Beinahe drei Jahre sind die water restrictions in place hier in Melbourne. Gnädigerweise denkt man jetzt darüber nach, sie geringfügig zu lockern. Im Gespräch ist, dass man seinen Garten jetzt bis zu acht Stunden pro Woche, statt zwei Stunden, wässern darf. Übrigens zu Zeiten, wenn selbst die native animals noch oder schon schnarchen. Eimerchenweise. Ich sach ma so: Unser Garten ist zu groß, als dass ich eimerweise Wasser schleppen könnte – schon mal gar nicht mit einem operierten Arm – und in Afrika lebe ich schließlich nicht, wo Frauen und Kinder nix anderes kennen, als den ganzen Tag lang Wasserbehälter auf dem Kopf zu balancieren und zig Kilometer täglich zurücklegen.
Bin ich eigentlich die Einzige, die sich fragt, was afrikanische Männer machen, außer im Staub herumzusitzen und zu palavern? Sowieso habe ich gar nicht so viele Kinder, wie ich Wassereimer benötigen würde, um einige Büsche zu reanimieren.