Yeeeaah – Nacktscanner an Ozflughäfen

Da freut sich das Volk – kriegen wir doch die Strichmännchen-Version, die wo nix mit nackten Konturen zu sehen ist. Irgendwann später in diesem Jahr. Can’t wait to be scanned everytime I wanna fly. Da fühlt man sich doch gleich weniger bedroht – ach was sage ich – da fühle ich mich so sicher, als würd ich täglich ein OB tragen.

Da soll es jetzt aber endlich mal den ganzen Waffenschmuggler und potentiellen Flugzeugentführern und Flugzeug-in-die-Luft-Sprengern mit all den Infidels an Bord tüchtig an den Kragen gehen.

Es lebe politische Augenwischerei und Volksverdummung.

Zwischen den Zeilen

Bibliotherapie, wie auch immer es genannt wird … in Großbritanien verschreiben laut Artikel immer mehr Ärzte Lese- und Diskussionsrunden für psychisch kranke Menschen. Nun hat man das auch hier ausprobiert, mit scheinbar guten Ergebnissen für die Patienten. Natürlich geht es mal wieder um Finanzierungen für diese Projekte – ist ja immer einfacher Millionen von Steuergeldern für den größten Kiki aller Zeiten (Nacktscanner und dergleichen an Flughäfen) auszugeben, als psychisch angeschlagenen Menschen eine Therapie anzubieten, die keinen Psychiater oder Doktortitel generell benötigt.

Anyway hier der englische Artikel - und wer nicht so sicher im englischen ist, möge sich die Mühe machen mit einem Übersetzungstool zu arbeiten. Gut, kommen manchmal komisch klingende Sätze bei raus, aber man versteht schon, worum es geht.

Almanya

Willkommen in Deutschland. Auf den Film freut sich Ms N. (that would be me) wirklich. Wer gerade in Melbourne oder einer anderen Großstadt in Ozland ist kann sich ab dem 7. April auf 11 Tage deutschen Film freuen. Almanya ist für mich schon fest eingeplant. Schade nur, dass dieses Mal in Citykinos vorgeführt wird und nicht am Federation Square – wäre ein wenig bequemer hin zu kommen.

Ich erwarte ein Comedy-Drama mit wohldosierten Wahrheiten über uns, über frühe Gastarbeiter Einwanderer und irgendwie Wahrheit in der Mitte.

Jürgen Vogel ist auch mit einer Komödie dabei, nur hat das Goethe Institut sämtliche Filme mit englischen Titeln gelistet, da hab ich grad mal keine Zeit mich durch die Filmliste zu klicken, die dann den deutschen Titel offenbaren würde. Ich mag den Vogel ja, ich finde er ist ein klasse Schauspieler.

Das Problem für mich bei so einer Marathonfilmwoche ist, dass ich nicht täglich in die City fahren möchte und auch die Spielzeiten sind nicht immer ideal. Ach ja und einen Goldesel hab ich ja auch nicht.

Dat Madam war auch in Melbourne

Oprah habe ich nicht mitbekommen, die hat sich ein paar Minuten am Federation Square aufgehalten. Wie spät weiß ich nicht. Und sie war doch im Kasino. Scheiß Kasino! Federation Square ist gleich gegenüber von Flinders Street Station und obwohl ich oft dort aussteige, sind wir heute bis Central gefahren – wo wir auch hin wollten.

Ich muss ja sagen, die historische Block Arcade (virtuelle Tour bzw. Touren  – lohnt sich zu gucken! Wenn man dann noch auf Home klickt bekommt man ein paar Touren vom Outback, u. a. vom Todd River in Alice Springs- durch den Mathilda im letzten Drittel des Buches läuft ) war ganz entzückend weihnachtlich geschmückt. Zum Charme hat natürlich das *Alter der Arkade beigetragen, diese eckigen Schaufenster – so ganz anders als bei uns in Dland. Ein Genuss durch zu laufen. Das Gewimmel generell in der Stadt ging noch so – vielleicht waren sie auch alle grad bei Oprah.

Bei Meyer’s hat Marco zwei Anzüge gekauft und zwei Paar Schuhe. Jetzt kann er betteln gehen. Ich weiß nicht, ob es eine Voraussetzung ist schwul zu sein, um bei denen in der Herrenabteilung arbeiten zu dürfen oder dort einzukaufen. Es gab Interessantes zu beobachten.

*Block Arcade is a heritage shopping arcade experience in the centre of Melbourne but going back a hundred years it was the “place to be seen”.

The arcade which was erected between 1891 and 1893 was designed by architect David C. Askew whose brief was to produce something similar to the Galleria Vittoria in Milan. The result was one of Melbourne’s most richly decorated interior spaces, replete with mosaic tiled flooring, glass canopy, wrought iron and carved stone finishings. The exterior façade of the six storey office has near identical facades on Collins and Elizabeth Streets and is one of Australia’s best surviving examples of the Victorian Mannerist style.

The arcade was formerly known as “Carpenter’s Lane”, however the precinct was widely known as “The Block”. Once the works were complete, local shopkeepers successfully petitioned to have it changed to its present name.

Quelle: onlymelbourne.com.au

Call it what you want …

… I call it totally fucked up.

Zu glauben, dass man ein Vampir ist.

”I don’t believe my body is immortal but I believe my soul is. I believe that by drinking blood, I imprint my consciousness, so that in the next life I will remember who I am now.” Kompletter Text in Englisch hier.

Dann mal Prost.

Im Artikel steht auch, dass unser damaliger guide der Geistertour durch Melbourne und Besitzer des Haunted Bookshops, ein Vampir ist. Wir haben ja seinerzeit keine Geister gesehen, was natürlich auch an dem romantischen Megaphone, das Drew benutzen musste, damit auch der achtzigste Tourteilnehmer ganz hinten noch seine Erläuterungen hat hören können, gelegen haben konnte. Die Tour war damals eine der Größten, was ich ein wenig betrüblich fand, weil lauf mal in so einer Truppe nachts durch Melbourne. Wie soll man denn da noch Geister aufspüren? In so einer großen Gruppe schwätzt doch immer jemand.

Anyway, wenn diese Leute sich für Vampire halten, bin ich ein Buch. Ich habe immer schon Buchstaben, Wörter, ja ganze Sätze genossen und schon in der ersten Klasse gewusst, dass ich ein Buch bin. Aber gib das mal öffentlich zu – die halten einen doch für bekloppt.

 

Jute statt Plastik

Kennt ihr noch, nee, die langhaarigen und manchmal oder meistens ( ?) bärtigen Ökofuzzis aus den 80ern. Die meiste Zeit sahen sie ungepflegt aus, manchmal traten sie auch als ungepflegte Lehrer auf – bäh. Mit Jutetäschchen – Jute statt Plastik eben. Manche Sachen vergisst man ja wirklich nie. Dass sie mich noch bis nach Oz verfolgen müssen, finde ich nicht so schön, obwohl ich aus purer Nostalgie beinahe diese Jute Einkaufstasche gekauft hätte. Wäre sogar über einen Dollar billiger gewesen, als der fette Donut, den Jaime gekauft hat. Aber ach nein, manche Dinge sollten lieber nicht wieder hergestellt werden – so schön sieht Jute nun auch wieder nicht aus. Dass Oz erst jetzt den Umweltschutz entdeckt hat, ist ja nicht meine Schuld.

PS Matthias hat übrigens Recht (in den Kommentaren), dass unsere greenbags doch ein wenig praktischer sind, als diese Beutelchen, die es in Dland gibt. Zumindest sind diese hier größer und es kullern auch nicht alles Lebensmittel durcheinander :-)