Sarg-Kunst

Zwar nicht direkt gesucht, aber drüber gestolpert. Bemalter Sarg. Schön, dass es mal was anderes gibt, als Eiche rustikal, Eiche furniert, Eiche imitiert … nun möchte ich zwar kremiert werden und würde mir aus lauter Geiz einen bunten Sarg verkneifen, aber wer ab in die Erde will hat hiermit endlich eine Alternative zu braun, weiß, schwarz.

Ich könnte ja noch weiter im Netz suchen, habe aber besseres zu tun. Vielleicht gibt es ja schon längst Anbieter von Teddybären-Särge, einfarbig knallige Farben und was nicht noch. Darum kümmere ich mich dann mal in 60 Jahren oder so. Ups – doing a Heinrich here, der ja so um die 100 Jahre alt werden möchte.

Unheimliche Soundtracks

Aus irgendeinem Grund muss ich gerade an eerie (unheimliche) Soundtracks denken.

Whooo aare you tüttüt I reaally wanna knoow tüttüt hehe CSI

The Eagle – dänische Krimiserie, die auch in Dland lief, fand ich auch eerie, finde aber leider nichts online.

Natürlich ist das jetzt eine echt magere Ausbeute, das liegt auch ein bisschen darin, dass ich nicht so regelmäßig den Fernseher einschalte und vielleicht auch daran, dass es gar nicht so viele unheimlich klingende theme songs gibt. In Verbindung mit den Bildern haben sich gerade diese beiden Titelmelodien (ach guck ma, gibt’s ein deutsches Wort für) in mein Gedächtnis gegraben.

Die Melodie von Cold Case finde ich nicht direkt unheimlich, eher ein wenig traurig und irgendwie auch hoffnungsvoll. Ist ja eine stramme Leistung eine Titelmelodie zu komponieren, die auch noch Emotionen auslöst, findet ihr nicht?

Hooch höre ich schon Leute stöhnen, merkt die das jetzt erst? Naja, doch ich hab das schon früher gemerkt, nur immer viel zu unbewusst wahrgenommen, was doch eigentlich schade ist, wenn man die Arbeit betrachtet, die dahinter steckt.

Also. Ja. So, ich erkläre hiermit den heutigen Tag zum Tag des genialen Soundtracks.

Ingenieure aufgepasst

ich hab mal ne Frage. What’s with the Schutzhelm, wenn weit und breit nichts ist, was einem auf den Kopf fallen könnte?

Grad eben sehe ich eine Wiederholung von Life after people was irgendeine apokalyptische Doku ist – die nebenbei bemerkt 10jährige Jungs zu Tode erschreckt – und dem Zuschauer zeigt, wie die Umwelt sich verändert, wenn es urplötzlich keine Menschen mehr auf diesem Planeten gäbe.

So. Und da steht ein Ingenieur in einem Wasserkraftwerk – tolle Maschinen um ihn herum – sieht ganz klasse aus, wenn man sich für Turbinen interessiert – also der steht da und es ist wirklich nix, aber auch gar nix in seiner Nähe, was ihm auch nur im entferntesten auf oder gegen den Kopf fallen, springen, bröseln, schleudern könnte.

So. What’s with the Schutzhelm?

Alien Wort

da muss ich meine harte Arbeit unterbrechen – mich mal wieder irgendwie als Aliendeutsche outen und fragen: Der Ausdruck qualitätvolle Unterhaltung ist der antiquiert oder warum kommt er mir so bescheuert vor?

Ich muss mir das noch mal auf der Zunge zergehen lassen … qualitätvoll … Qualität ist auch nicht mehr das, was sie mal war … tsetsetse

*gähn

Es gibt wenige Sendungen, die mich vom Hocker reißen – Castle – gehört garantiert nicht dazu. Irgendwie langweilt es mich langsam in jeder Serie ein Team Mann/Frau mit sexueller tension between them ertragen zu müssen. Gebt ihnen entweder steamy sex oder schreibt die Charaktere neu. Oder schreibt ein klasse Team wie seinerzeit Starsky & Hutch.

Gab es eigentlich jemals starke Frauenteams? Aus dem Stehgreif heraus fallen mir da nur so langweilige Frauenduos aus da motherland ein.

PS Melbourne weather: sonnige 28 Grad