ausgestopft auf dem Sofa. Dachte mir, warum nur ein Kissen draus machen, wenn man so viel mehr handarbeiten kann.
Und? Ist es schon jemandem aufgefallen, dass er jetzt ausgestopft ist? Oder gehört(e) er zu der seltenen Spezies der gesprächigen Männer?
Mal so und mal so, ganz wie ich auch
Oh Filinchen,
Haben Sie auch ein Blog, das ich volltexten kann? 
die bezaubernde Dame, die mir ein so schönes Lied gesungen hat
Gesprächige Männer sind gar nicht so selten, es kommt wohl darauf an, ob sie Dinge von sich geben, die die Frauen gerne hören. Ein Mann, der nur von seinen Hobbies oder von seinen Glanztaten berichtet, gilt sicher nicht als ‘gesprächig’ im engeren Sinne. Dann kann er gerne auch ausgestopft auf dem Sofa sitzen und Sie drehen den Lautstärkeregler des eingebauten Players auf Null. (ist ja nur Mono)
Während das bei Damen nicht nur Stereo, Dolby oder Raumklang ist, sondern eine multimediale Komposition, die wirklich allerhöchste Aufmerksamkeit erfordert.
Ausgesprochen schöner Heinrich,
ich sehe, Sie haben den Kreisler entdeckt bzw. ergoogelt, was in mir wieder den Verdacht aufkommen lässt, dass Sie doch noch keine 90 sind, sonst würden Sie das Lied aus Ihrer “Jugend” kennen. Zudem sprechen Ihr Witz und Ihre Eloquenz eigentlich dagegen, dass sie ein Mann sind. Also eine 40jährige Brünette? Madam Oz, sind Sie es gar selbst?
Wie bei Ihnen, kann man mich nicht “volltexten” , da auch ich keinen Blog habe, sorry.
Ich geh mich dann mal kämmen, bleich wie ein Emmentaler, ein ovaler – oder gehe ich lieber Tauben vergiften im Park?
Allerliebste Fillinchen,
der Georg ist sogar noch 2 Jahre jünger als ich. So alt wie meine Schwester, die alle Kreisler Schallplatten gesammelt hat. Ich befürchte nur, sie wird sie nicht finden, da sie schon ein klein wenig vergesslich ist. Aber heutzutage kann man ja alle Lieder auch digital finden und speichern.
Der Verdacht, ich sei eine Frau, beleidigt mich nicht. Im nächsten Leben möchte ich sogar als Frau geboren werden, aber nur, wenn ich nicht Mutter sein muss. Vermutlich ist es nicht so häufig anzutreffen, dass ein Mann einfach nur freundlich zu den Damen ist. Ich bin seit einiger Zeit zu allen Menschen freundlich, nicht nur zu den Damen.
Das ist purer Egoismus von mir, denn ich habe festgestellt, dass Streit und Unhöflichkeiten mir selbst schaden und mein Leben erschweren. Ich bin also weder selbstlos noch habe ich die reine Seele einer 40-jährigen Brünetten.
Wenn ich mal etwas sagen sollte, was Sie verärgert, gehen Sie davon aus, dass es nicht böse gemeint war, obwohl ich bei bestimmten ‘Tagesformen’ auch gerne mal ironische oder gar zynische Bemerkungen loslasse.
Aber solche Bemerkungen sind ebenso wenig wie angewandter Sarkasmus in Räumen wie diesem angebracht, in dem nur niveauvolle, gebildete und freundliche Menschen verkehren.
(…aber wenn Sie mir außerhalb ein willkommene Opfer zeigen, wie missratene Politiker o.ä., mache ich gerne mit, die Feder anzuspitzen :p
Gruß H.
Heinrich, Sie sammeln doch nicht etwa kurz vor Schluss gutes Karma?
Das Leben hat mich noch nicht so gespalten, dass ich mich mit mir selbst unterhalte – zumindest nicht online, Filinchen. In einem gebe ich dir allerdings Recht, unser Heinrich ist bestimmt keine 90 – es amüsiert mich, wie er seine Rolle durchzieht
Verehrenswerte Madam OZ,
Sie benutzen schon wieder diese zukunftsverkürzende und hoffnungsabtötende Redewendung ‘kurz vor Schluss’. Da Sie neben Ihrem losen Mundwerk nicht nur Ihre Fettnäpfchen selbst fetten, sondern meines Erachtens eine ausgezeichnete Auffassungsgabe und gutes Gedächtnis haben, kann ich nur unterstellen, dass Sie mich damit provozieren wollen, meine 90 Lenze zu verleugnen. Aber warum? Ich werde auch noch 110! Jetzt erst recht!
Ich gebe zu, dass ich manchmal schon etwas vergesslich bin. Das ist dann aber kein niederträchtiges Lügen. Filinchen hat wohl entdeckt, dass ich unter dem Pseudonym ‘Miriam’ schon im Internet aufgetreten bin.
Allerdings hat sich gezeigt, dass ich eben nicht wie eine Frau denken und Frauen beraten kann. Ich bin damit völlig gescheitert:
http://67.19.222.106/humor/graphics/miriam.jpg
Ich habe aber noch einige andere Projekte geplant, die sicher erfolgreicher laufen werden. Selbst dieser kurzweilige Aufenthalt hier birgt einen durchaus interessanten Lernprozess in sich.
Herzliche Grüße
Heinrich.Sch
Aber, aber, lieber Heinrich
Wer gibt denn da auf? Ist das etwa Feigheit vor dem Feind?
Mir fällt es auch manchmal schwer wie eine Frau zu denken. Vor allem tu ich mich mit der “diktierten Frau” so schwer.
Richtig undankbar ist mein Dasein.
Das ist doch ein Widerspruch in sich! Indem Sie denken, treten Sie doch den Beweis an, dass Sie kein Mann sind
Liebe Filinchen, nein, ich gebe nicht auf. Aber das ist kein Punkt, bei dem ich in der Beweispflicht bin, oder der relevant für die Unterhaltung ist. Sollte es mir nicht gelingen, das Lager meiner Geschlechtsgenossen etwas menschlicher und freundlicher zu gestalten, liegt das nicht an meiner Glaubwürdigkeit, sondern Ihrer Ungläubigkeit.
Dass ich neben dem logischen Denken, was nur Männer können, auch gefühlsmäßig denken kann, ist eben die einzige Gabe, die mir in die Wiege gelegt wurde. Alles andere muss ich mir mühsam erarbeiten.
Wenn ich bei Ihren üblichen Themen nicht mithalten kann, liegt es nicht am Geschlecht, sondern daran, dass ich sehr ungebildet bin. Literatur, Kunst und Geschichte begegnen mir erst seit einigen Jahren. Damit bin ich nicht aufgewachsen.
Ich bemühe mich nur, noch dazuzulernen, da ich nicht wie ein Kleinkind behandelt werden will. Ein Freund von mir ist nicht mehr so fit, obwohl er 2 Jahre jünger ist. Wenn er auf der Bank vor’m Altenheim sitzt, wird er von einigen Leuten in ‘Babysprache’ angesprochen:
Opi, sitzt Du hier draußen? Is schön? Schön vorsichtig – Straße – Auto….
fehlt nur noch ein Heiteitei oder ähnlich.
Das sind vermutlich die Leute, die mit Ihren Kindern schon nicht vernünftig geredet haben.
Aber das ist ein anderes Thema, über das ich mich bei den Menschen auslassen werde, die es betrifft.
….obwohl es im entfernten Sinne hier auch zum Topic passt:
Man muss auch alte Menschen nicht gleich wegwerfen, wenn sie schlecht hören, sehen oder manchmal Wortfindungsstörungen haben.
Gruß H.
Das sind die Leute, die überhaupt nicht wissen, dass Sprache so viel mehr ist, als Wörter aneinander zu reihen.
Ein herzhaftes “efff off”vom “Opi” würd bestimmt Wunder wirken.
@ Madam Oz
Was ist denn “eff off”? Sie lassen mcht ratlos zurück.
@ Heinrich Sch.
Entzückend, wie Sie das durchziehen, da hat Madam Oz mehr als Recht. Insbesondere die Diktion ist überzeugend, da hat wohl jemand zuviele Hans Moser-Filme mit zuviel Wiener Schmäh gesehen.
Hach da will man mal vornehmer sein … efff off =fuck off=verpiss dich.
Oh my Hans Moser Filme und Theo Lingen Filme habe ich auch gesehen. Ich glaube, das war aber eher im halbtrunkenem Zustand – sonntags, wenn ich mich vom Ausgehen erholen musste. Wenn ich so nachdenke … in den Filmen hat immer der Moser gemosert und genuschelt. Grässlich.
Heinrich. Übernehmen Sie
Fillinchen, Sie glauben gar nicht, wie viel Freude der Ratschlag von Madam OZ verursacht hat.
Ich bin gleich mit meinem Rollstuhl zu Opi rübergeflitzt und habe ihm einen Spickzettel mit dieser Begrüßungsformel zugesteckt. Er hat auch prima verstanden, in welchen Fällen er sie benutzen soll. Ich werde ihm morgen die deutsche Übersetzung noch nachreichen, und ein paar Stunden mit ihm dort verbringen und ein paar Reaktionen mit der Videocamera einfangen – das wird herrlich
(Ups, ich hatte mir vorgenommen, herrlich und dämlich nicht mehr zu benutzen!)
In Wien war ich erst ein Mal in meinem Leben. Die Wiener habe ich als ausgesprochen freundliche Menschen erlebt. Österreicher finde ich generell sympathisch. Die beste Freundin meiner Frau ist Grazerin – so ein bezauberndes Wesen wie diese Frau haben Sie noch nicht erlebt – einzigartig! Da komme ich richtig ins schwärmen – wenn die einen Raum betritt, bekommt sogar der grießgrämigste Mensch gute Laune.
Ich halte ja nicht viel von Menschen. Aber es gibt glücklicherweise doch eine Menge Ausnahmen, wo diese Fehlentwicklung der Natur kaum oder gar keinen Schaden anrichtet.
Gruß H.
Hach, lieber Heinrich, da kennen Sie uns noch nicht richtig!
Liebe Filinchen,
Google findet ja unter Ihrem Nick viele knusprige Sachen, aber das sind wohl nicht Ihre Werke?
Sie sagten, Sie sind Malerin? Wo kann man Ihre Kunst bewundern?
Gruß H.