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Zahnpflege bei Tisch
18 Mai, 2009 · Kommentare sind deaktiviert
ist ein big no-no. Streng vertraulich erzählt Susanne in den Kommentaren wie sie einmal Zeugin davon wurde. Wo guckt man dann hin? Betrachtet man seine Fingernägel? Schämt man sich für sein Gegenüber? Persönlich finde ich ja die beste Taktik ist ganz genau zu beobachten, was passiert. Genauso wie bei Nasebohrern, auch wenn man seinen Ekel überwinden muss. Bevor man sich wie Monte über den Tod hinaus über Kuchenreste zwischen den Zähnen ärgert: …
and now I see for myself how unbelievably unattractive I look in death.
A surprised look on my face (can’t blame me for that one), half open unfocused eyes, speckled with sand, mouth wide open ready to take another bite from the mud cake, still clutched in my hand. If only I could. Between my front teeth sticks a black piece of cake. For all bad things that can happen to someone I always thought having food stuck between your teeth without you noticing it, is extremely unfortunate. But having no means of removing it when you do notice is worse – believe me!…
… After the police released my body I looked over the morticians shoulder to see what he does with me. Have to say he did a good job. I look very handsome and the paleness of my skin, although in strong contrast to my black hair, does suit me, even if I say so myself. Well I was satisfied with the mortician guy until I saw his little secret. He’s got all these Polaroids –before and after – of dead people and you can imagine my anger when I saw my photo with that stupid bit cake between my teeth. Did he take it off? I can’t really tell since my mouth is now glued shut. Something I have to attend to later…
… vielleicht dann doch lieber ohne Rücksicht auf die zarten Gefühle anderer Menschen schnell mit Zahnseide schmiergeln, zahnstochern (mit oder ohne Hand vorm Mund) – mit Hand sehen andere Leute garantiert nicht, was da jemand unappetitliches macht – der Mund wird für einen Augenblick unsichtbar und man selbst blind – wirklich! – Zunge über die Zähne gleiten lassen, sekundenlang Zunge an einer besonders kritischen Stelle verharren lassen, hin und her bewegen und zur Not saugen – mit oder ohne Schmatzgeräuschen. Dann gibt’s noch die Möglichkeit den Zeigefinger zu benutzten. Merke: der ist nicht nur zum zeigen da.
Mathilda kann auch ein Lied davon singen: … Colin schob mit seinem Zeigefinger die Oberlippe hoch und kniff sein rechtes Auge zusammen. Mit leerem Blick konzentrierte er sich, hatte endlich etwas Unzerkautes zwischen seinen Zähnen gefunden, das er kurzerhand ins Zimmer schnippte…
Ganz besonders gut kommt das Sprechen mit Zeigefinger im Mund an. Pulen, innehalten, nuscheln, weiter pulen, Finger ansehen, angestrengt nachdenken, wo man jetzt lässt, was geborgen wurde…
Empfindliche Menschen sollten sich im Flugzeug tunlichst nicht direkt nach dem abräumen der Essenstabletts umsehen. Ein grünliches Zahnpflegeding, das man sich über den Zeigefinger stülpen kann und hektisch über die Zähne schrappt, mag dem Hersteller als geniale Erfindung vorgekommen sein, ist aber nach Ansicht dieser Madam völlig unnötig. Auch im Flugzeug gibt es Waschbecken. Zahnbürste und Zahnpasta im Handgepäck der Reisenden hat noch kein Flugzeug zum Absturz gebracht.
Wer mindestens 50.5 Jahre verheiratet ist, kann seinen Partner auffordern: „Guck mal!“, für eine Nanosekunde die Zähne entblößen und gespannt auf die Antwort warten. Wer seinem Partner diesen Anblick nicht zumuten möchte und als Frau Handtasche und Taschenspiegel (unbedingtes Muss) dabei hat, öffnet den Spiegel in der Handtasche – nur für Frauen mit langen Haaren geeignet – kriecht halb hinein und entblößt kurz die Zähne. Wer nichts findet ist aus dem Schneider, wer allerdings das halbzerkaute Menü zwischen den Zähnen findet eilt zur Toilette, um mit Zahnseide oder Dentalbürstchen zu reinigen.
Aufgepasst: Handtasche und Spiegel nicht vergessen. Während man im Restaurant durchaus kurz den Blick über die vollen Teller der anderen Gäste schweifen lassen darf, vor allem, wenn man unentschlossen ist, was man bestellen möchte, wird garantiert beim Anblick von Essensresten in andere Leute Zähnen nicht denken: Och, das sieht aber lecker aus, ich glaub das nehme ich das nächste Mal auch.
Und hier die einzig richtige Etikette: In Kabine einschließen, in Ruhe Zähne reinigen, Frisur betrachten, evtl. richten, Make-up kontrollieren, evtl. nachschminken, Toilettenspülung betätigen, gegebenenfalls jetzt leise pupsen. Hände waschen. Oder auch nicht.
Kategorien: Schreiben · Tipps und Tricks
Charakter Namen
27 April, 2009 · Kommentare sind deaktiviert
Wertvolle Quelle für fiktive Charaktere – liebevoll von Autorinnen ins Leben gerufen – sind die Credits – die Filmabspanne. Habe ich einmal festgestellt, als ich mir tatsächlich die Mühe gemacht habe, bewusst die vielen Namen zu lesen.
Kategorien: Tipps und Tricks
Monsta-BH
23 April, 2009 · 3 Kommentare
Im Gegensatz zum Gangsta-Rapper bei dem sich der mit Goldkitsch-Ketten bekleidete – in der Regel farbige (neuamerikanisch und politisch korrekt Afro-American) Rapper in Mützen, Caps oder Hüten präsentiert – selbstverständlich farblich passend zum weißen Anzug – kommt so ein Monsta-BH eher bescheiden im Design daher.
Die Trägerin kann ohne größere Unannehmlichkeiten in eine Zentrifuge klettern (alternativ in einem Kampfjet fliegen) und sicher sein, dass er die Schwestern fest im Griff hält – eben dort, wo sie gestern noch waren. Dass das Atmen jetzt etwas schwerer fällt, sollte nur wenig bis gar keinem Gewicht beigemessen werden, wiegt doch die jetzt formvollendete Brust diesen winzigen Nachteil wieder auf.
Spätestens wenn frau ihre Lippen kunstvoll mit super lustrous Lipstick von Revlon – Raisin Rage 630 – schminkt – und festgestellt hat, das genau dieser Farbton bei einer anderen Marke schnöde Nr. 05 heißt – was im Grunde völlig bedeutungslos ist, weil diese Frau seit Jahren den gleichen Farbton nimmt – hat sie den korsettartigen BH vergessen.
Warnung! Der Kauf eines Monsta-BHs kann eine bis dahin glückliche Beziehung zum Partner zerstören, sofern es sich nicht um eine mindestens fünfjährige Beziehung handelt.
Tipp! Wer weder in Zentrifugen schleudert, noch in Kampfjets fliegt kann sich die Anschaffung eines Monsta-BHs sparen, stattdessen lecker Essen gehen, die gesamte Verwandtschaft dazu einladen und immer noch preisgünstiger dabei wegkommen.
Munter bleiben! Atmen ist überbewertet.
Kategorien: Tipps und Tricks
Ewig gleich aussehen, wer will das schon?
21 September, 2008 · 3 Kommentare
Wie wandelbar man im neuen Lebensjahr sein kann, erstaunt meine Klienten immer wieder aufs Neue. Mit wenigen Handgriffen wirft man sein altes Ich über Bord und erfindet sich neu.
- Vorher…
- …nur Mut
- …auch das geht
- …nicht perfekt
- …aber anders
- …wenn’s doch kalt ist..
- …vergiss nicht den Sommer
- …ein wirklich vielseitiges Tuch
- …der neuste Trend
Happy 42!!!
Kategorien: Tipps und Tricks
Das Frauen-Imperium schlägt zurück I
20 September, 2008 · Kommentare sind deaktiviert
Leidgeprüfte Ehefrauen und Mütter klappen die Ohrmuscheln zu, wenn Kinder, Jugendliche und Ehemänner fragen: Wo ist mein Schlüssel, Handy, Verstand, die Fernbedienung, Lieblingsunterhose etc.? Das ist kontraproduktiv und sollte tunlichst vermieden werden. Besser ist es so miteinander zu kommunizieren, dass Mutti auch wieder Spaß daran bekommt gefragt zu werden.
Fragt der Jugendliche, lautet die Antwort, selbstverständlich quer durchs Haus gerufen: Schau mal unter deinem Bett nach, das liegt bestimmt zwischen deinen gebrauchten Unterhosen.
Geht man dem Mann bei der Suche nach der Fernbedienung zur Hand und findet sie auf dem bereits von ihm abgesuchten Sofa doch noch, ist es erlaubt, ihm diese liebevoll einmal kurz auf den Kopf zu schlagen. Zack!
Ein beliebter Zeitvertreib aller Altersgruppen in einer Familie ist es die Kühlschranktür zu öffnen, hineinzustarren und zu fragen: „Wo ist der Käse?“ Da sich diese Situation sehr häufig ergibt und es keinen Spaß macht sich ständig die genauen Koordinaten der Lebensmittel im Kühlschrank neu einzuprägen, empfiehlt sich eine dieser Standardantworten: Oben links hinter der Marmelade oder Im mittleren Fach ganz hinten.
Äußerste Vorsicht ist jedoch bei folgendem Szenario geboten. Er vor dem geöffneten Kleiderschrank stehend: „Wo ist eigentlich meine enge schwarze Jeans?“ Sie, scheinheilig und wohlwissend, dass sie sich bereits auf dem Weg zur Salvation Army befindet: Du wollen wir nicht mal wieder kuscheln?
Achtung! Sex als Ablenkungsmanöver kann den Mann in eine Abhängigkeit stürzen, aus der er sich ohne Hilfe nicht lösen kann. Es ist daher zu empfehlen lieber ein: Herrgottnochmal du findest aber auch nie etwas, zwischen zusammengepressten Lippen hervorzustoßen. Anhand dieser Reaktion wird er sich garantiert an die Fernbedienung erinnern, die ihm auf dem Kopf geschlagen wurde und verbissen selbst weiter suchen.
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Verlange für jedes Mal Mitsuchen einen Euro. Bei einem Ehemann und mindestens zwei Kindern im Haus hast du ganz schnell das Geld für den nächsten Friseurtermin zusammen.
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Übe dich im Erpressen deiner Lieben, indem du fragst: “ Was tust du für mich, wenn ich es dir sage?“
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Schicke sie in ein Zimmer, von dem du weißt, dass der gesuchte Gegenstand dort ganz sicher nicht zu finden ist. Fordere sie bei der Gelegenheit auf, dir etwas zu bringen, das sich zufällig in diesem Raum befindet.
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Ergänze diese nützlichen Tipps um deine Eigenen.
Kategorien: Tipps und Tricks








