Leben woanders – alles anders oder was?

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F für Feijoa

27 April, 2009 · 11 Kommentare

Endlich weiß ich den Namen – den ich vor vielen Jahren mal am Obststand im Supermarkt für eine tropische Frucht gelesen und prompt wieder vergessen habe. Ich sagte mir während des Einkaufs die gesamte Zeit über…unbedingt merken, unbedingt merken und vergass natürlich prompt, was ich mir unbedingt merken wollte.

Manchmal ist mein Gehirn ohnehin zugemüllt mit lauter unwichtigen  Dingen, da stelle ich mir die Frage, ob ich es überlisten kann, indem ich mir zukünftig sage…auf keinen Fall merken, auf keinen Fall merken – reversed psychology eben. Ich glaub aber, mein Gehirn weiß, dass es reversed werden soll und hustet mir was.

Warum ich so heiß darauf bin den Namen wissen zu wollen…tja man will ja wissen, was im eigenen Garten wächst und nicht nur von schmatzenden Papageien wertgeschätzt wird, sondern auch von mir.

Den Namen hat die Frucht von dem deutschen Botaniker  Otto Karl Berg bekommen. Schätze den Namen hätt ich mir ganz gut merken können, nur hätt er mir überhaupt keine Lust aufs Tropenfrucht mampfen gemacht. Das muss auch Otto Karl erkannt haben und nannte die Frucht nach einem brasilianischem Botaniker  mit Akzenten auf seinem Namen, die meine Tastatur so nicht herstellen kann.

Ausgesprochen> Fijoa (engl. J as in John) Frucht gucken kannst du hier. Probieren musst du selbst.

Und jetzt wird es Zeit, dass ich nach Deutschland zurückwandere. Hatte ich doch glatt Botanist statt Botaniker geschrieben und brasilianischem mit z.

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Kann es selbst kaum glauben

27 Februar, 2009 · 3 Kommentare

aber heute bei Mitte Dreißig Grad fange ich Trulla an im Garten zu rödeln. Es dauerte auch weniger als 10 Minuten, bis mir nicht nur schwindelig wurde, übel gar, und ich eine ziemlich rote Birne hatte. Wie wild vertrocknete Äste abgeschnippelt, mit Finger gezeigt – hier hier hier hier hier hier …. – und John mit Kettensäge durch den Dschungel gesägt. Leider muss man den ganzen Mist ja auch wegräumen, also Hänger vollgeladen, der leider ziemlich klein ist und zum Abfallplatz gefahren. Dahin, wo wir neulich erst alten Teppich und Parkettboden gebracht haben. Da haben die uns doch glatt 35 $ berechnet. Für Gartenabfall. Unverschämtheit. So. Die nächsten Tage wird es wieder kühler, ich hoffe, ich bringe trotz Faulheit, verkratzten Armen und Mangel an Gartenabfallentsorgung, trotzdem die Energie auf, aufzuräumen. Wir haben zwar auch eine Gartenabfalltonne, die wird aber nur alle 14 Tage geleert. Aber mir auch egal. Stapel ich Blätter und Äste und Wurzeln irgendwo im Garten.

Schön sieht es immer noch nicht aus, 2 völlig vertrocknete Büsche sind ganz raus, ein paar Sträucher und die wild gewachsenen Büsche habe ich auch schon halb bearbeitet. Obstbäume kommen noch, noch mehr vertrocknete Büsche und dann ist Weihnachten. Und das ist nur die Seite hinter der Garage, die ich eh nicht von der Veranda aus sehe. Deshalb wucherte da ja auch alles über die Jahre wie wild. Wenn ich drüber nachdenke, wie viel Arbeit und Geld ich in den ersten Jahren in den Garten gesteckt habe, kann man es nicht glauben, wenn man ihn sieht. Ich habe auch wirklich genug von Unkräutern, die über Nacht 3 m hoch zu wachsen scheinen. Dagegen komme ich nicht mehr an. Unkraut ist übrigens auch das einzig spärliche Grün vorne auf dem Rasen.

Pferde und Kühe heute auf völlig vertrockneten Wiesen weiden sehen. Alles ist gelb. Sieht öde aus.

Wie auch immer. Nachdem ich so viel geschwitzt habe, hatte ich die gloreiche Idee an den Strand zu fahren, als Jaime aus der Schule kam. So hockten wir dann auch alle in Schwimmklamotten kurz nach 16 Uhr im Auto und haben nichts mitgeschleppt, außer drei Handtücher, ein Skimmingboard (völlig überflüssig heute) und Wasser. Das war mein erster Schwimmtag am Meer in diesem Sommer und mein letzter. Ab Sonntag haben wir Herbst. Der wird bestimmt auch noch warm werden. Es war bewölkt.  Lässt das Wasser immer  so trübe aussehen. Hin und wieder kam die Sonne raus, aber mir wars schon recht, dass sie nicht mehr vom Himmel knallte. Die Abkühlung hat wirklich gut getan. Nur schade, das der Weg dorthin so nervig ist. Viel Verkehr, viele Ampeln.

Nachgereicht:

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Hitzerekord in Melbourne

7 Februar, 2009 · 3 Kommentare

und ich durfte dieses  historische  Ereignis  miterleben – 46.4 Grad. Damals, als die Mauer gefallen ist und meine Klassenkameraden gerade zufällig in Berlin auf Klassenfahrt waren, war ich leider nicht dabei gewesen. Da bin ich jetzt froh, dass ich auch mal Geschichte miterleben darf.

Ich war heute Mittag nur kurz unterwegs, da waren es erst Mitte Dreißig Grad.  Den Rest des Tages habe ich auf dem Bett unterm Ventilator zugebracht. Halb nackig – war nämlich alleine. Geschwitzt habe ich trotzdem, das Einzige, was mich wirklich aufrecht gehalten und getröstet hatte, war die Tatsache, dass es am frühen Abend gleich um 16 Grad und das innerhalb von einer Stunde, abkühlen sollte. Hat es auch getan, ist aber dennoch warm im Haus.

Außerdem riecht es nach Feuer, am Himmel sind viele Rauchwolken – um uns herum brennts. Für uns besteht so keine Gefahr. Öhm – bis jetzt – so wie ich das sehe. Den ganzen Tag über war es extrem windig, was natürlich die Bushfeuer angetrieben hat. Das gefährlich daran ist dann immer, wenn sich der Wind dreht. Dann hat man plötzlich eine zig Meter hohe Feuerwand.

Hier kann man sehen, wie so ein Feuer aussieht.

Falls überhaupt noch möglich, ist unser Garten noch trockener geworden. Ich weiß, ich habs schon erwähnt, aber es sieht aus wie im Herbst. Überall braune Blätter und auch meine Magnolie, die sich bislang reichlich tapfer ohne Wasser geschlagen hatte, hat heute verbrannte Blätter.

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Und darum lese ich keine Gartenzeitschriften mehr

6 Februar, 2009 · 4 Kommentare

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Es wächst und wächst…

30 Dezember, 2007 · Kommentare sind deaktiviert

Klickt auf die Bilder für eine größere Ansicht. Es ist unglaublich, wie schnell es ab Frühjahr und dann natürlich im Sommer wuchert. Bin eben kurz ganz hinten zur Wäschespinne gegangen und musste mich tief bücken, um weiter laufen zu können. So klein der Pfirsichbaum noch ist, ein großer Zweig hängt vollbeladen quer über den Weg. Ich schätze auch von den Pfirsichen werden wir nicht viel haben. Noch nicht reif, aber glaubt man, die Vögel werden sie bald für sich entdecken. Genauso wie die Nektarinen. An den letzten Aprikosen essen sie sich immer noch satt. Höre sie durchs geöffnete Fenster täglich schmatzen.

Sommerblumen fast hinüberBrunnen mit Hundepopo links

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