Angus & Julia Stone – Big Jet Plane

australische Musiker aus Sydney – Bruder und Schwester übrigens – sind inzwischen ziemlich erfolgreich. In geringer Dosis genossen durchaus auch für meinen Musikgeschmack geeignet. Folk und Blues. Hört mal rein.

Die Coverversion von You’re the one that I want des alten Grease Films mit John Travolta und Olivia Newton John (Aussie übrigens) eine gewagte – das Original fand ich seinerzeit schlimm bis peinlich. Julias Stimme zeitweilig so zerbrechlich, dass ich beinahe verstehen kann, das dieses Cover auf dem Weg zum Kultstatus ist.

Sternchengeburt

10 Lebensjahre auf dem dünnen Rücken plus berühmte Eltern und Tussen-Outfit – man darf gespannt sein, wer sich mit 16 Jahren zu Tode langweilt und mit 18 Jahren seine Memoiren veröffentlicht.

I whip myself, wenn ich den Song höre und zwar ganz doll.

Da hat es Bangs, der sudanesische Rapper hier in Melbourne etwas schwerer – was am Song liegen mag oder an der Stimme oder am Text oder auch nicht, wer weiß das schon so genau? Kürzlich konnte er nicht oder kam zu spät zu einem Gig, weil der Bus mit dem er fahren musste, Verspätung hatte. Das ist bitter. Bitterer, als dieses Video?

Ich ziehe demnächst nach Laos und starte dort meine Musikkarriere – die merken das da gar nicht, dass ich nicht singen kann.

I whip myself jetzt noch viel doller.

Life can be a bitch

Life can be good. Genieße den Augenblick wenigstens manchmal.

Die nächsten Stunden habe ich für mich alleine. Was ich neulich schon machen wollte, mal wieder die Clapton DVD einlegen – 24 Nights live recording from London – aber es war immer jemand da. Jetzt habe ich das Wohnzimmer in eine Minikonzerthalle verwandelt, alles per Knopfdruck. So ein surround system hat was.

Ob die Nachbarn das auch so sehen?

Birds of Tokyo

ist eine Band aus Perth – Australien. Ich höre beinahe täglich den Song Plans im Radio – ein kleiner Ohrwurm, wie ich finde. Okay, Video einfügen ist offensichtlich von der Band nicht erlaubt worden, muss man halt direkt zu youtube. Hier der Link zum Song. Text ist übrigens frei von MFs und Fs und Bs und Cs und was es da so im Sprachgebrauch gibt – auch mal erholsam :-)

Männer bei der Arbeit

Tja, was soll man mit recht unmusikalischem Gehör zum Plagiatsvorwurf vom Men At Work Song Down Under sagen?

Sing mal das Kinderlied, John. John singt die erste Zeile – mind you – genauso gut, wie ich singen kann, wenngleich er ein viel besseres musikalisches Gehör besitzt als ich. Ich höre nix, sage ich. Du? Nah, meint er, nicht wirklich.

Wenn ich das also richtig verstanden habe, geht es um zwei Tunes. Sich von der Arbeit eines anderen Menschen zu bedienen ist eben nicht angesagt und das ist auch gut so. Für mich ändert aber daran nicht, dass ich den Song damals schon beim ersten Mal hören im Radio geliebt habe und immer noch liebe. Eines dieser Lieder, die ich auch mit 80 noch hören mag. Ein gute Laune Song.

Gestern habe ich viel gelesen. Im Netz und auch echtes Papier in den Händen gehalten. Ich glaube bei Heinrich im Blog war es, wo mich das Wort Pygmäe ansprang. Und heute sehe ich auch eine Pygmäen-Überschrift im Spiegel.

Und damit ich kleines Licht am Arsch der Welt nicht bezichtigt werde, ich hab die Pygmäen geklaut, die  schon lange in meinem Text stehen, möchte ich euch den Ausschnitt (die Szene geht noch weiter) nicht vorenthalten. Aber vermutlich ist es einfach so, wie mit dem Autokauf. Fängt man an sich für ein bestimmtes Automodell zu interessieren, sieht man es plötzlich überall, obwohl man davon überzeugt ist, dass dieses Modell gestern noch nicht auf den Straßen unterwegs war.

Here goes:

»Ich hab einen Cousin, der in Deutschland lebt«, sagte Sahim, kaum dass wir zwei Kilometer gefahren waren. In Zentralafrika roden sie den Pygmäen den Regenwald unter den nackten Fußsohlen weg. Mit beiden Informationen konnte ich nicht ganz so viel anfangen. Ich kannte weder Sahims Cousin, noch einen einzigen Pygmäe, für den ich mich hätte einsetzen können. Manchmal hasste ich Small Talk.