Leben woanders – alles anders oder was?

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Was ist das denn?

25 Oktober, 2009 · 3 Kommentare

Badelatschen USB Stick von Küchentheke genommen und kräftig an der falschen Seite gezogen. Jetzt in Tonne gekloppt. Das ist deshalb so ärgerlich, weil:

  1. das Ding 3x so viel gekostet hat, wie ein stinknormaler Stick
  2. Datensicherung aus bestimmten Gründen gemacht wird
  3. ich weder Zeit noch Lust habe kurz vorm Abflug Dateien zu kopieren
  4. es eine erwachsene Frau war, die gefummelt hat
  5. ich jetzt eine neue Latsche besorgt habe, die aber leider nicht im zarten Pink, sondern im kräftigen Pink daher kommt

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Ich will mir jetzt die Bettdecke über den Kopf ziehen und schlafen und nie wieder aufstehen, stattdessen muss ich noch fertig packen, kriege immer schlechtere Laune und hätte jetzt eigentlich gerne mal was leckeres gegessen, weil seit dem Frühstück nur zwei Schnitten gefuttert und es ist schon wieder 17 Uhr. Und wie ich so erwartungsvoll in den Kühlschrank gucke und die kleinen Schnitzel von gestern Abend vertilgen möchte, sind die nicht auffindbar. Mensch noch mal, dass hier von einem jungen Mann ewig schamlos was weggeputzt wird, ohne mal zu fragen, ob man evtl. etwas davon möchte, nervt aber auch.

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Ich kann schon mal grün vor Neid werden

20 Oktober, 2009 · 26 Kommentare

weil ich nicht zeichen kann und andere Menschen sehr wohl. Da sitze ich dann und staune darüber, wie talentiert manche Menschen sind und wie leicht es ihnen von der Hand zu gehen scheint. Sicher habe ich dafür andere Talente (das Talent souverän mit schwierigen MitbürgerInnen umzugehen geht mir leider völlig ab) – aber es geht mir gar nicht darum. Ich fühle mich deshalb nicht schlecht, ich hätte nur auch gerne dieses Talent. Ich stelle mir das sehr entspannend vor zu zeichnen. Mit Zeichentalent kann man so viele verschiedene Berufe ausüben – NeidNeidNeid – gut, mit Schreiben auch. Komischerweise fällt mir auf Anhieb mal wieder die Frau ein, die Schreiben zum Beruf gemacht hat, aber mich mit ihren Texten ins Koma befördert hat. Und das lag nicht daran, dass ich Frau Pingelig sein kann.

Das bedeutet jetzt leider nicht im Umkehrschluss, dass ich völlig zeichentalentfrei eine Anstellung als Zeichnerin bekommen könnte. Schwamm drüber. Ist auch gar nicht mein Streben. In Gegenwart meines Mannes vermeide ich tunlichst vom zeichnen zu reden und das kam so:

„Du, kannst du nicht ein Bett für Jaime bauen?“ „Mmmh ja klar, warum nicht. Was stellste dir denn vor?“ „Ja also, ein einfaches Bett und darunter will ich Schubladen haben.“ „Ja, aber wie soll das denn aussehen?“ „Wie, wie soll das aussehen?“ Und dachte mir bissig, wie soll so ein Einzelbett für einen Zweijährigen schon aussehen? „Wenn ich jetzt anfange was zu bauen, dann meckerste hinterher rum … mach mal ne Zeichnung.“ „Ich kann nicht zeichnen.“ „Macht nichts, das kriegste schon hin. Ist ja nur ein Bett. Wirste dir ja wohl was vorgestellt haben.“

Das ist jetzt acht Jahre her. Er lacht immer noch über meine Zeichnung. Die ersten fünf Jahre konnte ich noch mitlachen, jetzt nicht mehr. Heute wird nur noch ein Auge verengt, die Nase kraus gezogen und das linke Ende meiner Oberlippe nach oben gezogen. Auch meine liebenswerte Eigenschaft schon mal in der Lage zu sein über mich selbst zu lachen, kennt Grenzen.

Ich frage mich auch, ob man Kinder eigentlich traumatisieren kann, indem man, wenn sie einem eine Zeichnung zeigen und gelobt werden wollen, nach langem betrachten irgendwann doch fragen muss, was denn das sei. Mir tut das ja manchmal in der Seele weh – weil für die Kleinen ist ja sonnenklar, was sie da gemalt haben – und wenn sie es erstmal erläutern, sieht man es plötzlich auch. Manchmal. Oder man tut so, als würd man es sehen. Oder ich suche jetzt verzweifelt eine Ablenkung von meiner traumatischen Erinnerung  für meinen blöden Mann eine blöde Skizze hergestellt zu haben.

Woher soll ich denn wissen, warum mein Mann an einem Stück Papier erstickt ist, Euer Ehren?

Aber guckt euch doch mal dieses Talent an. Meine Haut hat jetzt den Ton einer reifen Avocado angenommen.

Oder diese begnadete Grafiksoftwarebeherrscherin


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Küchentischpsychologie Diplom

16 Oktober, 2009 · Kommentare sind deaktiviert

Mein Ergebnis aus dem Stern Quiz:

Starke Leistung Frau Oz steht da. Ihre Gehirnzellen funktionieren schon frühmorgens.

Sie kennen sich mit dem Thema „Resilienz“ aus! Die Fragen haben Sie mit links gemeistert. Sie wissen zumindest schon außerordentlich gut, was die Seele stark macht. Und Wissen ist der erste Schritt zum Handeln – um sich selbst und seinen eigenen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Frage 7 habe ich falsch beantwortet, da ging es um die Länge einer Studie. Ich verleihe mir trotzdem das Küchentisch-Hausfrau-Psychologie-Quiz-Diplom :-)

Hab ich nicht erst gestern noch darüber gebloggt, was Mensch so alles macht, um nicht das machen zu müssen, was dringend erledigt werden müsste? Und wieso freue ich mich über das Ergebnis eines popeligen online Quizzes? Get a life Madam.

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Warum machen manche Lebensmittel hungriger

14 Oktober, 2009 · 2 Kommentare

als andere? Ich könnte jetzt natürlich auf irgendwelchen Ernährungswebseiten nachlesen, aber dazu bin ich zu faul und Webseiten über Ernährung öden mich an.

Mein Mann hat heute mal wieder das eine Gericht gekocht, das er kennt. Hähnchen, Kartoffeln und Kürbis im Grill. Nur 1.5 Stunden später hab ich einen Hunger, als hätt ich seit gestern nichts gegessen.

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Das kann doch nicht an der einen halbrohen Kartoffel liegen, die mir beim hereinpiksen mit der Gabel vom Teller gehüpft ist und ungegessen liegengeblieben ist. Das geht mir bei diesem Gericht genauso, wenn alles schön gar ist und auch der Kürbis matschig (mmh lecker) gekocht ist.

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Strickmuster – Klischees

18 September, 2009 · 2 Kommentare

Lese ich die einestages Serie im Spiegel über Filmklischees. Ja. Ich gehöre auch zu den Zuschauern, die manche Klischees zu schätzen wissen. Wo bleibt denn die Spannung, wenn man nicht vorhersehen kann, was passiert? Eben! Manche Klischees empfinde ich so ausgelutscht, dass man nur noch gähnen kann.Wenn Spannung dadurch erzeugt werden soll, dass jemand in letzter Sekunde vor der Katastrophe oder was noch seine Schildkröte retten will oder die Tage im Buch die Polizistin ! sich keine Zeit mehr genommen hatte, doch noch backup per Handy zu rufen – aber dazu hätte sie dann das Fabrikgebäude verlassen müssen – und das geht nun wirklich nicht – empfinde ich überhaupt keine Spannung. Dann kann ich meine Gabe in die Zukunft zu sehen nutzen und erzählen, wie es weitergeht.

Ich habe schon viele Leute gefragt, warum Polizisten (vorzugsweise in den CSI Serien?) Taschenlampen so seltsam in den Händen halten. Nicht so hausfrauenlaienhaft wie unser Einer, nämlich Daumen oben. Nein, sie umschließen Lampe mit allen vier Fingern, Daumen unten und leuchten von oben nach unten. Sieht so unbequem aus. Ich wäre schon längst tot oder sehe die Umgebung umgekehrt – von unten nach oben.  Niemand konnte mir eine ausreichend logische Antwort darauf geben. Ich – als trainierte Polizistin und Selbstverteidigungs Expertin – denke mir, das machen die, damit sie im Notfall schneller reagieren können.

Der kurz vor der Pensionierung stehende totkranke Polizist wurde auch noch im Artikel erwähnt. Ich habe noch ein Klischee. Der Bulle ist grundsätzlich geschieden und hat ein Magengeschwür – merkt man daran, dass er immer direkt aus der Arzneimittelflasche süppelt. Zwei Kollegen haben grundsätzlich ne Beziehung gehabt, die so dysfunktional war, dass sie jetzt nur noch gute Freunde sind. Der verletzte Polizist oder kürzlich Lilly Rush – bleiben grundsätzlich nicht zur Beobachtung im Krankenhaus, sondern schleppen sich pflichtbewusst und obsessed weiter durch die Handlung und stellen selbstverständlich den Bösewicht. Die Kollegen nicken wortlos ihre Anerkennung, dann fällt Held oder Heldin vor Erschöpfung um.

Ach, ich sehe jetzt erst, dass zum Artikel auch jede Menge Kommentare zu lesen sind. Bei manchen habe ich beinahe Tränen gelacht. Die Taschenlampe wurde auch erwähnt und siehe da, Madam hat richtig gedacht. Witzig fand ich auch den Kommentar, der da besagt, dass der Polizist seine Ex immer noch liebt, selbst wenn sie ihn vor 30 Jahren verlassen hat.

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Kleine Freuden – völlig umsonst

15 September, 2009 · Kommentare sind deaktiviert

Nachdem ich einige Schuhgeschäft abgegrast habe und zwei Paar Schuhe bestellt habe, die ich nicht abnehmen muss, falls sie doch nicht passen sollten und noch ein Paar knallrote shinyshiny Schuhe gesehen habe, die auch nicht in meiner Größe vorrätig waren – sehr betrüblich das – habe ich mir auf der Rückfahrt nach Hause etwas Spaß gegönnt.

Der gemeine – sprich gewöhnliche  – Utefahrer (hat nix mit dem weiblichen Vornamen Ute zu tun hehe=) ist grundsätzlich männlich und gerne schneller als andere Autofahrer. Nun ergab es sich, dass ich an einer roten Ampel anhalten musste – vor mir kein anderes Auto, neben mir ein normaler PKW und hinter mir ein ungeduldiger Utebengel. Mein kleiner 4×4 ist ein bisschen schneckig im anfahren, kriegt sich aber einigermaßen schnell ein, wenn man das Gaspedal tüchtig runterdrückt. Der Bengel hinter mir wechselte gleich ungeduldig die Spur und hatte die Hoffnung mich überholen zu können. Pech war, dass der Fahrer vor ihm auch nicht ganz so schnell angefahren war, währenddessen ich aber die Gelegenheit hatte besagtes Gaspedal tüchtig zu treten. Das Ergebnis war, dass ich schön frei brausen konnte und der Bengel mich nicht überholen konnte, weil der Abstand nicht mehr groß genug war. Nänänänänäänää. Ich gebe zu, ich habe das absichtlich gemacht. Mir gehen ungeduldige Männer beim autofahren auf den Sack, aber echt.

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Augen weit geschlossen

12 September, 2009 · Kommentare sind deaktiviert

Wie viele Situationen wir als gegeben hinnehmen und gar nicht wirklich drüber nachdenken, dass es vielleicht auch anders gehen würde, ist mir bei einer Stern Fotoserie aufgefallen. Zwar finde ich den Titel: Kurioseste Flughäfen oder so ähnlich mehr als doof, weil wirklich kurios ist an den vorgestellten Flughäfen nix, bin aber dennoch dankbar fürs Augenöffnen. Oder ich habe eine andere Auffassung von dem Ausdruck Kurios.

Sprang mir doch der Amsterdammer Flughafen ins Auge mit seinem kleinen Spielwald für Kinder. Ich war schon an vielen Flughäfen und nirgends habe ich ein kleines Spielparadies für Kinder gesehen. Da sitzt man als Mutter mit einem Kleinkind oder mittlerweile Viertklässler und langweilt sich zu Tode andere Passagiere zu beglotzen oder den geparkten Jumbojet anzustieren.

In Dubai am Flughafen liegen auch gerne Menschen aus aller Welt direkt vor den Sitzbänken auf dem Fußboden und versuchen eine Mütze voll Schlaf zu bekommen. Ärgerlich nur, dass man dann den Sitzplatz nicht benutzen kann und irgendwo auf dem Fußboden gegenüber hockt, weil alle Liegen in den Ruheräumen grundsätzlich – und das ist ein Naturgesetz! – besetzt sind. Terminal 3 ist endlich fertig gebaut – wann immer ich in Dubai war – war der Flughafen eine riesige Baustelle – nu weiß ich aber nicht, wozu Terminal 3 benutzt wird. Vielleicht für Leute wie mich - in transit – und man kann sich jetzt hoffentlich die Busfahrerei quer über den letzten asphaltierten Meter des Flughafens sparen. Man gewinnt ja sehr schnell den Eindruck, dass man ewig im Bus steht, um von einem Terminal zum anderen zu kommen. Beinahe könnte man in der Zeit direkt die halbe Flugstrecke von Dubai nach Singapur hinter sich haben.

Warum gibt es auf jeden großen Flughafen ein fastfood outlet des goldenen Bogens, aber keine kleine Spielecke für Kinder? Vorzugsweise mit einem hohen Zaun umgeben und diese Tore, die nur Erwachsene öffnen können? Kann doch so schwer nicht sein. Und wann werde ich endlich mit so einem Golfcart von A nach B transportiert? Ich habe auch keinen Bock Kilometer in einer stickigen Atmospähre und mit Handgepäck bewaffnet durch Flughäfen zu laufen, mir einen Wolf zu schwitzen und gleichzeitig drauf zu achten, dass ich meinen Ableger auch nicht verliere.

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Leicht verstört

1 September, 2009 · Kommentare sind deaktiviert

heute aus dem Kino gekommen – Tarantinos neuer Film – wenngleich ich mich auch köstlich amüsiert habe. Seine Filme scheinen diesen Effekt auf mich zu haben. Brad Pitt hat sich was in einem extremen amerikanischen Akzent zusammengenuschelt, was ich als leicht störend empfunden habe. Aber gut, insgesamt ein super Film und klasse Schauspieler.

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Aus dem Handgelenk geschüttelt

26 August, 2009 · 17 Kommentare

Stehe ich abends nach dem Essen gehen noch kurz neben unserem Auto und höre einen Mann laut sprechen. Da steht er, ca. 10 Meter von uns entfernt, aber praktisch vor unserem Auto, Handy zwischen Schulter und Ohr geklemmt und pinkelt. Leider ist mein Mann gefahren. Ich hätt ja zum Gruß zwei Mal das Fernlicht aufleuchten lassen. Aber auch ohne Fernlicht durfte ich Zeugin einer Schüttelorgie werden.

Den Anblick pinkelnder Männer finde ich so spannend wie ein Fussel im Auge.

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Ein Kleid – 365 Tage hintereinander tragen

21 August, 2009 · 12 Kommentare

Der Umwelt zuliebe, als Experiment und als Fundraiser für arme indische Schulkinder, die sich die Pflichtuniform und so nicht leisten können und deshalb für den Rest ihres Lebens zwar nicht zwangsläufig dumm, aber ungebildet bleiben müssten. Für mich stellt sich ja ohnehin immer die Frage, was an einer Schuluniform so prima ist, dass gerade in armen Ländern darauf bestanden wird. Macht letztendlich auch kein Kind intelligenter. Ohnehin bin ich eine große Verfechterin der kostenlosen Bildung für alle Kinder. Hallo? Kinder gleich Zukunft eines Landes. Der Verdacht liegt ja nahe, dass absichtlich dumm gehalten wird, was arm ist. Wer sonst sollte niedere Arbeiten verrichten?

John und ich machen manchmal zusammen Online Quizze. Die Tage hatten wir ein Thema ausgesucht in dem es um uralte Berufe ging, die einen fancy Namen hatten und man konnte aus vier Vorschlägen einen anklicken. Den Ausdruck habe ich jetzt vergessen und so weit ich mich erinnere, hatten wir die Frage auch falsch beantwortet, die Lösung lautete sinngemäß: Jemand der seinem höher geborenen Boss den Hintern abwischte und sonstwie reinigte. Charming, meinte John und ich hab mir vorgestellt, wie so eine arschige Reinigung von Statten gegangen war. Manchmal ist es gar nicht gut Fantasie zu besitzen. Das hat jetzt aber nichts mit Indien zu tun, fällt mir nur gerade ein, weil ich auch mal im TV eine Doku gesehen habe über die schrecklichsten Jobs aller Zeiten. Erzählt wurde darin von modernen Berufen, wie auch mittelalterliche Berufe bzw. Handwerken. In Indien wurde dann der Ohrenreiniger vorgestellt. Da laufen diese Ohrenreiniger herum und prökeln den Leuten für ein paar Rupien die Ohren sauber. Ich hätt bald gekotzt, aber echt. Nicht selten wird einem dabei das Ohr verletzt, aber so ist das, wenn man bettelarm ist und sich keinen Arzt leisten kann. Und was soll so ein Ohrenreiniger, der sein Handwerk von seinem Vater gelernt hat, auch sonst anderes tun, als den Job auszuüben, für den er geboren wurde?

Ich schweife ab. Ein Kleid 365 Tage hintereinander zu tragen und mit täglich wechselnden Accessoires aufpeppen finde ich ein höchstinteressantes Experiment. Die Frau besitzt allerdings 7 identische Kleider – wer würd auch schon permanent stinken wollen?

Als gehirngewaschene Deutsche, die aus einem umweltbewussten Land kommt kann ich ja manches Mal nur über die Übereifrigkeit der Amerikaner und Australiern grinsen – eigentlich eher nicht grinsen – sondern völlig genervt sein – weil diese Länder 30 Jahre später als wir begriffen haben, dass diese Wegwerf-, blas die Schadstoffe lustig in die Atmospähre- und die Wasserverschmutzungsgesellschaft so nicht weiterleben kann. Außer natürlich in armen Ländern, in denen westliche Ware produziert wird. Was keiner sieht passiert sozusagen auch gar nicht und wen kümmert es schon, ob deren schwangere Arbeiterinnen Kinder mit einem oder drei Köpfen zur Welt bringen werden? Die Wegwerfmentalität, wenn es um Menschen geht, ist widerlich. Nur mal kurz erwähnt: Erin Brockovich (erinnert ihr euch an den Film mit Julia Roberts?) ist im Moment in Australien. Hier liegt immer noch so viel im Argen, gerade auch, wenn es um die mining industry geht.

Ich schweife schon wieder ab. Hier der Artikel über das 365-Tage-Kleid. Ich finde es sieht ganz fetzig aus, was die Frau daraus macht.

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