und zwar in einem Hochsicherheitsgefängnis in Victoria. Mit einem Metallteil eines Fitnessfahrrades erschlagen. Man wird jetzt mit dieser Nachricht von vorne, von rechts, links und hinten bombardiert. Im Grunde nur deshalb, weil der Mörder zur stadtbekannten Unterwelt Melbournes gehörte und weil man die berechtigte Frage stellt: Wo waren die Gefängniswärter?
Ein Viertel Entrüstung in den Medien. Man ist noch nicht einmal im Gefängnis sicher. Mir ist grad nach fies sein. Wieso sollte man im Knast vor Mördern sicher sein, wenn man sich unter Mördern befindet?
Ein Fernsehjournalist demonstrierte dann auch noch, wie schnell sich so ein Fitnessfahrrad in eine Mordwaffe umwandeln lässt. Einfach Sattel abschrauben – schwupp hat man ne tolle Metallstange. Jetzt wissen wir das.
Kids don’t try that at home.
Dann gab es noch eine richtig beknackte Schlagzeile ein paar Stunden später. “Roberta geht zum Friseur”. Roberta ist die Ex-Frau von dem Drogenhändler-Mörder-Knasti. Warum soll Roberta denn nicht zum Friseur gehen? Vermutlich hat sie den Termin schon gehabt, bevor ihr Ex erschlagen worden ist. Ich finde Robertas Foto – trotz frisch frisiertem Kopf – sehr unvorteilhaft. Sieht aus, als hätte sie einen kleinen Schnäuzer. Na, die wird sich vielleicht ärgern.














