Tja, was soll man mit recht unmusikalischem Gehör zum Plagiatsvorwurf vom Men At Work Song Down Under sagen?
Sing mal das Kinderlied, John. John singt die erste Zeile – mind you – genauso gut, wie ich singen kann, wenngleich er ein viel besseres musikalisches Gehör besitzt als ich. Ich höre nix, sage ich. Du? Nah, meint er, nicht wirklich.
Wenn ich das also richtig verstanden habe, geht es um zwei Tunes. Sich von der Arbeit eines anderen Menschen zu bedienen ist eben nicht angesagt und das ist auch gut so. Für mich ändert aber daran nicht, dass ich den Song damals schon beim ersten Mal hören im Radio geliebt habe und immer noch liebe. Eines dieser Lieder, die ich auch mit 80 noch hören mag. Ein gute Laune Song.
Gestern habe ich viel gelesen. Im Netz und auch echtes Papier in den Händen gehalten. Ich glaube bei Heinrich im Blog war es, wo mich das Wort Pygmäe ansprang. Und heute sehe ich auch eine Pygmäen-Überschrift im Spiegel.
Und damit ich kleines Licht am Arsch der Welt nicht bezichtigt werde, ich hab die Pygmäen geklaut, die schon lange in meinem Text stehen, möchte ich euch den Ausschnitt (die Szene geht noch weiter) nicht vorenthalten. Aber vermutlich ist es einfach so, wie mit dem Autokauf. Fängt man an sich für ein bestimmtes Automodell zu interessieren, sieht man es plötzlich überall, obwohl man davon überzeugt ist, dass dieses Modell gestern noch nicht auf den Straßen unterwegs war.
Here goes:
»Ich hab einen Cousin, der in Deutschland lebt«, sagte Sahim, kaum dass wir zwei Kilometer gefahren waren. In Zentralafrika roden sie den Pygmäen den Regenwald unter den nackten Fußsohlen weg. Mit beiden Informationen konnte ich nicht ganz so viel anfangen. Ich kannte weder Sahims Cousin, noch einen einzigen Pygmäe, für den ich mich hätte einsetzen können. Manchmal hasste ich Small Talk.