Leben woanders – alles anders oder was?

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Doofmach Sendungen am Nachmittag

8 November, 2009 · 9 Kommentare

gibt es zur Genüge, wie ich feststellen konnte. Knipse ich mich durch die vielen Kanäle – rauf und runter, runter und rauf – und auf mindestens fuffzig bekomme ich blöde Problemfamilien zu sehen *gähn

Ihr blöden Problemfamilien, habt ihr nix besseres zu tun, als eure superblöden Probleme in die Nation zu strahlen?

Neulich hab ich eisern fünfzehn Minuten ausgeharrt. Ganz viele hässliche Menschen hatten die da. So einen Milchbubi-Goth mit seiner dicklichen Goth-Freundin. Und im Publikum saß die ganz dicke Goth-Mutti des Milchgesichts und sah einfach nur abgewrackt aus. Die war ja jahrelang Hausfrau in so einem Vier-Seelen-Dorf und dann ist sie einfach nach Berlin mit ihrer Mischpoke gezogen. Hat halt jahrelang unter der Spießigkeit gelitten. Kann ich ja noch nachvollziehen. Aber muss man sich da gleich freiwillig hässlich machen? Jetzt sind se alle Goth und haben bestimmt tolle Jobs, wenn sie nicht gerade im Fernsehen auftreten.

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Lifestyle: Haben Sie schlechte Manieren?

24 Oktober, 2009 · Kommentare sind deaktiviert

Eindeutig. Manchmal gucke ich beim autofahren in den Rückspiegel und sehe jemanden in einem anderen Auto in der Nase bohren.

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50 $ – 12 $ =

23 Oktober, 2009 · 13 Kommentare

… Moment, ich habs gleich – tipptipptipp auf Taschenrechner … *aargh Werden nur die ganz Doofen Friseur in Oz? Neulich einen Gutschein vom gleichen Friseur gekauft, der ein Rechtschreibfehler enthielt, heute eine andere Person (junger Mann übrigens mit Top-Frisur), der keine popeligen 12 $ von 50 $ abziehen kann.

Voll krass.

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Bitte nicht drängeln

24 September, 2009 · 7 Kommentare

jeder nur ein(e) Kreuz Uhr.

MadamOz macht Küchenträume wahr, auch wenn ihr  Scanner, Fax, Drucker, Kopierer einer berühmten Marke, die mit L anfängt,  seit der Einrichtung des Netzwerkes nüscht mehr scannt. Ein wenig stromlinienförmiger und sie könnte das Ding stattdessen als Ruderboot einsetzen – groß genug isses ja.

entzückend :-)

entzückend :-)

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Uhr-Phobie

23 September, 2009 · 4 Kommentare

behauptet mein Mann hätte ich. So ein Käse. Stimmt, ich trage seit Jahrzehnten keine Armbanduhr und verteidige meine Wände und Regale gegen Wand- und Stelluhren, die ich meist als störend empfinde. Im übrigen haben diverse technische Geräte in unserem Haushalt digitale Uhren. Gut, man muss schon mal das Opernglas herauskramen, um die Uhrzeit am DVD-Recorder zu erkennen, aber was hat man eigentlich davon, wenn man weiß, wie spät es ist? Zeit gibt es nicht. Basta!

Uhren verschandeln mein Haus.  Bislang war das meine Einstellung gewesen. Soeben entdecke ich im – wo wohl? – Better Homes & Garden Magazine (meine Nr. 1 Quelle für Bastelarbeiten die die Welt nicht braucht) ein wunderbares Bastelprojekt. Beinahe habe ich alle Zutaten für diese formschöne Küchenwanduhr zusammen. Ich mein, wer hat keine Edelstahlsalatschüssel im Haus? Fehlt noch das Uhrwerk mit schicken Zeigern. Besteck ist zwar nicht in rauen Mengen vorhanden, aber ein paar Löffel und Gabeln – in gleichmäßigen Abständen rund um die Salatschüssel verteilt, die auf einem Stück Holz, Plastik oder sonstwas für Material befestigt wird – kann jeder Haushalt entbehren. Falls doch mal mehr Besuch kommen sollte, kann man sie ja immer noch aus den Löchern pfriemeln und kurzfristig zweckentfremden.

Frohes Basteln!

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Näh ich mir einen Knopf an die Backe

14 September, 2009 · 2 Kommentare

ist das dann auch Kunst? Mir fehlt, ich gebe es zu, das Kunstgen. Ich mag Kunst, Bilder, Gemälde auf denen ich was erkennen kann. Skulpturen, klar – warum nicht. Was Rostiges zusammengeschweißt eher nicht, wie gesagt, ich erkenne ganz gerne etwas. Obwohl man bei Dali ja schon was erkennt, mag ich ihn trotzdem nicht. Dies nur am Rande und eigentlich völlig überflüssig zu erwähnen. Wenn aber schon über Überflüssiges geplaudert wird, soll Christo nicht fehlen. Etwas zu verhüllen ist Kunst. Gut, kann ich irgendwie noch mit leben, verhülle mich schließlich täglich selbst kunstvoll – mehr oder weniger -  (speckige Hüften usw.) – jeder so wie er will eben und vielleicht kann man ja wirklich ne müde Mark mit solchen Freizeitbeschäftigungen verdienen. Und wenn nicht, ist der eigene Name in der Kunstwelt immerhin ein Begriff. Hat man nach dem Tode eben auch noch was von.

Ich habe ja auch noch mit anderen Dingen in dieser Welt ein Problem. Schwarze Löcher zum Beispiel. What the fuck ist ein schwarzes Loch? Zig Artikel drüber gelesen, nie was kapiert. Geht Mathilda übrigens auch so und ich bin froh, dass ich nicht die einzige Doofe hier bin. Aber ich schweife ein wenig ab.

Kunst ist auch Bücher zu nehmen und darin herumzuschnitzen. Was ist eigentlich los mit uns, dass man weder einen normalen Beruf, noch ein stinknormales Hobby mehr haben kann? Ist doch nichts verkehrt daran, wenn man gerne Kekse backt, Münzen sammelt, Sonnenuntergänge fotografiert oder absichtlich den Nachbarn triezt. Man wird halt nur von den Medien ignoriert (Nachbartrietzerei mal ausgeschlossen). Aber ist das wirklich so schlimm?

Komme ich jetzt ins Fernsehen, wenn ich mir einen Knopf an die Backe nähe? Oder nur, wenn ich ihn vor Publikum wieder abreiße? Was wird vom Publikum als kunstvoller angesehen? Der Knopf im Fleisch oder die Narbe, die diese Aktion zweifellos hinterlassen wird? Werde ich mit diesem Beruf jemals meinen Lebensunterhalt finanzieren können? Fragen über Fragen …

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Burqini

20 August, 2009 · Kommentare sind deaktiviert

Was daran „kini“ sein soll, weiß der Geier. Vor einigen Jahren hat eine Muslima (ein Mann hätt vermutlich noch ne kleine Gardine vors Gesicht genäht) in Australien den sogenannten burqini erfunden. Jetzt freuen sich alle Muslims, dass Frauen endlich auch Lifesaver (die Fotos mit den gelb-roten Anzügen) werden dürfen oder sich völlig angezogen ins Schwimmbad bzw. an den Strand begeben können. Sieht spitzenmäßig aus, das Teil, ich glaub ich besorg mir auch so einen Anzug für schlappe 160 $. Peanuts, wenn man in Zukunft  am Strand die schlechte Strand-Meerwasser-Frisur vor fremden Blicken schützen kann.  Sieht dich ja niemand mehr, wenn man von dem hellen Fleck im Stoff absieht. Geil. Sollten wir westlichen Huren uns mit unserem  Haut- und Haarfreiheitspleen ein Beispiel dran nehmen. Immerhin sieht nicht jede Frau im Badeanzug schön aus, aber jeder pelzige Mann wirkt in knapper Badehose wahnsinnig maskulin.

Anyway, Frankreich und jetzt auch ein Bürgermeister einer italienischen Stadt hat den burqini verboten. Der Bürgermeister geht so weit in der Argumentation, dass sich insbesondere Kinder über maskierte Frauen erschrecken könnten. Das kann ich mir weniger vorstellen, ich glaube Kinder erschrecken sich eher über fellartige  Männerbrüste, Schultern, Rücken und fette Frauen im Bikini. Wer hat nicht schon mal am Strand gesessen und wurde von fremden Brüsten brüskiert?  Eben!

Ich sage ein herzliches Danke für die beste Erfindung since sliced bread und drücke den Frauen in den von bärtigen bewaffneten Männern regierten Ländern die Daumen, dass auch sie jetzt ihr Leben zwischen Küche und Wochenbett lustiger gestalten können, indem sie sich mal kurz den ollen Wüstenstaub im Meer abspülen, bevor es wieder ans Brot backen für 23 Familienmitglieder geht.

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Buchstabierwettbewerbe

2 August, 2009 · 9 Kommentare

scheinen ja der Knaller in Amerika zu sein. Unter meinen Links hab ich noch diese dramtische Fotoserie vom letzten Buchstabierwettbewerb gefunden. Ich muss ja sagen – Hut ab vor den Kindern – aber wenn ich ein Kind hätte, das buchstabieren als Hobby hat – würd ich entweder die Sesamstraße verklagen oder mir ein Loch graben.

Wie spannend kann denn so eine Rundreise durchs Land sein, in dem Kinder auf der Bühne stehen und beinahe einen Herzkasper kriegen, wenn sie was falsch buchstabiert haben? Da muss man sich als Eltern doch fragen, was man falsch gemacht hat, dass man jetzt in öden Hallen herumhocken muss? Das ist so spannend wie Farbe beim trocknen zuzusehen.

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Warum hat uns Angela

21 Juli, 2009 · 9 Kommentare

eigentlich einen so fürchterlichen Pisspott Haarschnitt? Diesen Schnitt kann doch ernsthaft niemand wirklich schön finden. Stell mir die Friseurin vor, die diese Frisur zaubert. Hat sie ihren Beruf verfehlt? Ist sie in Wirklichkeit gar keine Friseurin? Lacht sie sich heimlich ins Fäustchen, während sie die Rundbürste an Frau Angelas Haar ansetzt? Fragen über Fragen …

Man kann ja die Amerikaner stellenweise durchaus als überstylt bezeichnen – Betonfrisuren sind auch auf amerikanischen Frauenköpfen nicht ganz so schick, wie manch einer vielleicht meint – aber ganz ehrlich, so ein unvorteilhafter Schnitt würd denen nicht passieren.

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Plötzlich trägt man seine Muschi im Gesicht

17 Juli, 2009 · 8 Kommentare

„Das zweite Gesicht“ hat laut Artikel im Spiegel über Enthaarung eine ganz andere Bedeutung bekommen. Angeblich machen sich Frauen neuerdings Gedanken darüber, ob ihre Schamlippen noch jugendlich genug sind und so. Die Leiterin der Abteilung für Psychosomatik an der Frankfurter Uni-Klinik meint ja: „Die Scham wird zum zweiten Gesicht der Frau.“

Das muss man erstmal verdauen. Plötzlich trägt man seine Muschi im Gesicht. Und das, wo man sich normalerweise null Gedanken über seine Genitalien macht oder ob und warum sich andere Menschen rasieren.

Immer schön zu wissen, dass Psychoanalytiker krisensicher im Jobsattel sitzen.

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